Monat: Februar 2022

  • 22022022

    Viele haben heute darüber geschrieben. Aber für mein Blog muss ich es noch festhalten. 

    Heute ist der 22.02.2022. 

    Dieses Datum kann man vorwärts wie zurück lesen. Auch in der abgekürzten Version 22.2.22 ist es ein sehr einheitliches Datum.

    Ich mag so etwas. 

    Am 30.03.3003 werde ich wohl nicht mehr leben. Aber zumindest den 23.02.2032 könnte ich erleben. Nicht ganz so einheitlich, aber auch fein 😊

  • Wer nutzt noch Flickr (Pro)

    Kennt ihr noch Flickr? Früher gab es noch keine Cloud und Fotos ins Internet stellen war schwierig. Mit Flickr gab es dann DIE Plattform um viele Fotos hochzuladen, mit anderen zu teilen. Man konnte sich in Interessensgruppen zusammenfinden und gemeinsam passende Fotos posten. Es war quasi das YouTube des Standbilds. Außerdem konnte ich auch all meine Fotos im „Privatmodus“ hochladen und so ein nicht öffentliches Backup anlegen.

    Betrieben wurde Flickr lange Zeit von Yahoo. Bis es immer ruhiger wurde und Yahoo sein „Tafelsilber“ verkaufte. Für Flickr fand sind die Fotoplattform SmugMug.

    Die Zeiten haben sich geändert. Über Clouddienste kann ich Fotos in Gigabyte Mengen sichern und auch anderen freigeben. Flickr ist somit nicht mehr so essentiell wie früher.

    Ich habe der Plattform weiterhin die Treue gehalten. Jetzt kam über Mail folgende Nachricht herein.

    Your 2 years subscription will renew on 15 March 2022 at the current price of 141.99 €. Renewal is automatic, so you don’t have to do a thing to continue enjoying all the great features of Flickr Pro.

    Your Flickr Pro subscription includes:

    Unlimited photo storage.
    Ad-free browsing.
    Advanced photo stats.
    Worry-free uploads with the Flickr Auto-Uploadr.
    Industry discounts.

    Flickr

    Manch einer, wie Benedikt, sagen jetzt ByeBey Flickr. Bei Benedikt findet sich auch eine Anleitung, wie man in einem Schwung alle auf Flickr liegenden eigenen Fotos sichern kann.

    Ich bleibe

    Ich habe auch kurz überlegt. Aber ich bleibe bei Flickr. Es ist ein guter Dienst. Außerdem:

    • Ich mag meine über 7.000 Fotos nicht offline nehmen
    • Etliche verlinken auf eines meiner Fotos auf Flickr
    • Wer Instagram nicht mag, findet auf Flickr ebenfalls alle meine Insta-Fotos (das ist wichtiger Grund für mich, aber auch einer)
    • Wenn ich nicht vergesse speichere ich größere Ereignisse auch als Fotoalben auf Flickr. Diese Aufgabe soll aber in Zukunft mein Blog wahrnehmen.
    • Flickr unterstützt Creative Commons. Das ist ehrenwert, denn sie tun das schon sehr lange. Flickr ist seit zig Jahren die Plattform, über die ich gemeinfreie oder kostenlos (aber mit gewissen Bedingungen verknüpfte) nutzbare Fotos finden und herunterladen kann.
    • Auf Flickr finden sich auch große Fotoarchive, die der Allgemeinheit erhalten bleiben sollten. Ein Beispiel sind die rund 17.000 Fotos des U.S. Nationalarchivs
    • Schon erwähnt habe ich die vielen Gruppen und Sammelalben, wie
      • Mahlzeit, die ich initiierte. Ich habe jetzt erst wieder daran gedacht, dass ich viele Fotos gar nicht dort hochgeladen habe – und durfte feststellen, dass die Gruppe auch ohne mich aktiv war.
      • Photowalk Wien, mit vielen schönen Erinnerungen
    • Oder all die Erinnerungen an Barcamps

    Mein Beitrag für die nächsten zwei Jahre ist somit gar nicht so sehr für mich. Es dient weniger dazu, damit ich weiterhin massenhaft Fotos hochladen kann. Mein Beitrag ist dafür, dass ein Plattform erhalten bleibt, die nicht nur selbst ein Teil der Geschichte des Internets ist. Flickr beherbergt soviel Geschichte und Geschichten, die einfach nicht verloren gehen sollten.

    Für diesen Erhalt werde ich meinen Beitrag leisten. Und wer weiß, vielleicht werde ich da und dort auch wieder aktiver.

  • Wie wäre es mit einer Now Page

    Auch in meinem Blog gibt es eine „Über mich Seite„. Auf der erzähle ich ein wenig über mich, meinen Hintergrund und wie ich zum bloggen kam.

    Bei Zystral fand ich vor kurzem eine eigene Seite „Now“. Das Konzept ist ein wenig auf nownownow.com beschrieben.

    Eine Now Page ist eine Abwandlung der Über mich Seite. Sie fokussiert dabei aber auf die Frage: Was mache ich derzeit, wobei derzeit auch dieses Jahr beinhalten kann. Sie beschreibt ein wenig, wie es mir derzeit geht, womit ich mich derzeit beschäftige und welche Pläne ich habe.

    Eine interessante Idee. Auf alle Fälle braucht so eine Now Page regelmäßiger Pflege.

    Vielleicht für den einen oder die andere von euch von Interesse.

  • Heinz Conrads Stammtisch im Marchfelderhof

    Vitrine mit Schild "Heinz Conrads Stammtisch"
    Foto: Martin Leyrer

    Im Restaurant Marchfelderhof gibt es einen „Heinz Conrads Stammtisch“. Obiges Foto hat mir Martin Leyrer zur freien Verwendung geschickt. Danke!

    Der Stammtisch befindet sich laut Martin im Schlosshofer Zimmer, Tisch Nr. 21, und kann reserviert werden.

    Den speziellen Bezug zu Heinz Conrads und dem Marchfelderhof kann ich leider nicht finden. Jedoch fanden in den letzten Jahrzehnten immer Veranstaltungen dort statt, bei denen (auch) Heinz Conrads gedacht wurde und auch seine Frau Erika Conrads anwesend war.

    Bei meiner kurzen Recherche, bin ich auf einen alten Artikel aus dem Jahr 2005 in meinem Blog gestossen. Dort erwähne ich das Foto eine „Heinz Conrad Tisches“ im Marchfelderhof. Der Link führt jedoch ins Leere und Google kennt den Tisch nicht mehr.

  • Verlinkt doch mal wieder

    Onli verlinkt in seiner Linksammlung 01/2022 die Frage, warum Seiten aufgehört haben zu verlinken. Gleichzeitig stellt er sich die Frage, ob er seine Linksammlung weiter führen soll, ob sie überhaupt jemand interessiert.

    -tth gibt darauf eine längere Antwort.

    Ich selbst bin einer, der versucht so gut es geht zu verlinken. Insbesondere möchte ich mein Quellen immer nennen. Ich vergebe mir nichts, wenn ich auf jene Seite, jenes Posting verweise, auf der/dem ich den interessanten Hinweis gefunden habe.

    So habe ich erst vor kurzem überlegt, mein Blog auch als Linksammlung zu verwenden.

    Verlinken und Quellen nennen ist auch ein wichtiger Punkt des Open Blogging Manifest. Auch der Blog Club stellt der Verlinkung gleich zwei Regeln zu Verfügung.

    Bei der Suche in meinem Blog fiel mir ein Artikel aus 2014 in die Hände, in dem ich schrieb:

    Über uns Blogger wird in letzter Zeit immer geklagt (insbesondere unter BloggerInnen selbst), dass wir zuwenig verlinken.

    Einen Link setzen will gelernt sein

    Schlusssatz: Verlinkt so, wie auch ihr gerne verlinkt werden wollt.

  • Sprachwechsel in WordPress

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich in „Nur ein Blog“ mal so viel über WordPress schreibe. Aber ich entdecke so langsam dieses Stück Software und seine „eigenen Eigenheiten“. Das möchte ich gerne mit euch teilen, da ich weiß, dass es oft die kleinen Probleme sind, bei denen man froh ist, irgendwo eine Information zu finden.

    Die Auszeichnung des Sprachwechsels ist eigentlich keine Kleinigkeit. Denn immerhin geht es darum, dass z.B. Screenreader sehbehinderten Menschen Wörter richtig vorlesen und diese somit überhaupt verständlich sind.

    Sylvia Egger weist in ihrem Artikel „Sprachwechsel im WordPress-Editor“ auf das Problem hin, dass man das bis heute für einzelne Worte nicht machen kann. Workaround wäre auf den Code-Editor zu gehen oder ein Plugin zu verwenden (siehe Sylvias Artikel), der aber auch nicht alle Probleme löst.

    Schade, da hoffe ich in Zukunft auf mehr Einsicht bei den WordPress Entwicklern.

  • Was für ein Glück Blogger zu sein

    Die Seite „Narrative Device“ geistert gerade durch Twitterland und Co. Ein PhD Student hat eine kleine AI (Artificial Intelligence) entwickelt. Nach Angabe von zwei Wörtern schreibt die AI den ersten Absatz einer Geschichte. Heraus kommen teilweise recht interessante Konstrukte.

    Ich habe es mal mit den Worten „Blogger“ und Happiness“ probiert. Das Ergebnis darf ich euch nicht vorenthalten:

    Screenshot. Der Text der Story findet sich im Blogbeitrag.
    Screenshot

    Narrative Device schreibt als Story:

    Blogger, blogger, blogger. It’s all I can think about these days. I’m so happy I got into blogging. It’s the perfect way to express myself and connect with other people. I can’t believe how much happiness it has brought to me.

    Narrative Device

    Schöner könnte ich es auch nicht schreiben 🙂

    Mehr über den Entwickler Rodolf Acompo gibt es auf seiner Website.

  • Mit @_DiningCar durch die Welt der Speisewägen

    Wenn ich mit dem Zug fahre, dann setze ich mich gerne in den Speisewagen. Bahnfahren ist schon entschleunigend. Essen beim Bahnfahren macht alles noch entspannter. Ich habe dabei unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Speisewägen, die kühl wie ein Gefrierraum wirken. Ein Speiseangebot, dass knapp nicht vorhanden oder noch gerade schmeckend war. Und dann gibt es die Speisewägen, die zum verbleiben einladen. Das wunderbare Knödel, der feine Kaffee, … und dabei auf die vorbeirollende Landschaft blicken. Fernsehen im wohligen Sinne.

    Kurz gesagt. Speisewägen sind etwas Spezielles. Und das hat sich auch David gedacht und vor ein paar Jahren den Twitter Account @_DiningCar eröffnet. Seither twittert er dort Erlebnisse und Fotos aus Speisewägen und freut sich auch über Beiträge von vielen anderen Reisenden.

    Dieses Monat hat der Account die Grenze von 10.000 Followern überschritten. David hat das zum Anlass genommen um dem DiningCar Projekt eine eigene Website zu spendieren. Noch ist nicht viel darauf zu finden, aber David hat ein paar Ideen und ich bin gespannt, wie sich das Projekt weiter entwickelt.

    Also entspannt euch und fahrt zumindest virtuell im Speisewagen mit. Oder wie David schreibt:

    It’s a fun and voluntarily run (social media) project to bring joy and beauty with travelling by train as well as climate friendly means of transport to people with highlighting experiences in dining cars all over the world, mainly via a Twitter account!

    David auf diningcar.at
  • Die Zugriffsstatistik in meinem Blog wechseln?

    Bis jetzt verwende ich für Zugriffsstatistiken auf mein Blog die Software Matomo. Matomo kann man (recht einfach) am eigenen Webspace installieren und es ist auch DSGVO-kompatibel. Ebenso gibt es ein eigenes Plugin, um Matomo in WordPress zu implementieren und dort auch im Backend die wichtigsten Daten aufzurufen. Man könnte Matomo auch vollständig in WordPress integrieren, aber das bläst die mySQL ordentlich auf.

    Das ist auch das Stichwort. Matomo ist mächtig. Mächtig in seinen Funktionen und Möglichkeiten der Auswertung. Und es frisst natürlich auch Speicherplatz. Viele diese Funktionen brauche ich eigentlich nicht. Mich interessiert hauptsächlich, wie oft welche Seiten aufgerufen werden und von welchen Websites sie kommen. Zweiteres weil ich so oft schon Artikel entdeckt habe, die auf mein Blog verweisen – und die ich noch gar nicht kannte.

    Was wäre also die Alternative?

    Umami

    Dirk Deimeke hat mir einen Zugang zu seine Umami Installation zur Verfügung gestellt. Umami hat eine aufgeräumte Oberfläche, sammelte einige wichtige Daten und ist (soweit ersichtlich) datenschutzkonform. Es gefällt mir wirklich sehr. Das Problem ist, dass man für die Installation wohl einen eigenen Webserver braucht. Vielleicht ist die Installation auf einem „Shared Webspace“ ebenfalls möglich, aber das übersteigt meine Fähigkeiten.

    Damit kommt es für mich (leider, leider, leider) nicht in Frage.

    Koko Analytics

    Koko Analytics ist hingegen ein Plugin für WordPress und somit einfach über das Backend zu installieren und einzubinden. Koko bietet Daten zu der Anzahl von Besuchenden, zu den aufgerufenen Seiten und zu den Herkunftsseiten.

    Im Backend kann man wählen, ob Koko ein Cookie setzen soll, damit man auch wiederkommende Besucher:innen genauer erfassen kann. Wer das nicht will, der kann Koko ganz ohne Cookies betreiben.

    Bei der Anzeige der Statistik kann man dies tageweise oder für einen frei zu definierbaren Zeitraum.

    Wechsel?

    Ob ich wechseln werde? Ich habe Koko testweise installiert und werde mir ansehen, wie es so läuft. Matomo läuft derweilen parallel. Was ich bei einem Wechsel nur schaden finden würde, dass ich somit von neuem Beginne und nicht direkt im Tool Daten aus früheren Zeiträumen vergleichen kann.