Monat: März 2018

  • Da war doch: XIRKL

    Kann die Hausaufgabe dieser 15-Jährigen der nächste Social-Media-Hit werden? fragte die t3n vor mehr als zwei Jahren. Viele andere Techsites und -BloggerInnen schrieben über die Idee von Anneke DiPietro.

    Heute kann man sagen: Ja, es könnte – ist es aber nicht.

    Die Grundidee war durchaus interessant

    XIRKL is a social network where any number of people can follow you but you can only follow 21 people. This allows you to focus on the people that really matter in your life and eliminate the noise and commercial clutter we’ve all been forced to tolerate with online media. XIRKL is about the quality of your connections, not the quantity. And it works because everyone operates by the same rules. 

    XIRKL Website

    Auf Kickstarter konnte das Projekt mit dieser Idee sein Ziel von 21.000 Dollar erreichen. Das letzte Update dort erschien im September 2016. Der Twitter Account hat schon 2015 dicht gemacht.

    Siehe da, eine xirkl.com Webadresse existiert. Dort kann ich meine Mailadresse hinterlassen und mir einen künftigen Benutzernamen aussuchen und bekam dann folgende Mail

    Congratulations! The name you requested has been accepted into the Xirkl name registry. When we launch, roblen will be your username in the Xirkl network. We will send you information about password and other security features. Over the next few months, I will be posting regular updates about where we are in our development process. In the mean time, if you have any questions or suggestions, don’t hesitate to reach me directly at this email address.

    Mail von XIRKL

    Sollte ich doch mal ein Update erhalten, dann berichte ich hier gerne.

    Nebstbei: Die Namensähnlichkeit mit dem Film The Circle aus 2017 ist wohl eher dem naheliegenden Namen für ein soziales Netzwerk geschuldet.

    Die Aktion „Da war doch“: In meinem Feedreader liegen viele markierte Beiträge, die mir irgendwann einmal wichtig waren. Mit „Da war doch“ gehe ich die Artikel durch und klicke mich weiter um zu schauen, was denn aus so mancher Ankündigung, Hinweis oder Vermutung geworden ist. Wer mitmachen will, einfach #dawardoch als Hashtag verwenden.

  • Mit 10 Fingern schreibt es sich schneller

    Wenn ich es etwas in meiner berufsbildenden Schule gelernt habe, was ich im Leben brauche, dann ist es das 10-Finger-Tastschreiben.

    Auf einer Tastatur schreiben und dabei auf den Monitor und nicht auf die Tastatur schauen zu müssen. Dabei nur ein wenig langsamer als die eigenen Gedanken sein. Das ist wirklich praktisch. Beruflich wie privat.

    Erlernen kann es jede und jeder. Es braucht nur ein wenig (oder mehr) an Übung. In der Schule ging das noch auf der Schreibmaschine mit seitenweisen Tippübungen

    Das Kalkfass, das Ölfass. Ah, da war ja das Kalkfass….

    oder

    Darf das dass? Dass das das darf? ….

    Heutzutage geht es wohl kreativer aber ohne Übung geht es auch nicht. Die t3n schreibt über 10-Finger-Schreiben: Die besten Tipps zum Turbotippen. Wenn ihr euch selbst immer schon zu langsam ward, dann probiert es doch mal einfach mit dem üben.

  • 3. Blogheimat Blogger-Kommentiertag am 25. März 2018

    Am 25. März 2018 ist es wieder soweit. Die Blogheimat veranstaltet den 3. Blogheimat Blogger-Kommentiertag.

    Vorab: Du musst weder BloggerIn sein, noch auf der Website von Blogheimat registriert sein um mitzumachen. Eigentlich musst du nicht einmal unbedingt jemanden davon erzählen, dass du mitmachst. Aber im Sinn der Sache wäre letzteres nicht unbedingt.

    Also, warum geht es:

    • Neue Blogs kennenlernen
    • Neue Blogs lesen
    • Bei einzelnen Artikeln von Blogs kommentieren

    Der Kommentiertag ist ein Tag an dem manch eineR sich bewusst hinsetzt und direkt in Blogs kommentiert.

    Wer mag kann im entsprechenden Facebook Termin eine URL zum eigenen Blog hinterlassen – als besondere Aufforderung doch sein/ihr Blog zu besuchen.

    Wer neue Blogs zum lesen sucht ist zum Beispiel in der Top Blogs Liste (nur österreichische Blogs) richtig oder auch in der Blogothek in der man die neuesten Artikel findet.

    Kommentier mal wieder

    Der Kommentiertag ist Anregung. Wie oft lese ich einen Blogartikel und möchte etwas dazu sagen und lasse es. Nicht an diesem Tag. Da setze ich mich hin und kommentiere, sage danke, hinterfrage kritisch oder stimme zu und ergänze.

    Denn der Kommentar ist das Salz in der Blogsuppe.

  • Lichtblick

    Als ich meinen Schatten fragte, ob er eigentlich den Sommer mochte, blieb er still. Fühlst du denn nichts, fragte ich. Was soll ich denn fühlen, meinte er, wenn ich zweidimensional am Boden klebe. Wie soll ich denn den Sommer genießen, wenn du mir jeden Sonnenstrahl nimmst.

    Nun, sagte ich, wäre ich nicht der, der dir das Licht nimmt, dann wärest du gar nicht.

    Wohl wahr, erwiderte mein Schatten.

    Als ich mich von ihm abwandte spürte ich auf einmal ein Lächeln meines Schattens. Sehen konnte ich es ja nicht, da er ja ein Schatten war.

    Weißt du, sagte er, wenn du deinen Kopf wendest kann ich einen Augenblick lang das Licht der Sonne in deinem Auge sehen.

    Seither schenke ich meinem Schatten immer wieder einen Lichtblick und spüre dabei wie er lächelt.


    Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum Wort „Lichtblick“.

  • Pro und Contra Hashtag-Vorstellung auf Barcamps

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Mikka schreibt Warum ich gegen die „drei Hashtags“ bin.

    Es geht um die drei Hashtags, mit denen sich zu anfangs eines Barcamps alle in der großen Runde vorstellen.

    Über die Vorstellrunde bei Barcamps und warum ich die Hashtags mag, habe ich schon beschrieben. Aber ich kann Mikkas Argumente durchaus nachvollziehen.

    Daher finde ich auch die Anregungen in den Kommentaren interessant, wie man das gegenseitige Kennenlernen und „sich vorstellen“ ganz anders gestalten könnte.

    Und ja, drei Hashtags sind oberflächlich. Aber als Start finde ich sie ganz ok. Es liegt dann an mir mich näher auf Menschen einzulassen.

    Es gab ein Barcamp da habe ich mir extra vorgenommen mich nicht in meiner virtuellen „Hood“ aufzuhalten sondern auf mir Unbekannte zuzugehen. Bei der Schlange beim Buffet einfach die Leute vor und hinter mir ansprechen … „Was führt dich her? Was hat dir bisher gefallen? Welche Session…?“

    Einige waren damals etwas verblüfft, dass sie jemand einfach so ansprach. Ich meinte dann immer. Das ist Barcamp, da darf man das 🙂

    Egal ob mit oder ohne Hashtags. Wer sich nicht auf andere Menschen einlassen will, an dem geht etwas wichtiges an einem Barcamp vorbei.

  • Armin Wolf verlinkt auf den Ruheraum alleinr.at im Internet

    Den ZiB2-Moderator Armin Wolf kennt wohl fast jedeR in Österreich. Die Meinungen über ihn und insbesondere seine Interviews gehen weit auseinander. Aber das ist nicht der Grund für diesen Artikel.

    Armin Wolf hat eine Website. Im Kopf der Seite findet sich das Konterfei von Armin Wolf sowie ein kleines Notausgangsschild.

    Wer auf dieses Schild klickt … der/die landet auf … www.alleinr.at. Das freut 🙂

    Die Geschichte von alleinr.at

    Alleinr.at feierte vorigen Oktober den 8. Geburtstag. Darüber habe ich damals gebloggt: 8 Jahre Ruhe im Internet.

    Es freut mich, dass ich euch diesen Ruheraum im Internet weiterhin anbieten kann.