Monat: Oktober 2020

  • New Look

    Wer mit heutigen Tag auf mein Blog kommt, dem/der fällt vielleicht auf, dass es ein wenig anders aussieht.

    Im Header grüßt eine Denkerstirn.

    Passt gut für mein Blog, in dem ich mir über alles mögliche Gedanken mache. Mal oberflächlich und (hoffentlich) mal tiefsinniger.

    Die Stirn ist Teil meines neuen Profilfotos, dass ihr auch in Über mich findet. Vorab: Danke an Herbert Rosenstingl für das ablichten und die Nutzungsrechte.

    Das neue Foto macht mich ein wenig Stolz, weil es meine letzten elf Monate wider spiegelt. Elf Monate, in denen ich mich gesünder ernährt habe und mein Bewegungspensum erhöht habe und etliche Kilogramm abgenommen habe. Ich bin noch nicht beim Idealgewicht, aber ich bin auf einem guten Weg.

    Und weil ich ein Blog bin haben mein Blog und ich den Look gemeinsam gewechselt.

    Außerdem sollte der dunklere Hintergrund im Header die Icons, Menüleiste und Blog Titel besser sichtbar machen.

  • Manchmal würde ich gerne …

    Manchmal würde ich gerne zumindest eine Hand berühren, spüren lassen, dass wir gemeinsam da sind. So muss ich alles in Gesten und Worte packen, weil sogar meine Mimik oft unter einer Maske steckt.

    Ja. Diese Distanz ist wichtig. Aber Freude macht sie nicht. Meistens.

  • SciFi Story Tweets

    Unter dem Hashtag #SciFiStoryTweet habe ich vor kurzem auf Twitter drei kleine Science Fiction Geschichten gepostet, die ich hier auch festhalten möchte.

    Story #1

    Ich stieg aus der Zeitmaschine und fragte, ob Corona überstanden sei. Einer der Roboter wandte sich mir zu und sagte „Ja, es gibt niemanden mehr, der angesteckt werden könnte.“

    Story #2

    Ich stieg aus der Zeitmaschine und fragte, ob die Pandemie überstanden sei. Ja, sagte man mir, bald feiern wir das 100jährige Jubiläum. Erleichtert sah ich auf die Zeitansage … 17. Oktober 2019

    Story #3

    20.10.2020 Ich fahre Taxi. Plaudere mit dem Fahrer. Eine Nebenbemerkung von mir lässt den eigentlich studierten Virologen abrupt abbremsen. „Das ist es“, ruft er.

    02.01.2021 Die Adaption der Gummibären war gelungen und damit ein Heilmittel gefunden.


    Die dritte Geschichte war quasi eine Auftragsarbeit, da Monika die ersten beiden Tweets zu traurig waren. Außerdem versuche ich ja selbst immer wieder Hoffnung zu schöpfen.

    Es würde mich freuen, wenn ihr die Idee aufgreift und selbst kurze Science Fiction Geschichten unter #SciFiStoryTweet auf Twitter (oder sonstwo) veröffentlich. Gerade die Vorgabe von wenig Zeichen macht das Ganze interessant und lässt einem mit Formulierungen herumschieben.

  • Danke OpenStreetMap

    Das muss ich noch loswerden.

    Ich war diesen Sommer auf einer kleinen Insel, die viele Griechenland Touristen nicht einmal kennen.

    Glücklicherweise habe ich schon seit Jahren eine OpenStreetMap App auf meinem iPhone installiert.

    Denn auf dieser kleinen Insel hat sich jemand die Mühe gemacht, kleinste Wege einzuzeichnen.

    Dafür bin ich all den freiwilligen HelferInnen der OpenStreetMap immer wieder sehr dankbar.

    Oft war ich schon in einer Gegend, in der ich spontan beschloss einen kleinen Spaziergang im Wald, in einem großen Park etc. zu machen. All die Maps von Apple, Google und Co. helfen einem oft nicht weiter. Die kennen nur große Wege oder Straßen für das große Auto.

    In der OpenStreetMap gibt es aber oft die kleinsten Wege – die Trampelpfade quer durch eine Wiese, den verschlungenen Weg zwischen den Bäumen. So finde ich z.B. den Rosengarten in Planten un Blomen, oder die von der Länge her richtige Route Mitten im Wienerwald oder wo auch immer.

    Daher nochmals Danke dafür. Weil ich keine Geodaten oder so beitrage habe ich zumindest etwas der OpenStreetMap Foundation gespendet.

    Wer mehr erfahren will, der/die lese auf der Website der OpenStreetMap Foundation über Hintergründe und Anliegen nach.

  • Wenn alles nur mehr online geht brauchen wir ein Web für alle

    Die Zeiten von Covid-19 haben dem Thema Online einen großen Schub gegeben.

    Auf einmal war das Internet eine unserer wenigen „Kanäle“ zu anderen Menschen. Behörden waren nur mehr telefonisch oder („Bitte überlasten sie nicht unsere Telefonleitung“) über das Internet erreichbar. MitarbeiterInnen wurden nach Hause geschickt und sollten dort Home Office von einem auf den anderen Tag leben. Kinder und Jugendliche saßen auf einmal zu Hause, lernten „E-mäßig“. Der physische Kontakt zu Freunden war der Klick auf die Maus oder das Tippen am Screen des Mobiltelefons.

    Das Web war auf einmal für alle wichtig, wenn nicht sogar lebensnotwendig. Aber war bzw. ist es deswegen ein Web für alle geworden.

    Am 30. November findet wieder einmal der Ein Web für alle – Blue Beanie Day statt. Ein guter Grund an diesem Tag ein Zeichen für ein barrierefreies Web und offenen Standards zu setzen.

    Ein guter Tag um die Finger in die offenen Wunden zu legen. Dort wo wir alle – aus guten Gründen – gezwungen sind verstärkt online zu arbeiten, zu leben, zu lieben, zu lernen, zu spielen,… aber nicht alle von uns die Möglichkeit haben dieses online so zu nutzen, wie es andere können.

    Lasst uns an diesem Tag über technische und sprachliche Barrieren sprechen und auch die eine oder andere Lösung anbieten.

    Wie ich immer schreibe: Eine blaue Mütze verändert nicht die Welt. Aber der Mensch darunter kann viel bewirken. Im Großen wie im Kleinen.

  • Wenn ich nicht mehr da bin – Netzwerk Blog Erinnerungen

    Wenn ich sterbe, dann zahlt niemand mehr meine Domain und meinen Webspace. Dann wird mein Blog verschwinden und all die Texte sind einfach weg. Um manches ist nicht schade, manches wäre aber vielleicht noch immer interessant oder zumindest Teil einer kleinen Historie des Web.

    Jetzt hatte ich so eine rudimentäre Idee, die ich mal hier platziere. Weil dafür ist ein Blog ja auch da 🙂

    Das hat noch viele „Wenn“ und „Abers“. Zum weiterdenken:

    Ein Netzwerk von BloggerInnen. Wir machen jedes Monat einen Auszug unserer Blogartikel (PDF, JSON, …?) und tauschen diese aus. Wenn jemand von uns geht, dann bieten die anderen im Netzwerk die Inhalte in irgendeiner Form weiterhin an. Nun, die Links zum Blog werden nicht mehr funktionieren. Aber die Inhalte bleiben im Netz.

    Natürlich kann man das alles automatisieren, wenn jemand etwas programmiert. Aber vielleicht braucht es ganz simple Ansätze, ohne viel Aufwand.

    Naja, noch nicht ganz befriedigend. Aber für einen ersten Ideensplitter … den ich gerne weiterdenken würde…

  • 25 Jahre BIZEPS

    Der Verein BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben feiert diese Jahre sein 25-Jähriges Online-Bestehen.

    Die Website BIZEPS – Nachrichten zum Thema Behinderung ist für mich schon seit Jahren ein gute Informationsquelle rund um das Thema Behinderung und Selbstbestimmung.

    Nachdem ich schon einige Male als Autor auf BIZEPS aufgeschienen bin, freut es mich besonders, dass im Artikel BIZEPS sagt Danke für die Glückwünsche zum 25-jährigen Online-Jubiläum auch meine Glückwünsche aufgeführt sind.

    Nebstbei erwähnt: Die Website von BIZEPS gehört damit zu den ältesten (und noch bestehenden) österreichischen Websites. Auch hier war BIZEPS Vorreiter.

    BIZEPS – Unsere Geschichte im Internet bietet einen Überblick über die bewegte Geschichte des Online-Auftritts. Und manch einer in meinem Alter mag bei der Erwähnung der Blackbox und von Magnet in Erinnerungen an die (gute) alte Online-Zeit schwelgen.

    Kleine Ergänzung: BIZEPS wird Teil des Webarchivs Österreich