Monat: August 2016

  • Blogs im Jahr 2007 – Wer ist noch da

    Über meine Blogstatistik bin ich auf den Artikel Blog the Blog: Österreichs bemerkenswerte Blogs gestossen.

    Am bemerkenswerten ist, dass der Artikel aus dem Jahr 2007 stammt – und dass mein Blog als eines von 30 genannt wurde. Das waren halt noch Zeiten 😉

    Nun hat mich interessiert, wieviele dieser Blogs noch aktiv sind. Dabei habe ich jedes Blog mitgezählt, das im letzten Jahr noch einen Artikel postete. Es gilt auch, wenn im genannten Blog ein Verweis auf ein neues Blog angebracht war und das Neue aktiv ist (war auch nicht immer der Fall).

    Kommen wir zum Ergebnis in den einzelnen Kategorien:

    • Business-Blog: noch 3 von 9 aktiv
    • Marketing- und Kommunikations-Blogs: noch 5 von 9 aktiv
    • Technik-Blog: noch 2 von 3 aktiv
    • Medien-Blogs: noch 2 von 3 aktiv
    • Gesellschafts- und Leben-Blogs: noch 2 von 6 aktiv

    Insgesamt sind von den damals 30 genannten Blogs noch 14 aktiv. Für einen Zeitraum von über 9 Jahren ist das nicht so eine schlechte Zahl.

  • Da war doch: Ello

    Im September 2014 habe ich Ello zum ersten mal ausprobiert. Im Artikel Wenn wir nicht mehr Facebook wollen, wollen wir dann nur einen besseren Klon hatte ich mir damals ein paar Gedanken dazu gemacht.

    Ello plazierte sich als Social Network, dass niemals Werbung machen würde und anders sein will.

    Ich tippte einige Texte ein, postete Fotos, fand es ganz nett – aber irgendwann blieb auch ich weg.In obigen Artikel schrieb ich noch:

    Außerdem: Eigentlich ist es gut, wenn neue Social Networks etwas ganz anderes probieren. Nicht das Neue-Facebook-sein-wollen sondern Wir-sind-anders-und-wer-genau-das-mag-wechselt-gerne-zu-uns.

    Siehe da. In den letzten Monaten fiel mir auf, dass ich von den Ello Machern viele Mails bekam. Ello war aktiv.
    Was aber ist Ello im Jahr 2016? Mein erster Blick fiel auf die Selbstbeschreibung, die im Juni 2016 ein Update erhielt. Ello nennt sich nun „The Creators Network“ und definiert sich

    Ello is the only network designed for creators, by creators. A robust and growing community of artists, designers, musicians, illustrators, photographers, architects, GIF makers – creators, who understand that our process, practice, values and passions can push the world forward in a better direction.

    Diese Ausrichtung merkt man, wenn man die Kategorien auf Ello ansieht, unter denen man Artikel und User finden kann. Auch Wired ist dies aufgefallen, siehe Artikel „Remember Ello? You Abandoned It, But Artists Didn’t.

    Wenn man mag, bekommt man regelmäßig Mails von Ello, die neue Werke kuratieren und bewerben.

    Die KünstlerInnen selbst können seit kurzem über Ello (indirekt) Geld verdienen. Denn Artikel können nun mit einem Kaufen Button versehen werden (siehe auch Artikel in PR Newswire. Wie gut das funktioniert kann ich nicht sagen, bei einigen KünstlerInnen fand ich zumindest einen „Grünen Dollar Button“.

    Ein weiterer kürzlich hinzugefügter Button ist Hire Me – damit sollen KünstlerInnen leichter in Kontakt mit Kunden kommen.

    Der deutschsprachige Raum dürfte Ello spätestens 2015 vergessen haben. Bei einer ersten Suche fand ich keine einzige Meldung aus dem Jahr 2016.

    Fazit: Die Ello Macher sind rege dabei ihr Netzwerk für KünstlerInnen zu bewerben und zu etablieren. Es ist zwar kein Facebook-Killer geworden, aber es hat eine „NIsche“ gefunden. Mal sehen, wie es sich weiter entwickelt.

    Die Aktion „Da war doch“: In meinem Feedreader liegen viele markierte Beiträge, die mir irgendwann einmal wichtig waren. Mit „Da war doch“ gehe ich die Artikel durch und klicke mich weiter um zu schauen, was denn aus so mancher Ankündigung, Hinweis oder Vermutung geworden ist. Wer mitmachen will, einfach #dawardoch als Hashtag verwenden.

  • Ausgabe 25 des S9y InfoCamp Podcast ist da

    Zugegeben, die Frequenz unserer Ausgaben ist nicht mehr die höchste.

    Aber seit gestern ist die "Ausgabe 25":http://www.s9ycamp.info/archives/27-Ausgabe-25-Silberhochzeit.html des S9y InfoCamp Podcast online. "Matthias Mees":http://yellowled.de und ich plaudern über Neuerungen der kommenden Version 2.1 unserer Lieblings-Blog-Engine [[Serendipity]], über das Offline-Camp im April 2016 und über neue Blogs und Themes.

    Und wenn alles gut geht schaffen wir eine Ausgabe 26 noch im Jahr 2016… drückt uns die Daumen.

    Wer in den Podcast reinhört. Wir freuen uns über Feedback, Ideen,…

    Apropos Podcast und Matthias. Der schreibt in seinem Blog aktuell über die Frage "Wie man einen Podcast bei iTunes einreicht – so ungefähr":http://yellowled.de/archiv/97/Wie-man-einen-Podcast-bei-iTunes-einreicht.-So-ungefaehr..html.

  • Ines Häufler über Stories auf Instagram

    Ines Häufler fotografiert ihr Spiegelbild in einer Glastüre - im Hintergrund geschwungene Treppe


    Ines Häufler hat mir im März schon einige Fragen zu Snapchat beantwortet.
    Nachdem ich sie von Anfang an eifrig auf Instagram mit Stories arbeiten sah, dachte ich mir, frag einmal nach.

    Wie unterscheiden sich „Stories“ bei Instagram und Snapchat?

    Ines: Bei Instagram fehlen die berühmten Snapchat-Filter bei den Selfies – man kann sich weder Blumenkränze noch Hundenasen „aufsetzen“, und auch Geofilter, Temperatur oder Timestamps kann man nicht einsetzen. Bei den Bearbeitungsmöglichkeiten ganzer Fotos gibt es aber auf Instagram mehr Filtermöglichkeiten, und es gibt mehr Auswahl bei den Stiften, mit denen man auf Fotos oder Videos zeichnen kann.

    Der größte Unterschied ist für mich aber die Usability – während Snapchat vor allem für viele, die aus dem Teenageralter schon raus sind, nicht wirklich intuitiv zu benutzen war, geht das bei Instagram viel einfacher. Das Interface ist aufgeräumter, und die Bedienung für mich logischer.

    Wirst du jetzt beides parallel nutzen? Wenn ja, jeweils mit dem gleichen Inhalt?

    Ines: Das versuche ich gerade herauszufinden. Mein erster Eindruck ist, dass meine Inhalte eigentlich besser auf Instagram passen. Ich dokumentiere auf Snapchat oft Museumsbesuche und Kulturevents, oder Ausflüge und Instawalks. Ausgewählte und nachbearbeitete Fotos davon landen dann auf meinem Instagram Account. Beides jetzt in einer App zu veröffentlichen macht für mich sehr viel Sinn.

    Was ich aber auch merke: Ich habe in Instagram ein wenig Hemmungen in den Videos einfach draufloszuquatschen oder lustige Sticker und Sprüche auf die Fotos zu kleben. Instagram ist in meinem Kopf das Zuhause für ästhetisch ansprechende und ausgewählte Fotos, die „Just for fun“ Attitüde von Snapchat traue ich mich dort in den Stories noch nicht wirklich umzusetzen.

    Vielleicht werde ich das in Zukunft so machen: „Snapstorms“, wo ich mich über ein bestimmtes Thema auslasse, kommen auf Snapchat, und Kunst- und Kultursachen auf Instagram. Wir werden sehen.

    Was macht eigentlich den Reiz an „Stories“ aus, die nach 24 Stunden doch wieder verschwinden?

    Ines: Das Unperfekte. Nicht alles ist so wichtig, dass es für die Ewigkeit erhalten bleiben muss (und wenn doch, kann ich meine Stories im Handy abspeichern, nachdem ich sie hochgeladen habe), aber manches ist interessant oder lustig genug, dass ich es trotzdem teilen möchte. Aber es muss nicht für immer abrufbar sein. Wobei die ausgelassene und verspielte „quick & dirty“-Mentalität von Snapchat für mich nicht so ganz zu Instagram passt.

    Welchen Unterschied siehst du bei der „LeserInnenschaft“ deiner Stories?

    Ines: Der größte Unterschied ist, dass ich auf Instagram viel mehr Leuten folge, die ich auch im echten Leben kenne. Nur wenige aus meinem Freundeskreis benutzen hingegen Snapchat, daher folge ich dort vor allem Medienmenschen, BloggerInnen oder anderen Leuten, weil sie interessante Stories machen.

    Auf Instagram ist das ganz anders, da sind auch meine Freunde. Und der zweite wichtige Unterschied ist, dass ich auf Instagram bereits über 600 Follower habe, während ich auf Snapchat von Null anfangen musste und es viel Energie brauchen würde, auf denselben Stand wie auf Instagram zu kommen. Feedback zu einzelnen Stories bekomme ich aber auf beiden Plattformen in Form von Nachrichten.

    Glaubst du, dass die „Stories“ bei Instagram den klassischen Feed ersetzen werden?

    Dieser Meinung ist z.B. Martin Weigert: Instagram ist tot, lang leben Instagram

    Ines: Nein, das glaube ich nicht. Dafür ist Instagram als Ort für bearbeitete, schöne Bilder zu etabliert. Mir kommt vor, dass Instagram in der letzten Zeit auch einiges darin investiert hat, den Feed durch Werbung zu monetarisieren und es attraktiver für Firmen zu machen, die es als Marketingkanal benutzen. Da müsste man sich bei einer Umstellung auf Stories wieder ganz neue Dinge einfallen lassen.

    Ich beobachte auch, dass einige meiner Freunde, die Instagram gerne nutzen, verärgert über die Stories-Funktion sind. Instagram würde sich damit meiner Meinung nach etwas wegnehmen, das es von Snapchat unterscheidet und wäre dann nur mehr ein Klon. Aber vielleicht kommt ja in einigen Monaten etwas ganz Neues, das wieder anders als Snapchat und Instagram ist? Das ist alles sehr beweglich und verändert sich ständig.

    Es bleibt also spannend, wie es sich dann wirklich weiter entwickelt.


    Fußnote: Auf Instagram findet man Ines unter „ineshaeufler“, und auf Snapchat heißt sie „ineshae“.

  • Stefan Evertz: Darum funktionieren Barcamps

    Stefan Evertz schreibt im Kölner Stadtanzeiger über das Barcamp Köln: Darum funktionieren BarCamps besser als andere Konferenzen.

    Stefan spricht dabei auch zwei wichtige Themen an.

    Sessionräume

    Ein Barcamp lebt u.a. vom Ort des Geschehens. Ein großer Raum für alle, für die Vorstellungsrunde und für die Treffen zwischendurch. Ganz viele Räume für Sessions – so viele wie nur möglich.

    Solche Räumlichkeiten muss man mal finden. Die sind dann recht teuer oder noch nicht einmal barrierefrei (sofern Organisatoren dies beachten).

    Daher sind Firmensitze – wenn sie denn als „Großsponsoren“ auftreten – eine Möglichkeit. In Wien habe ich einige Barcamps erlebt, die in den Sitzungsräumen von größeren Firmen stattfanden.

    Rein theoretisch haben auch Universitäten und Fachhochschulen gerade am Wochenende ein großes Platzangebot. Aber hier steht so manche bürokratische Hürde im (bzw. vor dem) Raum – sofern nicht die die Leitung selbst barcampaffin und interessiert ist.

    Wochenende vs wochentags

    Apropos Wochenende. Wer im beruflichen Umfeld Barcamps besuchen möchte, will das natürlich lieber in der Arbeitszeit – sofern er nicht eineN ArbeitgeberIn hat, die Überstunden zahlt. Manch Selbständige wünschen sich natürlich ebenfalls ein freies Wochenende.

    Das spießt sich, da gerade obige Location Angebote wochentags oft nicht frei sind.

    Ein weiteres Argument gegen das Wochenende ist für manche die verknappte Zeit für die Familie. Über „Barcamps und Familienfreundlichkeit“ schrieb ich vor einiger Zeit – lest dort insbesondere die Kommentare.

    Was Barcamps verändern

    Stefan misst die Bedeutung von Barcamps hauptsächlich über die steigende Zahl. Ich würde gerne mehr darüber lesen, ob und wie Barcamps die Ansicht über Konferenzen verändern.

    Bleiben Barcamps – trotz steigender Beliebt- und Bekanntheit – ein Nischenthema? Werden Ideen aus Barcamps in klassische Konferenzen einfliessen und sie damit beleben?

    Oder?

  • Narrenfreiheit

    da sitzt man
    auf dem eigenen stuhl
    vor dem eigenen computer

    da sitzt man und blickt auf einen blinkenden cursor
    ein text soll es werden
    ein text für das eigene blog
    das eigene blog
    das eigene
    eigene

    hier darfst du eigen sein
    hier hast du volle narrenfreiheit
    sagte jemand

    hier kann ich schreiben was ich will
    sag ich

    ich kann
    ich könnte
    ich will
    ich würde wollen
    ich würde wollen können

    doch will ich nicht als narr
    gelten
    will dass meine worte bedeutung haben
    dass sie weise klingen
    dass sie anerkannt werden
    dass sie gelobt werden

    ach, der narr
    will ich nicht als tweet lesen
    nicht ein quietschbuntes lachmonster
    als facebook like sehen
    ich hätte hier jede freiheit

    fast
    doch aus dem fast
    wird ein mehr
    ein mehr an einschränkungen
    ein meer an einschränkungen
    ein meer an schranken

    dann blicke ich in den spiegel
    schau mich bitter ernst an
    bis ich lachen muss

    du narr, du
    lache ich mir entgegen
    fühle mich frei
    und klicke auf
    veröffentlichen


    Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum Wort Narrenfreiheit.

  • Simplenote(s) offline speichern und noch einiges mehr

    Simplenote ist ein einfacher Texteditor der Firma Automattic, der Firma, die WordPress groß machte.

    Simplenote ist dabei eine Web-Anwendung mit Apps für iOS, Android, macOS und Windows und Linux.

    Die Features

    Jede Notiz kann mit Tags versehen werden, mittels derer in einer Navigationsleiste eine Art Ablage organisierbar ist. Ebenso gibt es eine Suchfunktion. Ein Plus ist die Möglichkeit eine Notiz jedem per E-Mail zur Bearbeitung freizugeben – ohne dass die Person einen Account benötigen würde.
    Ebenso schnell ist eine Notiz im Web veröffentlicht. Das ist z.B. praktisch, wenn einmal Twitter zu wenig Zeichen anbietet. Wer mag könnte es quasi als ganz einfaches Blog verwenden. Als Markup kann man Markdown verwenden.

    Das war es fast schon mit den Features. Ein klarer, einfach zu bedienender Editor, der auf fast jedem mobilen Gerät läuft. Am iPad wird auch der Splitscreen unterstützt. So kann man auch praktisch nebenbei Textschnipsel übertragen etc.

    Ich selbst verwende die App hauptsächlich für die Erstellung längerer Blogbeiträge.

    Offline Texte speichern

    Ich habe vorher die App nvALT (für macOS) verwendet. iEnno hat dazu einen guten Testbericht mit dem Titel nvALT – Notizen verwalten geht nicht schneller geschrieben. Zugegeben, die App wurde schon länger nicht mehr gewartet, aber das macht nichts.

    DIE Funktion ist nämlich die Koppelung mit Simplenote. Somit wurden im ersten Schritt alle alten Texte aus nvALT (mitsamt Tags) in übernommen. Ansonsten übernimmt nvALT auch alle neuen – in Simplenote erstellte – Texte UND … speichert diese in einzelnen Textdateien am eigenen Rechner ab. Damit habe ich ein Backup und kann diese Texte auch anderweitig weiter bearbeiten. Noch dazu ist als Speicherplatz meine Dropbox definiert. Das ergibt dann ein zweites Backup. Solange nvALT läuft geschieht dies auch ganz automatisch.

    Open Source

    Mit gestrigen Tag hat Automattic angekündigt, dass (fast) alle Apps open source sind.

    Somit können wir gespannt sein, ob sich nicht das eine oder andere Feature bald in Simplenote wiederfindet.

  • Ein Barcamp ist kein Wettbewerb

    Der Journalistinnenbund e.V. stellt der Journalistin Teresa Bücker "drei Fragen zu Barcamps":https://www.journalistinnen.de/der-journalistinnenbund/jahrestagung/berlin-2016/barcamps-machen-klueger-als-konferenzen-drei-fragen-an-teresa-buecker/.

    Es ist kein langes Interview, aber Frau Bücker gibt einige gute Antworten hinsichtlich dessen was Barcamps so besonders macht und warum man keine Angst vor zu wenig Sessionideen haben sollte.

    Ihre Antwort gerade dazu kann ich nur unterstreichen, doppelt und dreifach. Stellt Fragen beim Barcamp, sucht offen Menschen, die euch bei Antworten helfen können. Und seid verwundert, dass gerade ihr der- oder diejenige sein könnt, die einen Impuls oder eine Antwort gibt.

    Gedanke: Vielleicht heißt Barcamps immer wieder neu zu erfinden, dass wir immer wieder alles wegschaffen, was wir aus anderen Konferenzen kennen. Bis allein der Raum und die Menschen übrig bleiben.

  • Frank Feldmann zu Barcamps

    Ich gebe zu Frank Feldmann vorher nicht gekannt zu haben. Er ist – laut seiner „Website“:http://www.barcampus.de – Barcamporganisator der ersten Stunden.

    Für das brandwatch Blog gibt er ein „Interview zu Barcamps“:https://www.brandwatch.com/de/2016/03/im-fokus-barcamps-mit-frank-feldmann. Dabei kann ich viele seiner Aussagen nur unterstreichen. Wobei Herr Feldmann Barcamps als sein „Geschäftsmodell“ natürlich loben muss 😉 Aber ändert nichts an dem, wo er die Vorteile von Barcamps herausstreicht.

    Brandwatch selbst verkauft anscheinend ein Art Social Media Monitoring Tool, dass natürlich auch kurz vorkommen muss.

    Denke, das ist legitim und das Interview lesenswert.

  • Das ist ein Barcamp, sprich mich ruhig an

    Auf der Website von t3n findet sich der Artikel „Networking-Knigge: So kommst du mit garantiert jedem ins Gespräch“:http://t3n.de/news/networking-knigge-732159/.

    Da muss ich doch glatt wieder einmal auf Barcamps verweisen. Denn dort sollte das anreden, das miteinander ins Reden kommen Grundprinzip sein. Sollte, weil auch ich manchen Barcamp-Neuling verwundet dreinblicken gesehen habe, weil ich oder andere sie so einfach angesprochen haben. Barcamps leben von der Offenheit des/der Einzelnen, dem Interesse am Informations-, Wissens- und Erfahrungsaustausch.

    Daher nehme ich mir auf Barcamps manchmal sogar vor mindestens 5 Personen willkürlich anzusprechen. Entweder es gibt einen kurzen Smalltalk, es läuft nicht besonders – oder man findet ein interessantes Thema, hörte Neues oder … oder …

    Und daher zum Artikel von t3n noch ein achter Tipp – sofern du auf ein Barcamp gehst. Bei den meisten gibt es eine Vorstellungsrunde – Name, Organisation, ev. drei Hashtags. Das könnten schon Anknüpfungspunkte sein um sich näher zu erkundigen, die Person anzusprechen.