Monat: April 2018

  • Datenschutz in meinem Blog: Fonts wieder eingelagert

    Ich dokumentiere hier meine Schritte um die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in meinem Blog umzusetzen.

    Zur Vorgeschichte: Die Datenschutz-Grundverordnung und mein Blog.

    Matthias Mees hat das von ihm gestaltete Layout meiner Seite ein wenig verändert. Wie bei vielen anderen Blog Template lud auch mein Blog die Fonts von einem Google Server.

    Das ist insoweit problematisch, als – laienhaft gesagt – dadurch Google mitbekommen kann, welche IP-Adressen auf meinem Blog surfen. Und solche Adressen sind personenbezogene Daten (obwohl man darüber diskutieren könnte) und unterliegen somit den Regelungen der DSGVO.

    Matthias hat dies „repariert“. Die Fonts lagern nunmehr direkt auf meinem Webspace. Nachdem auch Share Buttons für mein Blog entsprechend abgesichert sind sollte Google nichts mehr von meinen BlogbesucherInnen mitbekommen.

    In den nächsten Artikeln wird es dann um Matomo und meinen Webspace selbst gehen.

  • DSGVO #Datenschutzsplitter

    Vor ein paar Tagen habe ich getwittert:

    Es ist einerseits anstrengend zu sehen, wo die #DSGVO wirkt bzw. Fragen aufwirft und andererseits interessant, wo wir überall personenbezogene Daten weiterleiten oder sammeln. Somit führt die #DSGVO im Moment gleichzeitig zu Unsicherheit und Erkenntnis.

    Über die Datenschutz-Grundverordnung habe ich vorige Woche gebloggt.

    Hier nun ein paar Fundstücke der letzten Tage.

    der brutkasten schreibt über das Brutkasten Meetup #3: Die DSGVO zwischen reeller Gefahr und „Panikmache“ und zeigt mit den anwesenden Diskutanten, dass das Thema kein einfaches ist. (Danke an Wolfgang für den Link-Tipp).

    Der österreichische Verein „WerdeDigital.at“ gibt am 27. April 2018, 10:00 Uhr, wieder einmal ein Webinar. Diesmal lautet das Thema Datenschutzgrundverordnung – wie bereite ich mich vor?. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Die DSGVO setzt auch manch anderes in Bewegung. So kriegt (lt. Futurezone) Instagram einen Download-Button für Fotos.

    Das klingt ja gut. Weniger gutes hat Ritchie Pettauer in seinem Blog zu berichten: DSGVO Vorbeben: Googles sonderbare neue EU User Consent Policy, die auch die Nutzung von Google Analytics nach dem 25. Mai im Moment schwierig macht. Aber es sind ja noch ein paar Wochen.

    Zum Schluss noch ein Traum-Tweet meinerseits:

    Aufgewacht. Habe von Bots geträumt, die sich gegenseitig nur Datenschutzerklärungen posten.

    Um diese Träume loszuwerden, lese ich weiterhin fleissig. Daher ist das wahrscheinlich nicht der letzte #Datenschutzsplitter in diesem Blog.

  • Barcamper, sagt zum Abschied leise (oder laut) Danke

    Stefan Evertz schreibt über 5 Tipps, wie man sich richtig für ein Barcamp bedankt. Dabei geht es nicht um den Dank vor Ort sondern online.

    Links auf Sponsoren-Websites zu setzen, das fällt mir manchmal schwer. Wirkt ja auch ein wenig wie Werbung – was ja auch der Sinn manchen Sponsors ist. Aber es gibt auch Sponsoren, denen nimmt man schon ab, dass sie auch ein Interesse an der Community haben. Da ist der/die FirmenchefIn selbst beim Barcamp, hält eine Session, geht in andere.

    Und schlußendlich geht es um die Regel 2 für Barcamps: Blogge über das Barcamp. Und wer sich für ein Barcamp begeistert, der sagt auch Danke.

    Dankt dabei ruhig auch denen, die euch etwas spannendes bei einer Session erzählt haben (mit einem Link auf deren Blog), die euch eine Frage auf Twitter mitgegeben haben (mit einem Link auf deren Twitter-Account).

    Denn verlinken ist das was Blogs auch ausmacht, für mich. Meine LeserInnen interessante Texte bieten aber ihnen die Freiheit geben (und die Links) sich in den weiten des Netzes mit dem Thema noch weiter zu beschäftigen.

    Doch nochmals zum Thema offline. Das Wort „Danke“ tut auch im Jahr 2018 gut. Daher sage ich auch gerne vor Ort Danke. Ganz persönlich, am Schluss. Nochmals eine Runde machen zwischen den TeilnehmerInnen. Hand schütteln, ein letztes Wort und ein Danke.

    DANKE fürs lesen.

  • Sven Lennartz über einfach nur bloggen

    Sven Lennartz schreib über Blogminimalismus: Einfach nur bloggen – und sonst gar nicht.

    Als Anhänger des Blog Club und des Plain Blogging kann ich dem natürlich einiges abgewinnen.

    Sven geht aber noch weiter (Zitat)

    Verzichte auf Basteleien am Theme. Ignoriere alte Beiträge und interne Verlinkungen und Reparaturen und Updates.

    Ob man wirklich soweit gehen möchte ist eine andere Frage. Aber der Ansatz ist dafür da um die eigenen Bloggewohnheiten zu hinterfragen.

    Braucht es all das drumherum? Was ist mir das Wesentliche am bloggen?

  • Wiener Zeitung zum Todestag von Heinz Conrads

    Anläßlich seines Todestags (9. April 1986) erinnert die Wiener Zeitung mit dem Titel Griaß eich die Madln, servas die Buam! an Heinz Conrads.

    Der Artikel schließt mit dem Satz

    Mit seinen markigen Interpretationen wird er seinen Fans wohl für immer unvergesslich bleiben.

    Stimmt. "Die Fichte" habe ich noch immer im Ohr.

  • Die Datenschutz-Grundverordnung und mein Blog

    Die so genannte Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) rast quasi auf uns zu. Mit 25. Mai 2018 tritt etwas in Kraft, das für die einen Meilenstein im Datenschutz darstellt und für die anderen eine horrible Herausforderung für die eigene Website und all deren drumherum (Hoster, Drittanbieter).

    Ich bin selbst am herausfinden, was ich als privater Blogger beachten muss. Nämlich als einer, der keine Werbung oder sonstirgendeine kommerzielle Aktivität in seinem Blog setzt. Zumindest wäre das meine vorerst laienhafte Einschätzung.

    So oder so schadet es aber nicht sich um mehr Datenschutz im eigenen Blog zu kümmern.

    Erste Umsetzungsschritte

    An einer Datenschutzerklärung werde ich wohl auch nicht vorbeikommen. Inwieweit ich mit meinem Hoster jetzt auch noch einen eigenen Vertrag abschließen muss ist eine der für mich offenen Fragen.

    Die Entwicklergruppe rund um meine Blogengine Serendipity hat sich beim letzten S9yCamp hingesetzt und für die DSGVO ein Plugin erstellt, dass ein paar Dinge automatisiert und auch den berüchtigten Cookie-Hinweis einblendet.

    In meinem (selbst-gehosteten) Web-Analyse-Tool Matomo habe ich das IP-Tracking schon eingeschränkt. Die Möglichkeit das Tracking individuell abzustellen folgt in Bälde.

    Die Share Buttons meine Blogs laufen über ein Shariff Plugin und senden ohne Klick darauf keine Daten an die jeweiligen Social Media Dienste.

    Fraglich ist für mich noch die Nutzung von Gravatar um bei Kommentaren Profilfotos der Kommentierenden anzueigen.

    Ebenso lese ich unterschiedliches über die Frage der Einbindung von Google Fonts (Link zu Wikipedia).

    Wie geht es weiter

    Ich lese und frage und werde sukzessive obiges abarbeiten.

    Sollte ich als privater Blogger über das Ziel hinausschiessen, dann fände ich das auch ok. In Zeiten der Datensammelwut habe ich kein Problem, wenn ich weniger erfasse als ich dürfte. Denn außer ein paar Zugriffszahlen etc. muss und will ich über meine BesucherInnen nicht wissen.

    Ich bin gespannt, wie die Bloglandschaft am 25. Mai dann aussehen wird und ob sich etliche gar nicht um mögliche Vorgaben scheren. Auf alle Fälle werdet ihr auch in meinem Blog noch ein paar Mal über die DSGVO lesen.

  • Ich bin es, der Blogopa

    Blogheim.at hat ein neues Ranking erstellt. Die ältesten Blogs Österreichs erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es konnten nur die Blogs aufgenommen werden, die bei Blogheim.at gelistet sind (über 2.000) und auch ein Startdatum hinterlegt haben.

    Tja, und da bin ich bzw. mein Blog auf Platz 17. Würde ich meine früheren Blogs dazuzählen wäre ich nicht nur ein Blogopa sondern Urgestein 🙂

    Wie auch immer. Interessant zu sehen, wer schon lange dabei ist – und wer noch immer durchhält. Schön zu sehen, dass bloggen durchaus eine Lebensaufgabe sein kann.

    Daher: Mal sehen, ob es in 20 Jahren noch so etwas wie ein Web und Blogs gibt – und ob ich auch noch dabei bin. Hoffen würde ich es.

    Nebenbei: Happy Birthday blogheim.at und weiter so Jürgen!

  • unendlich

    Als Jugendliche sind wir manchmal im Kreis gesessen und sind in Gedanken an das Ende des Universums gereist. Da dieses aber angeblich unendlich ist, haben wir diese Grenze dann überwunden sind weitergereist, bis wir an ein Ende kamen. Auch dieses haben wir überwunden, immer wieder immer wieder immer wieder … bis uns schwindlig im Kopf wurde.

    Dann lernte ich die Möbiusschleife kennen und fand eine Erklärung wie man unendlich weiterwandern kann. Aber es klang doch irgendwie nach im Kreis gehen.

    Irgendwann sagte ich dann „Ich liebe dich unendlich“ und wußte tief in mir, dass jede Liebe irgendwann einmal enden muss. Ganz zwangsläufig zu Staub zerfällt. Und doch hoffte ich, dass dieser Gedanke, dieses Gefühl in die Unendlichkeit reist und immerwährend ist.

    Vielleicht ist es diese Hoffnung, die manchmal aus dem Unendlichen zu schöpfen scheint.

    Wenn schon nicht unendlich, dann ausreichend für ein ganzes Leben.


    Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum Wort „unendlich“.

  • Heinz Conrads ist nicht vergessen

    Am 9. April jährt sich wieder einmal der Todestag von Heinz Conrads. Das schlägt sich schon jetzt in den Zugriffszahlen in meinem Blog nieder. Seit Samstag greifen jeweils rund 100 BesucherInnen auf Artikel zu, die sich mit Heinz Conrads beschäftigen.

    Ich hoffe, sie werden in meinem Blog auch fündig und lesen etwas Neues über den österreichischen Star von damals.