Monat: Juni 2020

  • Onyx Boox Nova 2 – Eindrücke #3

    Nach Das Onyx Boox Nova 2 e-Ink Tablet ist da – Erste Eindrücke und Ony Boox Nova 2 – Tag 3 folgt der dritte Artikel über meine Eindrücke. Nachdem es vielleicht mehr davon geben wird fange ich mal an, sie zu nummerieren.

    Und irgendwann gibt es dann anwendungsspezifische Artikel. Derzeit muss ich noch an allen Ecken und Enden herumspielen und so manches ausprobieren und kennenlernen. Ja, man könnte es strukturierter machen.. Aber so macht es mir derzeit mehr Spaß.

    Aus meinen Notizen heraus

    Wie es sich gehört, schreibe ich meine Erfahrungen in Stichworten am Nova in der Notiz App, synce diese und nutze diese als Grundlage u.a. für diesen Artikel.

    Readly – Magazin lesen.

    Ich nutze gerne Readly. Quasi das Netflix für Magazine unterschiedlicher Ausrichtung. Nachdem es dazu auch eine Android App gibt, musste ich ausprobieren, ob das e-Ink Tablet mir auch hierbei als Reader dienen kann.
    App installiert, A2 Modus aktiviert (die Modi muss ich euch noch genauer beschreiben), mit meinen Account eingeloggt und erste Magazine heruntergeladen (ja, es gibt einen Offline Modus). Eine A4 Magazin Seite am Nova lässt sich meistens ganz gut lesen. Fotos werden je nachdem recht gut (in ein paar Grautönen) angezeigt. Readly bietet von sich aus an, dass man einzelne Artikel in einer Art „Nur Text Ansicht“ lesen kann. Da wird die Schrift auch größer und man scrollt einfach durch den Artikel.

    Fazit: Funktioniert gut und sofern man nicht „Hochglanz-Foto-Magazine“ nutzt ist das Nova auch dafür ein ausreichender Reader.

    Notizen

    Das Nova bietet von sich aus unterschiedliche Templates für Notizen an. Linierte, karierte oder punktierte Seiten und noch ein paar andere für Todos, Kalendereinträge etc. Praktisch ist, dass man in einer Notiz auswählen kann, ob jede Seite dieselbe Vorlage nutzt oder man für jede Seite ganz unterschiedliche verwendet. Entgegen anderslautenden Berichten wird zumindest beim Export einer Notiz über push.boox.com als PDF auch der jeweilige Hintergrund (Template) mit exportiert.

    In meinem letzten Artikel habe ich erwähnt, dass ich versehentlich mit meinem Handballen immer irgendwelche Menüpunkte in der Leiste aktiviere ,da ich Linkshänder bin. Durch ein Video kam ich drauf, dass man die Menüleiste auch nach rechts verschieben kann. Jetzt ist schreiben am Nova noch näher an einem Notizbuch.

    Ich experimentiere noch mit der Schriftstärke für handschriftliche Notizen. Die ganz dünnen Linien gefallen mir derzeit weniger. Aber auch das kann ich jederzeit und für jeden Strichzug – wenn ich das will – neu einstellen.

    Dropbox

    Aus Interesse habe ich auch die Dropbox App installiert. Kurz gesagt: funktioniert. Dateien werden angezeigt, Dokumente kann man aufrufen und anzeigen.

    PDFs speichern

    Ebenso habe ich mich ein wenig dem Thema PDFs lesen und annotieren gewidmet. Ein PDF habe ich mit ein paar handschriftlichen Anmerkungen versehen, einiges angestrichen, umringelt etc. Nach schließen des PDFs dessen Cover länger antippen und ein Menü öffnet sich. „Öffnen mit“ antippen und dann kann man auch Dropbox – falls installiert – auswählen. Tut man dies sieht man das PDF in der Dropbox Ansicht und kann es in einem Ordner speichern. Geht auch offline und Dropbox synct das PDF erst später.

    Und das wichtigste. Am Mac in den Ordner geschaut, PDF aufgerufen und alle Anmerkungen, Striche und Umringelungen sind dort, wo sie sein sollen.

    Praktisch bei Anmerkungen in PDFs ist, dass ich auch eine andere Stiftfarbe wie rot oder grün wählen kann. Am Nova sehe ich das natürlich nicht. Aber im exportierten PDF sind derartige Notizen oder Zeichnungen in der jeweiligen Farbe zu sehen und damit auffälliger als ein reines Schwarz.

    Spiele

    Nicht mein Hauptmetier, aber aus Interesse habe ich kurz Angry Birds 2 und Candy Crush Sage installiert und angespielt. Würde sagen, man kann es spielen. Aber so richtig Spass macht es nicht. Hier fehlen einerseits die Farben, die bei Candy Crush bei der Unterscheidung der Steine helfen. Und die Animationen rundherum erzeugen auf dem e-Ink Screen doch ein dauerndes flackern. Ich werde mal ein Kartenspiel oder eine Schach App suchen. Die dürften mit weniger Bewegung am Screen schon besser funktionieren.

    Kopfhörer

    Das Nova 2 hat keine installierten Lautsprecher, bietet aber die Möglichkeit über USB-C (OTG) oder Bluetooth sich mit Kopfhörern zu verbinden. Meine Apple AirPods waren schnell erkannt und ich konnte ein erstes Audiofile abspielen. Damit ist das Nova 2 auch als „Walkman“ nutzbar. Hier setzt nur der Speicher (32 GByte von denen das Betriebssystem auch einiges abzwickt) Grenzen. Aber es sollte die Möglichkeit geben über USB-C auch eine Festplatte anzuhängen. Das muss ich (sofern ich die richtigen Kabel finde) ebenfalls noch ausprobieren. Dann könnte man einen ganzen Urlaub über das Nova Musik hören. Nur: Ich bin froh, wenn es in meinem Urlaub still ist und ich nur Vögel, Meeresrauschen oder ähnliches höre 😉

    Alltag

    Dirk hat sich bzw. mich gefragt was nach dem Experimentieren für die Alltagsnutzung bleibt. Diese Antwort kann ich natürlich noch nicht vollständig geben, da ich ja noch mitten drin im ausprobieren bin. Aber meine erstes Fazit dazu.

    • Als eReader – inklusive Kindle App – hat das Nova 2 schon gewonnen und wird bzw. ist mein Standard-Buch.
    • PDFs lesen und annotieren geht bisher gut und werde ich wohl öfters nutzen. Weil am Mac lesen macht irgendwie keinen Spass und auch am iPad Mini hat mich das bisher wenig gefreut.
    • Auf mancher Reise könnte Magazine am Nova auch eine Option werden.
    • Die Notiz App wird mir immer sympathischer. Meine privaten Notizbücher wandern jetzt vollständig in das Nova.

    Fragen?

    Habt ihr Fragen zum Nova 2, Anmerkungen oder möchtet ihr, dass ich für euch etwas ausprobiere. Dann hinterlasst einfach einen Kommentar oder schreibt mir.

  • Onyx Boox Nova 2 – Tag 3

    Nach dem Eintreffen habe ich gleich am Donnerstag den Artikel „Das Onyx Boox Nova 2 e-Ink Tablet ist da – Erste Eindrücke“ geschrieben.

    Zwei Tage später bin ich ich um ein paar weitere Eindrücke reicher.

    Bluetooth Tastatur

    Das Problem mit dem fehlenden Umlauten bei der Nutzung des Apple Keyboard (über Bluetooth) ist gelöst. Fragt mich aber bitte nicht wie genau. In der Menüleiste tauchte „auf einmal“ eine Nachricht auf, dass ich die Hardware Tastatur konfigurieren könne. Und dann konnte ich auf „deutschsprachige QWERTZ“ Tastatur umstellen. Somit ist das Nova 2 auch mit Tastatur nutzbar. Die Kombination mit einer Hardwaretastatur mit geringen Gewicht macht es zu einem sehr leichten Gerät für die Texterfassung. Die Laufzeit in einer solchen Kombination (Bluetooth an, A2 Modus am Nova 2 für eine raschere Reaktion des Bildschirms) muss ich noch ausprobieren.

    Twitter

    Die Twitter App funktioniert ebenfalls. Natürlich sind Videos oder Animierte GIFs nicht so schön anzusehen. Auch Fotos kann man halt nur mit ein paar Grautönen Unterschied bewundern. Aber für Textnachrichten passt es.
    Die Benachrichtigungen über neue Tweets im Hintergrund habe ich gleich mal ausgeschalten. Ich habe mir das Nova 2 ja auch gekauft, um nicht dauern beim lesen oder schreiben abgelenkt zu werden. Da brauche ich keine „Sie wurden erwähnt“ Nachrichten.

    Nachrichten

    Apropos Nachrichten. Da fiel mir ein, dass eine recht alte Nachrichtenform doch wunderbar funktionieren sollte. Also die ORF Teletext App geladen. Nach ein paar Einstellungen geht es. Und für den schnellen Nachrichtenüberblick völlig ausreichend.

    Akku

    Wofür e-Ink Displays gut sind? Unter anderem, dass sie weniger Strom verbrauchen. Wenn aber dahinter ein Android Rechner läuft und WLAN und … was bleibt dann eigentlich von dem geringen Stromverbrauch?

    Nach drei Tagen ist das noch keine verlässliche Aussage. Aber das Tablet kam mit rund 60 Prozent Akku bei mir zu Hause an (4. Juni abends). Ich habe einiges ausprobiert, einige Stunden gelesen (mit und ohne Hintergrundbeleuchtung), WLAN war stundenlang an, ebenso Bluetooth. Stand 6. Juni, 18:30 Uhr, sind es 33 Prozent, wie die Akkuanzeige mitteilt. Laut derer habe ich dabei das Display 12 Stunden und 50 Minuten aktiv genutzt (gelesen, gesurft, Notizen gemacht und Apps ausprobiert und einiges mehr).
    Wenn das so bleibt, dann kommt kein iPad an das nur irgendwie heran. Somit kann ich einen der Gründe für mein Nova 2 als positiv abhaken.

    Notizen

    Mit der Notiz App habe ich jetzt schon einiges mehr probiert bzw. notiere ich hier handschriftlich meine Eindrücke zum Nova 2 – was sich ja wohl so gehört 😉

    Ein keines Problem ist, dass mein kleiner Finger manchmal beim Schreiben auf der Menüleiste ankommt und dann Funktionen auslöst. Bisherige Lösung ist, die Menüleiste beim Schreiben einfach auszublenden. Die dortigen Funktionen brauche ich im Schreibfluss kaum, da ich die Radierfunktion auch über den mitgelieferten Stift auslösen kann. Aber vielleicht findet sich hier noch eine andere Lösung.

    Faszinierend ist weiterhin die „AI“ genannte Handschrifterkennung. Diese habe ich so eingestellt, dass sie auch im Hintergrund mitläuft. Gehe ich nun auf die Suchfunktion der Notiz App und suche nach einem Begriff findet er fast jede Stelle an der ich dieses Wort handschriftlich in einem Notizbuch vermerkte.

    Evernote

    Daniel hat mich ersucht Evernote auszuprobieren. Auch hier muss ich noch einiges antesten. Aber der erste Eindruck.

    Bestehende Notizen werden geladen. In einer Notiz werden Attachments (wie z.B. PDFs) angezeigt, ebenso Formatierungen und Links. Notizen lassen sich erstellen und Texte tippen. Allein die Leiste mit den Textformatierungen fehlt bzw. wird sie nur zum Teil angezeigt.

    Beim antippen von PDFs konnte ich wählen, mit welcher App ich sie lesen wollte. Mit dem NeoReader (im Nova 2 integriert) ging das einwandfrei.

    Das erste große Minus kam aber dann beim einfügen von handschriftlichen Notizen – nicht die von der Notiz App, sondern von der Evernote eigenen Notizfunktion. Stifteingaben wurden mit mit Verzögerung erkannt und Buchstaben erschienen nicht dort, wo der Stift schrieb sondern mindestens 1 cm nach rechts unten versetzt. Und das auch noch mit recht dicken Strichen – obwohl ich kleinste Strichstärke in Evernote eingestellt hatte. Das geht leider gar nicht.

    Die Evernote App habe ich vom Google Play Store direkt heruntergeladen und nicht von Onyx eigenen „App Store“ App.

    Synchronisation.

    Die Onyx eigene Sychronisationsmöglichkeit über send2boox ist jetzt nicht sehr aufregend. Aber sie funktioniert.
    Entweder automatisch – oder per Hand angestossen – werden alle Notizen gesynct und ich kann sich mir über diese Seite ansehen, drucken oder sie als PDF downloaden.

    Detto kann ich Dateien von meinem Mac hochladen und sie auf mein Nova 2 pushen.

    Die automatische Synchronisation habe ich aber deaktiviert. Es braucht beim Öffnen oder Schließen (je nachdem was man eingestellt hat) eines Notizbuchs schon ein paar Sekunden bis die Synchronisation abgeschlossen ist. Und bis dahin ist die Notiz App nicht weiter verwendbar. Da muss Onyx noch nachbessern. Das geht sicherlich auch als Hintergrundprozess.

    Wie auch immer. Ich kriege Notizen auch Online auf und von meinem Nova 2 runter.

    Weitere Synchronisationsmöglichkeiten über Dropbox, Evernote oder Google Drive harren noch des ausprobieren. Hier widersprechen sich Testberichtet, ob das in der aktuellen Firmware Version 2.3 funktioniert oder nicht, oder ob ich zuerst die Verbindung zu send2boox beenden muss.

    Lesen und notieren

    Als nächstes möchte ich die Notizfunktion bei PDFs im Detail unter die Lupe nehmen. Da wird es einen eigenen Bericht geben. Und irgendwann auch Fotos und Screenshots.

    Fragen?

    Habt ihr Fragen zum Nova 2? Dann nur her damit. Soll ich etwas ausprobieren? Gerne. Schreibt mir einfach.

  • Das Onyx Boox Nova 2 e-Ink Tablet ist da – Erste Eindrücke

    Vor ein paar Tage war ich noch in Erwartung des Onyx Boox Nova 2. Heute ist das e-Ink Tablet bei mir eingelangt.

    Nachfolgend kein wirklicher Test sondern eher erste Eindrücke.

    Das Nova 2 wirkt nicht billig, nichts knarzt oder ähnliches. Bei der mitgelieferten Schutzhülle haben manche YouTuber bemängelt, dass sie nicht gleich gut passe. Bei mir war das nicht der Fall. Nova 2 in die Schale gedrückt, alles gut. Der Deckel schließt gut und lässt das Nova 2 einschlafen bzw. beim öffnen wieder aufwachen. Die Stifthalterung tut was sie soll, der Stift bleibt gut stecken und wirkt nicht so, als wenn er schnell mal hinausfallen könnte.

    Der Beginn

    Nach dem ersten einschalten .. Aber zuerst. Ich finde es noch immer faszinierend bei E-Readern, dass der Bildschirm auch im Ruhemodus etwas anzeigt… So, also beim ersten einschalten wartet man vielleicht eine Minute. Danach kommt das Setup. Ein paar wenige Einstellungen inklusive Stiftkalibrierung und Wahl, ob man Links- oder Rechtshänder ist.

    Wer das Tablet als Android System (Version 9 ist installiert) voll nutzen möchte, der braucht den Google Play Store. Dazu muss man das Gerät noch autorisieren. Über die Autorisierung gibt es unterschiedliche Geschichten, wie einfach oder schwer das geht. An sich sind es zwei, drei Klicks. Dazwischen heißt es etwas warten. Ob die zwei Neustarts bei mir wirklich notwendig waren kann ich ich nicht hundertprozentig sagen. Wie auch immer. Ich habe jetzt vollen Zugriff auf die Apps im Store.
    Im Onyx App Store finden sich nur einige – angeblich für e-Ink – optimierte Apps. Die Kindle App ist dort leider nicht mehr vertreten, sodas ich sie aus dem Google Play Store heruntergeladen habe.

    Bücher lesen

    Bei e-Ink denkt man natürlich mal an e-Reader und daher habe ich diese Funktion als erstes ausprobiert. Der Onyx eigene Reader läuft natürlich hervorragend schnell und liest ePubs, PDFs und sogar DOCX Dateien. Letztere aber unter Auslassung von vielen Formatierungen.

    Die Kindle App lässt sich wie gesagt herunterladen. Dann sollte man noch ein wenig an Optimierung hineinstecken. Dann läuft sie einwandfrei, zumindest bei meinen ersten 20 Seiten eines Buchs. Auf alle Fälle wirkt das größere Display des Nova 2 mehr nach Taschenbuch als das doch um einiges kleinere mein Kindles.

    Ausprobiert habe ich dann noch den Buch App von Google. Auch dortige Bücher laufen ohne Probleme. Darüberhinaus – und das war ja eines der Gründe meines Kaufs – gibt es noch etliche weitere Lese Apps, u.a. eine auf der ich mir eBooks meiner Bücherei ausleihen kann. Ebenfalls kurz probiert, läuft ebenso schnell und gut.

    Dateien

    Die Synchronisationsfunktionen des Nova 2 sind mir noch nicht ganz klar. Da muss ich nochmals in das Handbuch und ev. auch anderweitig nachlesen. Auf alle Fälle konnte ich Notizen in die Boox eigene Cloud sichern und im Webbrowser aufrufen. Ebenso geht am Mac mit einer App der Zugriff auf das Dateisystem. Bei Dropbox konnte ich einen Sync-Ordner verknüpfen. Bisweilen konnte ich aber dort abgelegte Dateien noch nicht auf meinem Nova finden.
    Aber das wird wohl ein eigener Abend werden…

    Notizen

    Das zweite große Thema auf den Boox Tablets sind handschriftliche Notizen. Und das geht wirklich gut. Der Stift macht am Bildschirm ein ähnliches Geräusch wie ein Filzstift auf manchen Papier. Und das Schreibgefühl ist nicht wie das am iPad wo man auf einer Eisfläche zu gleiten glaubt. Subjektiv ist schreiben am Nova 2 einfach angenehmer.

    Und mein erstes „Wow“ wie ich meine nicht sehr schöne Handschrift durch die Handschrifterkennung jagte. Das Nova 2 hat fast alles richtig erkannt. Aktiviert man die sogenannte „AI“ (wie weit das wirklich eine künstliche Intelligenz ist hinterfrage ich mal nicht) Erkennung im Hintergrund, dann kann man quer durch alle handschriftlichen Notizen auch nach Begriffen suchen. Auch das funktioniert fabelhaft. Dazu wird es von mir noch Screenshots geben.

    Einzig störend war, dass ich beim schreiben mit den anderen Fingern manchmal etwas in der Funktionsleiste aktivierte. Hier muss ich noch schauen, wie man damit umgeht.

    Externes Keyboard

    Speziell für Benedikt habe ich auch kurz meine Apple Tastatur mittels Bluetooth gekoppelt. Das koppeln ging rasch. Beim tippen konnte ich jedoch nicht die englische Tastaturbelegung (ich habe aber ein QWERTZ Keyboard mit Umlauten) umstellen. Aber vielleicht findet sich da noch ein Weg.
    Onyx liefert eine einfache Textverarbeitung als App mit, die mit Markdown umgehen kann (sehr gut!). Mit der habe ich das tippen ausprobiert. Im normalen Modus gibt es eine gewisse Verzögerung – insbesondere wenn ich mit allen 10 Fingern tippe. Stellt man einen schnelleren Modus am Nova 2 ein, dann läuft das schon recht flott. Anmerkung: Die Boox Tablets erlauben es, dass der Bildschirm (oder Ausschnitte) in einzelnen Modi schneller „refreshed“ wird. Gleichzeitig erhöht sich je nach Modi aber das „Ghosting“ – sprich es bleiben quasi Schatten des vorherigen Bildschirminhalts kurz oder länger erhalten. Immerhin erlaubt das sogar (mit Einschränkungen) Videos zu betrachten.
    Wie auch immer. Wenn ich das mit der Tastaturbelegung hinbekomme wäre das Nova 2 wohl durchaus geeignet um Blogartikel etc. zu verfassen.

    Die Einstellungen

    Ich bin mit meinen ersten kleinen Tests durchaus zufrieden. Einerseits ist die Bedienung nicht allzu schwer, andererseits muss man sich für manches schon ein wenig Zeit nehmen. So finden sich Einstellungsmenüs in unterschiedlichen Apps und deren Zweck ist manchmal auf den ersten Blick nicht immer ganz ersichtlich. Aber man kann ja auch Herumprobieren 😉

    In Apps wie dem Reader (Onyx nennt ihn „Neo Reader“) erlaubt dies andererseits ein PDF ganz nach den eigenen Wünschen darzustellen.

    Erstes Fazit

    Das Gerät kann was. Gerne würde ich jetzt auch die größeren Geräte Note 2 und Max 3 ausprobieren um zu schauen, wie deren Displays und Gewicht auf mich wirken.

    Aber ich glaube, ich habe schon die richtige Wahl getroffen. Das Display ist groß genug um auch im Einzelfall PDFs zu lesen. Und für Notizen sowieso.

    Mit der Vielzahl an Apps kann ich bei Büchern jetzt aus dem vollen schöpfen und bin nicht auf Amazon mehr allein angewiesen.

    Zumindest kann ich mir nach den ersten Versuchen vorstellen, dass ich Teile meiner handschriftlichen Notizen nicht mehr in einem papierenen Exemplar vornehme sondern am Nova 2.

    Ich wollte eigentlich viel mehr schreiben

    Und während ich hier tippe fallen mir bei jedem Stichwort noch drei weitere ein, die ich noch erwähnen möchte. Aber ich lasse das lieber für später und widme mich dann in einzelnen Artikeln einzelnen Aspekten.

    Falls jemand etwas besonders interessiert oder ich etwas spezielles ausprobieren soll. Lasst es mich einfach wissen.

  • Die Welt der „leichten Notebooks“

    Kaum schreibe ich meinen ersten Artikel über das e-Ink Tablet Onyx Boox Nova 2, schon entdeckt mich Benedikt und nimmt dies zum Anlass in seinem Blog benedikt.io einen Artikel zu schreiben.

    In Auch E-Reader sind (leichte) Computer: Onyx Boox Note 2 mit Stift & Tastatur geht es um den größeren „Bruder“ des Nova 2, das Note 2 Tablet. Für dieses gibt es auch eine ansteckbare Tastatur, was es quasi zu einem Art Notebook macht.

    Es kommt somit auch in die Liste von Benedikt in der dieser „leichte Notebooks“ sammelt. Dieses „leicht“ hat er mit 1.000 Gramm definiert. Für mich wiederum spannend, was sich da eigentlich abseits von iPad und Co. alles tummelt.

    Wenn jemand eine tragbaren Computer mit Bildschirm und Tastatur sucht, der noch dazu ein geringes Gesamtgewicht hat, der ist bei Benedikt und seiner Liste gerade richtig.

    Das hat natürlich jetzt auch mein Interesse in Richtung meines bald kommenden Nova 2 geweckt. In meinem Repertoir findet sich noch eine kleine Mac Tastatur sowie eine iPad Tastatur (beides Bluetoothfähig), die ich am Nova ausprobieren möchte.