Bin ich glücklich?
Bin ich wirklich glücklich?
Muss ich glücklich sein?
Wer sagt, dass man glücklich sein muss?
Wer sagt, was Glück ist?
Kann mir jemand überhaupt SAGEN, was Glück ist?
Ist Glück oder hat man Glück?
Wenn Angst die Seele aufisst
nährt Glück dann diese?
Muss sich mein Glück vor Unglück fürchten?
Warum steckt in jedem Unglück ein glück?
Wie glücklich ist man wenn man Fragen stellt?
Ist es ein Glück noch Fragen stellen zu können?
Würden mich Antworten zu obigen Fragen glücklich machen?
Glücklich ist wer vergisst …
Zum Glück kann ich mich aber noch erinnern.
Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum Wort „Glück“.
Sagt euch OS/2 etwas? Das „Operating System/2“ war zuerst eine gemeinsame Entwicklung von IBM und Microsoft. Als Microsoft Windows entwickelte und dieses ein Erfolg wurde trennten sich die Wege der beiden Firmen.
IBM entwickelte OS/2 alleine weiter. In den Massenmarkt kam es nie wirklich an. Banken und Co. verwendeten es. OS/2 3.0 „Warp“ habe ich mir damals gekauft und installiert. Hatte schon was und wirkte damals recht modern. Als kleiner Privatnutzer gab es für mich jedoch wenig Programme, die auf Warp liefern. Allzuoft musste ich in den Modus wechseln, in dem Windows Programme liefern. Dies hatte den Nachteil, dass mein Rechner dabei fast zusammenbrach, weil er dafür mehr Rechenleistung gebraucht hätte.
Bald nach 2000 beendete IBM daher sein OS/2 Engagement. Eine Firma übernahm in Lizenz den Code und entwickelte bis 2011 das Betriebssystem als „eComStation“ weiter. Das alles las ich nebenbei noch in Foren und auf Websites. Dann glaubte ich das OS/2 Projekt für beendet.
Aber siehe da. Vor ein paar Tagen stieß ich auf ArcaOS. Die Firma „Aca Noae, LLC“ entwickelt auf OS/2 Warp 4 das System weiter. Sieht man sich Screenshots der Oberfläche an, wirkt es ein wenig wie eine Zeitreise – ein Design wie vor etlichen Jahren.
Mich würde interessieren, wie groß der NutzerInnenbasis von OS/2 bzw. ArcaOS heutzutage ist und warum man es 2017 noch nutzen sollte/könnte.
Aber interessant, dass ein – für mich – totgeglaubtes Produkt weiterhin lebt und auch weiter entwickelt wird.
Die Aktion „Da war doch“: In meinem Feedreader liegen viele markierte Beiträge, die mir irgendwann einmal wichtig waren. Mit „Da war doch“ gehe ich die Artikel durch und klicke mich weiter um zu schauen, was denn aus so mancher Ankündigung, Hinweis oder Vermutung geworden ist. Wer mitmachen will, einfach #dawardoch als Hashtag verwenden.
Diese Frage stellt Sven Lennartz auf conterest.de und stellt gleich eine Liste von Löschkandidaten wie zB. „Letzte Kommentare“, „Liste der Kategorien“, zusammen.
Würde mich interessieren, wie ihr Sidebars/Seitenleisten nutzt. Wenn ihr selbst bloggt: Wie schaut eure Leiste aus? Würdet ihr etwas in der Seitenleiste meines Blogs vermissen, wenn ich es entfernen würde? Nutzt ihr diese überhaupt?
Robert Harm setzt sich seit Jahren dafür ein, dass Webseiten nur noch gesichert über HTTPS erreichbar sind. Warum? Das könnt ihr in folgendem Text von ihm lesen.
Danke, dass du „Nur ein Blog“ für die Veröffentlichung nutzt.
Aber jetzt ist Robert dran…
Robert Harm: Jede Website braucht HTTPS
Leider herrscht heutzutage noch oft die falsche Meinung vor, dass HTTPS nur für sensible Inhalte wie zB Netbanking erforderlich wäre. Dabei bietet HTTPS viele Vorteile, bei denen ich mir schwer vorstellen kann, dass Website-BetreiberInnen, BloggerInnen,… darauf verzichten möchten.
Sicherstellung der Privatsphäre der WebseitenbesucherInnen
Durch HTTPS sind die Details der aufgerufenen URLs bzw. die auf der Website verwendeten Suchbegriffe oder sonstige Formulareingaben nur noch für den/die BetreiberIn bzw. den/die BesucherIn sichtbar.
Alle anderen am Übertragungsweg beteiligten Personen (Provider, Behörden etc) sehen dann nur noch, dass die Website aufgerufen wurde, ohne weitere Details. In Zeiten von Big Data und Ausbau von Massenüberwachungssystemen ist es mir persönlich ein Dorn im Auge, dass Metadaten zu Artikeln/Seiten, die mich auf einer Website interessieren, nicht besser geschützt werden. Auch bei datenschutzmäßig sensibleren Bereichen (Gesundheitswebseiten/foren, Nachrichtenseiten, Verwaltungsinformationen etc.) gibt es noch viel Handlungsbedarf.
Sicherstellung der (technischen) Integrität der Inhalte
Durch die Verschlüsselung wird sichergestellt, dass die Daten/Inhalte unverfälscht beim Empfänger ankommen. In Zeiten, in denen z.B. WLAN-Provider ungefragt Werbung in Seiten „implantieren“ (AT&T Hotspots: Now with Advertising Injection), ist es wohl für niemanden der/die eine Website betreibt wünschenswert, wenn fremde Werbungen auf der Seite angezeigt werden. Unabhängig davon, dass eine Änderung der Inhalte zu Irritationen bei den LeserInnen führen kann und mißverständlich auf den/die InhaberIn der Website zurückfallen kann.
Sicherstellung der Authentizität des Absenders
Man-in-the-middle-Attacken, bei dem sich eine dritte Partei als die eigene Website ausgibt, sind durch HTTPS ausgeschlossen.
Verbesserung der Suchergebnisse bei Google
Google wertet HTTPS mittlerweile als ranking signal, d.h. Seiten mit HTTPS sind für Google glaubwürdiger und werden daher höher geranked. Siehe hierzu der Artikel im Google Webmaster Central Blog: HTTPS as a ranking signal
Verbesserung der Sicherheit für das eigene Content Management System
Falls jemand im Backend – für den Login zum Content Management System – kein HTTPS verwendet, würde ich dringend empfehlen, es auch hier einzuführen. Ist nämlich kein HTTPS vorhanden, können die Logindaten leicht erfasst werden. Ein Aufruf des Backend über ein WLAN in einem Cafe und alle im selben WLAN-befindlichen Personen können auf einfache Art und Weise mitlesen. Wie leicht dies geht, zeigt folgendes Video von Martin Leyrer.
Technologie
Aktuelle Webserver ermöglichen durch sogenanntes Multiplexing wesentliche Geschwindigkeitsvorteile beim Aufruf von Webseiten. Ressourcen können parallel statt nacheinander geladen werden. Allerdings ist dafür die Verwendung von HTTPS erforderlich. Weitere Infos auf HttpWatch: A Simple Performance Comparison of HTTPS, SPDY and HTTP/2
Kennzeichnung als unsichere Webseite ab Chrome 62
Ab Chrome Version 62 werden Webseiten mit Formularen, bei denen die Dateneingabe ungesichert über http erfolgt, als unsicher gekennzeichnet:
Google plant eventuell sogar noch einen Schritt weiterzugehen und in höheren Chrome Versionen eine generelle Warnung für alle Webseiten im Browser anzuzeigen, die über http abgerufen werden:
Eventually, we plan to show the “Not secure” warning for all HTTP pages, even outside Incognito mode
Mehr Infos
Darüber hinaus gibt es noch weitere Gründe, die meiner Meinung nach sehr für die Verwendung von HTTPS sprechen. Eine gute Zusammenfassung findet sich im Artikel 10 Reasons To Use HTTPS von Guy Podjarny. Technische best practices und Konfigurationsbeispiele für eine mögliche Umsetzung finden sich bspw. bei BetterCrypto.org.
HTTPS jetzt
HTTPS ist keine Geheimwissenschaft. Viele Hostprovider bieten entsprechende Zertifikate – vielfach oft auch schon kostenlose letsencrypt Zertifikate. Die Umstellung des eigenen Blogs, des Content Management Systems, geht meist auch recht einfach vonstatten bzw. existieren bei den meist genutzten Systemen gute Anleitungen. Daher gibt es viele gute Gründe für HTTPS und keinen, nicht schon heute die eigene Seite umzustellen.
Robert Harm lebt in Wien und beschäftigt sich u.a. intensiv mit den Themen Open Data, IT-Security & Privacy, Netzpolitik sowie WordPress.
Kurz: Mein Blog und damit auch die Domain robertlender.info ist zu einem neuen Provider umgezogen.
In letzter Zeit hakte es doch ein wenig. Anscheinend hat auch mein Internet-Zugangs-Provider ein Problem mit meinem (damaligen) Hosting-Provider. Woran immer das lag, es machte mir das editieren meines Blogs nicht einfach.
Ich hoffe nun läuft alles halbwegs rund. Sollte jemand von euch etwas auffallen. Bitte melden. Ein paar Kommentare sind noch nicht mit gewandert, da ich die Datenbank meines Blogs schon vor ein paar Tagen gesichert habe. Die werden aber noch nachgetragen.
Einen besonderen Dank an Robert Harm, der mir beim Umzug massiv geholfen hat. Robert, du bist ein Held!
Blogheim.at, die Website für BloggerInnen in Österreich, ruft am Sonntag, den 20. August 2017 zum Blogger-Kommentiertag.
Kommentare sind quasi das Salz in jeder Blog-Suppe. Natürlich blogge ich, weil ich etwas erzählen will. Aber ich freue mich, wenn es dazu Feedback und Diskussion gibt. Dies findet aber immer öfters auf Facebook statt. Oft lese ich andere Blogartikel und nehme mir nicht die Zeit danke für die Recherche zu sagen, ein weiteres Argument einzubringen oder meine gegensätzliche Meinung einzubringen.
Dabei sind Kommentare manchmal richtige Co-Artikel. Und manchmal helfen sie mir auch, mich selbst zu korrigieren. Kleines Beispiel ist dieser Artikel, bei dem ich ankündigte, eine Seite offline zu nehmen. Die Kommentare dazu haben mich jedoch zum umdenken bewogen.
Kommentiertag
Und wie funktioniert nun dieser Tag. Wer mag trägt sich mit seinem Blog beim Facebook Event ein. Alle Teilnehmenden sind eingeladen an diesem Tag sich gegenseitig zu besuchen und zu kommentieren. Natürlich könnt ihr auch ganz andere Blogs besuchen. Es geht einfach darum ein wenig Awareness über das Salz des Bloggens zu erzeugen.
Einen Wunsch von Dominik Leitner will ich hier noch weitergeben:
Falls ich mir was wünschen darf: Bitte keine Kommentare wie "Wow, toller Text. Schau mal bei mir vorbei: http:///…". Da merkt man, dass meist der Text nichtmal gelesen wurde und man nur seinen Link hinterlassen wollte.
Ich glaube, man findet in jedem Blog einen Artikel, der für einen interessant ist und wo man etwas mehr dazu schreiben kann. Dauert zwar ein bisschen länger, aber macht auch mehr Sinn. 
Man liest und kommentiert sich.
PS: Wer kein eigenes Blog hat, der/die kann trotzdem beim kommentieren mitmachen 🙂
Nun, in 19 Minuten kann man kaum eine größere Website erstellen, geschweige denn barrierefrei.
Etwas länger als 19 Minuten dauert die Radiosendung Sendung 2: Barrierefreiheit im Internet, in der einige Expert/innen erklären, was barrierefreies Internet bedeutet, wem es nützt (kurz gesagt: allen!) und was man als Website Betreiber/in beachten muss.
Zu lange habe ich meine Sammlung von Artikel über S9y nicht mehr gewartet. Daher habe ich mich entschlossen, sie hiermit offline zu nehmen.
Wer mehr über Serendipity erfahren möchte oder (technische) Hilfe benötigt, der sei auf das Handbuch von Garvin Hicking verwiesen, dass als PDF zum downloaden vorliegt.
Eine teilweise überarbeitete Version dieses Handbuchs gibt es online.
Wenn ich mich wieder aufrapple mehr für S9y zu tun, dann werde ich lieber einzelne Inhalte in dieses Handbuch einarbeiten. Das hat wohl mehr Sinn.