Monat: September 2022

  • S9y Infocamp Podcast „offiziell“ beendet

    Es war der 3. November 2010 da starteten Matthias Mees und ich mit der Ausgabe 0 den S9y Infocamp Podcast und die das dazugehörig Blog s9ycamp.info.

    Wir plauderten über alles, was uns zur Blog Engine Seredipity/S9y einfiel. Wir luden viele Gäste ein.

    Mit dem InfoCamp waren wir quasi der inoffizielle Podcast zu Serendipity/S9y. Es gab viele Kommentare, Anregungen und die Erarbeitung der einzelnen Episoden machte viel Freude. Ich lernte noch dazu einiges über die Technik des podcastens dazu.

    Am 1. Juni 2017 erschien dann die letzte Ausgabe, von insgesamt 27 Episoden. Danach war quasi die Luft ein wenig draußen.

    Auch wenn jetzt über fünf Jahre vergangen sind denke ich noch immer gerne an die Zeit zurück. Einige Ausgaben sind durchaus noch aktuell oder können den einen oder anderen Tipp für S9y Einsteiger:innen beinhalten. Auch weil es ein Teil der S9y „Historie“ ist, will ich den Podcast bzw. das Blog gerne erhalten.

    Somit habe ich in den letzten Tagen die Domain zu meinem jetzigen Provider transferiert, einiges angepasst – ein paar Schrauben und Lackierungen fehlen noch – und noch eine Nachricht abgesetzt.

    Ich finde es immer wieder schade, auf Seiten zu treffen, bei denen der letzte Blogbeitrag einfach so dasteht und das Projekt keinen wirklich Abschluss findet. Zumindest ein kurzer Artikel mit einem Hinweis auf den Zustand des Blogs könnte man doch anbringen.

    Daher ging dann mit gestern noch ein „Offizielles Ende von S9y InfoCamp“ online.

    Und auch hier nochmals ein besonderer Dank an Matthias für die gute Zusammenarbeit in diesen Jahren (und darüberhinaus).

  • Goodbye Matomo

    Schon vor langen Jahren habe ich die Erfassung einer Zugriffsstatistk meines Blogs durch Google Analytics eingestellt. Ich brauchte so ein mächtiges Werkzeug für meine Zwecke nicht und ich wollte nicht Google entsprechende Daten meiner Besucher:innen liefern.

    MIt der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wurde auch allgemein die Diskussion zu Google Webanalyse lauter und heftiger. Zu diesem Zeitpunkt nutzte ich schon Matomo, das damals noch Piwik hieß. Dieses Tool will eine Alternative zu Google Analytics sein. Großer Vorteil ist, dass man es selbst hosten kann.

    Mit der Umstellung auf WordPress ergab sich für mich wieder die Frage: Brauche ich Matomo und seine ganzen Features?

    Ich hinterfrage für mich selbst immer wieder, welche Features mein Blog braucht. Das spart noch dazu den einen oder anderen Aufwand in der Pflege der Werkzeuge. Matomo ist zwar pflegeleicht – Updates erfolgen mit drei Klicks online – aber trotzdem braucht es eine eigene mySQL Datenbank, Speicherplatz am Webspace und so weiter und so fort.

    Die Frage war schlußendlich. Will und muss ich so viel über meine Besucher:innen wissen. Ja, ich bin neugierig. Aber ich werte nicht aus, plane meine Beiträge nicht nach speziellen Zugriffen. Ich will nur wissen, welche Artikel oft aufgerufen werden und woher die Leser:innen kommen. Das heißt, ich will wissen, ob ein Blogartikel von nebenan mir Leser:innen bringt und ähnliches.

    Hinzukommt, dass ich vor ein paar Jahren ein paar Websites hatte, die ich mit einer Matomo Installation getrackt habe, wie z.B. Webtermine.at und S9yCamp.info. Aber diese Zeiten sind vorbei und so gibt es nur mehr nureinblog.at.

    Und dann habe ich zu Anfang des Jahres das WordPress-Plugin „Koko Analytics“ kennengelernt. Genau so etwas habe ich gesucht. Es bindet sich in WordPress ein, ist (hoffentlich) DSGVO-kompatibel, da es keinen IP-Adressen und sonstiges sammelt und auch keine Cookies setzt.

    MIt Mai 2022 startete mit „independent analytics“ ein zweites Plugin, dass ebenfalls auf Kernfunktionen reduziert war, keine Nutzer:innen-Daten sammelt und sich gut in WordPress einfügt.

    Beide Tools sind gratis. Oh, gratis! Da heißt es an sich immer aufpassen. Koko Analytics ist Open Source und ich nehme den Entwickler:innen mal ab, dass sie es auch für sich selbst entwickelt haben. Independent Analytics soll für immer kostenlos bleiben, die Entwickler:innen arbeiten aber an einer Pro-Version, die mehr kann und dann auch bezahlt werden muss. Ich denke, auch das ist ein faires Modell, wie wir es von vielen Plugins kennen.

    Beide Plugins laufen auch gut nebeneinander und vertragen sich auch mit Matomo bzw. dem Matomo Plugin für WordPress. Somit kann man auch alle drei parallel installiert haben (was bei mir derzeit noch der Fall ist) um die Daten zu vergleichen.

    Nach Monaten des Parallelbetriebs werde ich nun in Bälde Matomo deinstallieren und mir die weitere Wartung ersparen. Außerdem ist es noch ein Cookie weniger, dass mein Blog ausliefert.

  • Blogheim.at schließt

    Es war der 3. April im Jahr 2015, da öffnete die Blogheim.at (Blogheim.at – ein neuer Treffpunkt für BloggerInnen aus Österreich.

    Jürgen Koller hatte sich im Alleingang entschloßen eine „Die Heimat der Österreichischen Blogszene“ zu entwickeln. Zu Anfangs gab es ein Forum, Listen und Termine.

    Später kam dann ein eigenes Ranking hinzu. Tausende Blogs aus Österreich wurden dort aufgelistet und mittels einiger Kriterien gereiht. Das hat bei einigen für Aufregung gesorgt, andere hat es gefreut und einigen war es egal. Später kam dann ein Zählpixel und der Versuch, damit klarer nach Zugriffen zu reihen. Auf alle Fälle war die Liste eine gute Möglichkeit Blogs kennenzulernen und überhaupt zu sehen, wie vielfältig die Landschaft in Österreich war bzw. auch ist.

    Nun schreibt Jürgen auf der Startseite der blogheim.at

    Nach 7 Jahren ist nun leider die Zeit gekommen, Österreichs größtes Bloggerportal stillzulegen. Als 1-Mann Projekt programmiert und betrieben, ist es mir leider nicht mehr möglich, dem Projekt die nötige Aufmerksamkeit und Zeit zu widmen.

    Ich bedanke mich bei all den 3568 BloggerInnen, die sich auf Blogheim.at registriert und 620.000 Blogbeiträge verfasst haben, und bei all den Personen, die ich durch das Projekt persönlich und online kennenlernen durfte.

    blogheimat.at

    Ich sage auch Danke. Danke Jürgen, dass du das Projekt so lange betrieben hast und sicherlich hunderte oder tausende Stunden an Arbeit hineingelegt hast. Danke auch, dass du immer wieder ein offenes Ohr hattest, wenn ich dir Ideen oder Kritik vermittelte.

    Immerhin geht die einzigartige Blogliste nicht verloren:

    Die Website wird noch bis Ende November od. Dezember bestehen bleiben, der Server wird dann abgemeldet und sämtliche Daten werden vom Webserver gelöscht. Eine statische Liste der Blogs (nur URL+Kategorien) wird danach, wie früher, auf meiner privaten Website Kollermedia.at abrufbar sein. Für technische Hilfen bei euren Blogs stehe ich euch weiterhin gerne unter office@kollermedia.at zur Verfügung.

    blogheim.at

    Und vielleicht gibt es auch eine Zukunft der blogheim.at, da Jürgen zumindest eine:n Nachfolger:in sucht

    Für Fragen, nette Zeilen oder überraschende Übernahmeangebote ist die E-Mail Adresse hi@blogheim.at noch bis November aktiv.

    blogheim.at

    Ach, reizen würde es mich schon. Aber ich weiß schon jetzt, dass mir das einfach zuviel wird.

    Dann warten wir mal bis November.

    Und nochmals: Danke, Jürgen für deinen Beitrag, dass das Wort „Blogosphäre“ ein bisschen Belebung erfahren hat.

  • Heinz Conrads CDs (kaufen)

    Es gibt da einen alten Artikel zu Heinz Conrads, in dem immer wieder kommentiert wird. Aufgrund der Nachfrage einer Leserin hat auch Erich Zib vor kurzem als Kommentar unter anderem folgendes hinterlassen:

    Und weil ich weiter oben von der Idee einer Sammlung der Conrads Titel gelesen habe- die beiden CDs „Was gibt es Neues“ und „Alles in Ordnung“ wurden von mir produziert und wer immer irgendwo eine CD kauft, muss die CD eigentlich von Radio Wienerlied kommen, wobei den Verlag seit fast 11 Jahren meine Tochter führt. Früher habe ich die CD „Was gibt es Neues“ in Original- 100er Karton an CD Geschäfte geliefert. Voriges Jahr wurden weltweit nicht einmal 50 Stück verkauft. Damit ist jede weitere Produktion völlig unfinanzierbar. Leider, denn ich finde auch, dass da viel verloren geht.

    Kommentar Erich Zib

    Erich ZiB betreibt die Website Radio Wienerlied bzw. auch den zugehörigen Musikverlag. Eigentlich betrieb, da seine Tochter Marion Zib-Rolzhauser die Leitung übernommen hat.

    Im Shop kann man ganz unterschiedliche CDs mit Heinz Conrads bestellen und anderem folgende Sammlungen, die für Heinz Fans quasi ein MUSS sind (Links führen zum Shop):

    An dieser Stelle einen großen Dank an Erich Zib, der sich damals viel Mühe gemacht hat, die Aufzeichnungen zu finden und die Rechte zu erhalten.

    Über die erste CD „Was gibt es Neues?“ habe ich damals mehrmals berichtet:

    Und vielleicht hat noch jemand Interesse an Heinz Conrads Liedern, sucht noch ein Geschenk für die Großeltern, oder …

  • Barcamp.at down

    Die zentrale Plattform für Barcamps in Österreich www.barcamp.at ist leider in den letzten Tagen nicht erreichbar. Es gibt ein Problem mit der Datenbank.

    Die Menschen, die Zugriff auf das Backend haben versuchen derzeit eine Lösung.

    Ich hoffe, dass barcamp.at bald wieder online ist. Denn auch wenn sich die meisten Barcamps anderweitig organisieren, findet man immerhin noch Links zu allen Barcamps in Österreich.

    Außerdem ist sie selbst ein Stück Zeitgeschichte, da alle Barcamps seit dem ersten dokumentiert sind.

    Sollten „alle Stricke“ reißen, habe ich noch ein Sicherung der Listen der Barcamps.

    Bis zum „going online“ von barcamp.at bin ich gerne für Veranstalter da und sammle Links im Hintergrund und bewerbe kommende Barcamps bzw. reiche die Links weiter.