Monat: Oktober 2019

  • Wer mag S9y Plugins übersetzen?

    Und weil ich heute schon einiges über meine Lieblings-Blog-Engine Serendipity schrieb, gibt es noch einen Aufruf:

    Wer mag, kann mithelfen, S9y Plugins zu übersetzen.

    Klingt jetzt nicht allzu kompliziert. Man muss dafür kein Coder sein.

  • S9yCamp 2019 – ein später Rückblick

    Mein Artikel kommt viel, viel und viel zu spät. Schon im April fand das vierte Treffen „Serendipity-Camp“ statt. Einige Enthusiasten, die sich um die Weiterentwicklung meiner Lieblings-Blog-Engine Serendipity kümmern haben sich ein paar Tage dazu intensiv auseinandergesetzt.

    Darüber berichtet haben:

    Ich habe es leider wieder mal nicht geschafft, daran teilzunehmen. Dabei ist das Treffen nicht nur ein Treffen der Tech-Geeks. JedeR ist eingeladen, der an der Entwicklung von S9y mitreden und „irgendetwas“ beitragen möchte.

    Ein sehr positives Ergebnis waren die Arbeiten an der jetzigen Version 2.3 von Serendipity. Was ich noch nicht so richtig ausprobiert habe ist das einfachere posten von Fotos.

    Nun, mal sehen, ob ich es 2020 endlich mal schaffe und insbesondere einige Menschen endlich mal live kennenlerne.

  • In Serendipity auf veraltete Artikel hinweisen – eine Idee von Matthias Mees

    Matthias Mees hat in seinem Blog eine interessante Idee umgesetzt.

    Das Thema seines Blogs ist hauptsächlich Webentwicklung. Das Web ist ein rasches Medium. Da können Techniken von gestern heute schon veraltet sein.

    Daher hat er ein paar Codezeilen eingebaut. Damit wird in in älteren Artikeln automatisch darauf hingewiesen, dass der Artikel vielleicht nicht mehr den aktuellen Stand der Entwicklung wiedergibt.

    Wie er das in Serendipity gelöst hat beschreibt er in seinem Artikel.

  • 10 Jahre alleinr.at – der Ruheraum des Web

    Logo Alleinr Austria
    Logo Alleinr Austria

    Es war der 28. Oktober 2009 als ich verkünden durfte: Endlich: regionalisierte Version von alleinr

    Alleinr ermöglicht das entspannte ausruhen zwischen den hektischen Social Media Seiten. Alleinr hatte schon einen „Dark Mode“ als man das Wort noch gar nicht für Smartphones kannte. Alleinr schont die Augen und beruhigt den Geist.

    Die Website alleinr.at existiert noch immer und wird hoffentlich gut genutzt. Ob und wieviele Menschen alleinr besuchen kann ich nicht sagen. Denn alleinr nimmt sich ernst. Kein Statistiksoftware, keine Cookies erwarten dich.

    Was ich weiß ist, dass Armin Wolf alleinr.at nutzt.

    Also nutzt alleinr, bewerbt es.

    Es ist schön social sein zu können. Doch manchmal ist man ganz gern alleinr.

  • Update auf Serendipity 2.3.2

    In der letzten Zeit gab es für Serendipity/S9y zwei Updates:

    Dieses Blog ist mit heute auch auf dem letzten Stand der Technik 🙂

  • Radikal

    Tag 1. Ich bin begeistert. Was es alles zu sehen gibt. Jedem den ich folge verweist mich auf weitere interessante Profile.

    Tag 3. Ich poste Bild auf Bild.

    Tag 8: Ich scanne mit meinen Augen in jeder Situation, ob dies ein interessantes Motiv wäre. Mein Profil braucht weitere Fotos. Meine Follower brauchen Fotos, neuen Content. Von mir. Über mich.

    Tag 12: ich lese jeden Artikel. Ich möchte noch besser werden. Mehr Reaktionen. Mehr Follower. Mehr Likes.

    Tag 62: Ich bin erschöpft. Jede freie Zeit widme ich der Verbesserung meiner Fotos, meines Profils.

    Tag 71: Die Konkurrenz fliegt an die unglaublichsten Orte. Ich komme dort nicht hin. Aber man kann ja so tun. Ist doch egal, wo das Foto entsteht. Das Endergebnis zählt.

    Tag 80: Manche wundern sich, wie ich in 5 Tagen rund um die Welt reise.

    Tag 89: Dislikes. Böse Kommentare über meine Postingstrategie. Das tut weh.

    Tag 92: Meine Muskeln kommen in den Fotos auch nicht perfekt rüber. Naja. Es gibt ja Photoshop.

    Tag 99: 100e haben mich entfolgt. Die bösartigen Kommentare steigen.

    Tag 100: Ich habe meinen Account gelöscht.

    Tag 101: Ich glaube ich werde jetzt Youtuber. Videos sind sowieso viel authentischer.


    Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum Wort “Radikal“.

  • Als ich mich selbst traf

    Werner möchte, dass ich über die Problematik schreibe, wenn man sich bei Zeitreisen selbst trifft.

    Nun. Man schreibt am Besten über das, was man selbst erfahren hat. Gesagt. Getan.

    Es war ein alltäglicher Tag, als ich mit meinem damaligen Auto (einem gebrauchten Lada) am Wiener Gürtel unterwegs war.

    Die Ampel vor mir begann zu blinken, ich begann mein Auto langsamer werden zu lassen. An der Kreuzung stand in der Parallelspur schon ein Wagen. Das Modell gefiel mir. Hatte so etwas von 50er Jahre. Kannte ich aus amerikanischen Filmen. Etwas kantig. Sogar Holz wurde verbaut. Hätte ich mir damals auch gekauft.

    Mein Wagen blieb neben diesem alten Fahrzeug stehen. Ich blickte nach nebenan zu dem Fahrer des anderen Fahrzeuges. Und ich sah … mich.

    Da saß ich. Meine Nase. Brillen. Bart. Das war alles ich.

    Die Ampel wurde wieder grün. Mein gegenüber fuhr los. Ich war noch immer überrascht. Reagierte zu spät. Meine Kopie war weg.

    Vielleicht war es ein Zeitreisender.

    Für mich war es eine Zeitreise. Mein ich. Nur 40, 50 Jahre später.

    Was hat dieses Treffen mit mir selbst, bei mir selbst, verändert? Nicht viel. Aber ich muss immer wieder daran denken. Und daran, dass mein Leben noch einiges überraschendes in sich birgt oder bergen wird.