Monat: März 2016

  • ORF: Heinz Conrads Porträt zum 30. Todestag

    Weiter geht es mit Meldungen zu Heinz Conrads.

    Anläßlich seines 30. Todestags am 9. April bringt der ORF im Rahmen einer Matinee ein Porträt von Heinz Conrads – siehe dazu eine „OTS-Pressemeldung des ORF“:http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160330_OTS0137/matinee-am-3-april-conrads-portraet-zum-30-todestag-musikalische-reisen-in-madrid-und-belgrad.

    Die Dokumentation „Guten Abend am Samstag. Heinz Conrads“ von Robert Tauber erzählt sein Leben, reflektiert sein Schaffen und befragt Familienmitglieder, Freunde und Wegbegleiter seiner Karriere. Zu sehen ist sie am Sonntag, den 3. April um 9.05 Uhr in ORF 2.

    Gute Unterhaltung.

  • Happy Birthday Serendipity

    Meine Lieblingsblogsoftware (Serendipity) wird 13 Jahre alt.

    Am 29.3.2003 verkündeten die Macher von jblog, dass sie die Software in „Serendipity“ umbenennen. Bald danach machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Blogsystem. Die Art wie ich im Forum begrüßt wurde und man auf Fragen einging hat mich dann bewogen Serendipity näher auszuprobieren. Und es gefiel mir. Installieren und 2 Minuten später einfach losbloggen – ohne viel „Brimborium“.

    Somit stand am 8. Mai 2005, 21:50 Uhr mein erster Artikel online.

    Serendipity, wir sind einen langen Weg gegangen. Danke dir für die gute Arbeit, die du täglich hier in meinem Blog leistest. Einen besonderen Dank aber an alle jene, die dazu beitragen, dass S9y so funktioniert wie es soll. Ein Dank an all jene, die ohne Gehalt ihren Beitrag für ein gutes Stück Open Source Software leisten.

    Ein besonderes Geburtstagsgeschenk ist, dass das deutschsprachige Online-Handbuch in einer überarbeiteten Version vorliegt. Eine gute Grundlage für alle, die Serendipity ein wenig mehr nutzen wollen.

  • Editor mit eingeschränktem Wortschatz – ein Experiment

    Screenshot der Website

    Gestern bin ich auf ein Experiment von Morten Just gestossen.

    Er erstellte einen Texteditor („Cleartext“ für den Mac), der nur die 1.000 am meisten verwendeten englischen Wörter akzeptiert. Alle anderen Wörter werden verweigert.

    Wortblüten vs. Einfachheit

    Das fand (und finde ich noch immer) hoch interessant. Nicht jeder Text kann einfach geschrieben sein. Ich mag auch literarische Texte, die mit Wörtern spielen. Sprache darf ruhig blühen und gedeihen und soll sich weiter entwickeln.

    Auf der anderen Seite wundere ich mich immer wieder über Texte, die sich künstlich aufblähen. Insbesondere, wenn es darum geht Wissen an die Allgemeinheit zu vermitteln sollten wir so einfach wie möglich erklären.

    Ein deutschsprachiger Editor

    Kaum postete ich den Wunsch den Editor von Morten Just in deutscher Sprache zu sehen meldete sich Stefan Gotthold, Astronomie-Blogger und Astrofotograf, bei mir.

    In kürzester Zeit programmierte er eine erste Version eines solchen Editors. Gleich vorweg. Wenn ihr auf den Link klickt wird das Programm vielleicht schon wieder anders aussehen. Stefan arbeitet fleissig daran.

    Die Wortliste

    Interessante Frage war – und ist es noch immer – welche Wortliste legt man für einen solchen Editor zu Grunde.

    So fand ich beim Duden eine erste – aber kurze Liste, dann einen Grundwortschatz mit 500 Worten. Die Uni Leipzig bietet ebenso eine Liste – aber die häufigsten 10.000 Worte sind dann doch wieder ein wenig viel.

    Im Moment kommt bei Stefan eine Liste von Wiktionary mit 2.000 Wörtern zur Verwendung. Diese wird aus den erstellten Wikipedia-Artikeln „errechnet“.

    Natürlich habe ich schon die ersten Sätze mit Schreiben mit 2000 Wörtern (wie das Projekt im Moment heißt) probiert. Gar nicht so einfach.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Aber wozu das Ganze?

    Schon die Suche nach einer Liste der am meisten genutzten deutschen Worte ist interessant. Welche Quellen nutzt diese? Kann man mit einer allgemeinen Liste auch Fachartikel schreiben? Braucht man als BloggerIn einen anderen Wortschatz?

    Wiktionary weist selbst darauf hin, dass die Wörter in ihrer Liste nur in bestimmten deklinierten oder konjugierten Formen vorliegen. Auch das ist eine Herausforderung.

    Wobei sich da auch die Frage stellt. Ist die Wikipedia eine gute „Wort-Quelle“? Sind Wikipedia Artikel für viele Menschen verständlich oder sollte man einfacher oder anders formulieren. Geben die in Wikipedia gewählten Worte überhaupt unsere Alltagssprache wieder?

    Das Projekt ist ähnlich wie Twitter zu anfangs. Mit 140 Zeichen Einschränkung zu schreiben hielten viele für vermessen, dumm, unnötig oder kaum möglich. Und doch ergaben sich daraus (außer den Abkürzungen) auch ganz neue Experimente. Zum Beispiel Twitter-Literatur.

    Daher ist eine solche Einschränkung auf einen geringeren Wortschatz für mich eine interessante Herausforderung. Ein Satz kann nicht einfach mal schnell getippt werden. Jeder Satz muss überlegt sein und dreimal darüber nachgedacht werden, ob und wie man eine Aussage hinein packen kann.

    Das bringt mich – zumindest bei den ersten Tests – zum überlegen, was notwendig ist und was man weglassen kann und zu der Frage, welchen alternativen Formulierungen es überhaupt gibt. So werden Texte kurz, aber die Sätze sind wohl überlegt.

    Feedback

    Probiert doch den Editor doch mal selbst aus.

    Schreibt mir interessante Texte, die ihr damit verfasst habt. Schreibt mir über andere Wortlisten oder weitere Ideen wofür das ganz nützlich oder künstlerisch interessant sein könnte.

    Was auch immer. Kommentare, Kritik und Diskussion sind willkommen.

  • Interview: Ines Häufler zu Snapchat

    Snapcode ineshae von Ines Häusler

    Heute gibt es Interview Nr. 4 in der Reihe: Vier Fragen an Menschen, die Snapchat intensiver nutzen.

    Diesmal antwortet Ines Häufler. Sie schreibt über sich selbst:

    Ich beschäftige mich beruflich mit dem Geschichtenerzählen. Als Filmdramaturgin begleite ich DrehbuchautorInnen bei der Entwicklung ihrer Filmstoffe, als Story Consultant entwickle ich für Firmen neue Storytellingformate (zum Beispiel für Runtastic die Story Running Hörbücher) und halte Vorträge zu diesem Thema. Und als Autorin und Cartoonistin bringe ich meine LeserInnen zum Lachen. Ich habe außerdem ein Faible für neue Technologien wie VR, Augmented Reality und 360° Videos, weil sie es ermöglichen, Geschichten noch immersiver zu erleben. Mehr zu mir findet ihr auf meiner Website: www.ineshaeufler.com

    Und jetzt zu den Fragen und Antworten.

    Wie bist du zu Snapchat gekommen?

    Ines: Immer wenn es eine neue App, Technologie oder Plattform gibt, frage ich mich, wie man es fürs Geschichtenerzählen einsetzen kann. Vieles davon probiere ich dann einfach selbst aus. Von Snapchat dachte ich aber ehrlich gesagt lange Zeit, dass es eine Messaging-App für Jugendliche ist, die besonders für Sexting verwendet wird. Erst als die Snapchat Stories und die Discover Funktion eingeführt wurden, und immer mehr Magazine und Medienhäuser, aber auch BloggerInnen, YoutuberInnen und JournalistInnen darauf vertreten waren, wurde ich wirklich neugierig und habe mir die App installiert.

    Was ist für dich das interessante bzw. wie nutzt du Snapchat?

    Ines: Ich habe generell Spaß an sozialen Medien. Aber für einen richtigen Youtubekanal fehlt mir die Zeit, und auf Instagram poste ich nur einzelne bearbeitete Bilder, die einen möglichst konsistenten Stil haben. Im Blog wiederum gibt es primär geschriebenen Text. Aber Snapchat funktioniert „quick and dirty“ – ohne großen Aufwand kann ich Fotos und Videos bzw. Videostatements posten. Es ist schnell, authentisch und direkt.

    Einerseits benutze ich Snapchat als Tagebuch, in dem ich Dinge aus meinem Alltag poste – aber nur diejenigen, die auch für andere interessant sein könnten. Außerdem verwende ich Snapchat, um Events live zu covern, wie kürzlich das Diagonale Filmfestival (siehe auf Youtube). Spannend finde ich es auch, sogenannte „Snapstorms“ zu machen, also kurz und knackig einige Videosnaps zu einem bestimmten Thema loszulassen, wie ich es zum Beispiel zum Indiebookday gemacht habe (siehe auf Youtube). Das war eine ganz spontane Idee, die ich innerhalb von 10 Minuten umgesetzt habe.

    Die Fotos und Videos bleiben als Snapchat Story zwar nur 24 Stunden in der App, aber Snapstorms oder Eventdokus lade ich herunter und stelle sie dann manchmal auf Youtube, damit sie erhalten bleiben, ich es später ins Blog einbetten kann, und damit es allen zugänglich ist – noch ist nicht jeder auf Snapchat.

    Interessanterweise verwende ich die Chatfunktion kaum. Manchmal frage ich bei bestimmten Snapchattern per Chat ein Detail nach und freue mich, wenn sie antworten. Aber ich verwende Snapchat eigentlich gar nicht so, wie es ursprünglich gedacht war, also als privaten Messagingservice.

    Welchen Tipp hast du für Menschen, die Snapchat ausprobieren wollen?

    Ines: Wenn ihr Angst habt, etwas falsch zu machen, dann sucht euch im Freundeskreis einen anderen Menschen, der es schon länger benutzt. Mit dem könnt ihr privat snappen und euch Dinge erklären lassen. Was die Snapchat Stories betrifft, habe ich einfach viel von anderen angesehen und mir dort Anregungen geholt, bevor ich selbst damit begonnen habe.

    Hier drei Links, die ich für EinsteigerInnen interessant finde:

    Welchen drei SnapchatterInnen folgst du am liebsten?

    Ines: Das wechselt im Moment oft, weil ich immer wieder neue interessante SnapchatterInnen finde. Die Plattform Snapgeist ist für neue Entdeckugen eine gute Anlaufstelle.

    Ansonsten folge ich zur Zeit gerne diesen Leuten:

    • Lina Timm, Journalistin, luisante285
    • Richard Gutjahr, Journalist, richardgutjahr
    • Ninia LaGrande, Autorin, Bloggerin und Poetryslammerin, ninialagrande

    Ich suche weitere Menschen, die sich mehr oder minder intensiv mit Snapchat auseinandersetzen und mir diese vier Fragen beantworten möchten. Denn eine Anwendung wie Snapchat lässt sich wohl am Besten durch gute Beispiele erklären. Wenn du der/die bist oder jemanden kennst, einfach eine Mail an robert@nureinblog.at oder via Snapchat an treborrednel.

  • Heinz Conrads interessiert noch immer

    Immer wieder sind Menschen verwundert wenn ich ihnen erzähle, dass ich in meinem Blog auch mit Heinz Conrads beschäftige. Etliche kenne ihn auch gar nicht mehr.

    Und bevor ich mich frage, ob meine Einträge hier noch von Interesse sind … kommt im „ORF eine Dokumentation“:https://nureinblog.at/4079-ORF-Legenden-Heinz-Conrads-wieder-im-Fernsehen und schon zählt meine Blogstatistik allein über 150 Zugriffe auf den [[Lebenslauf von Heinz Conrads]].

    Würde sagen, Heinz Conrads stösst noch immer auf Interesse 🙂

    *Update vom 29. März*: Und heute gab es unglaubliche 190 Zugriffe auf den Lebenslauf.

  • Blogcamp 2016 – Was du wissen musst

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Vom 22. bis 24. April findet das „Barcamp Graz 2016“ statt. Das Barcamp besteht dabei aus mehreren SubCamps. Eines davon ist das „Blogcamp„.

    Nachfolgend dazu eine kleine FAQ.

    Dauer des Blogcamp

    Das Blogcamp findet nur am Samstag statt (genaue Beginnzeit folgt). Das heißt, an diesem Tag steht für das Blogcamp ein eigener Raum für Sessions innerhalb des Barcamp Graz zur Verfügung. Sollten sich viele Themen ergeben oder einige Teilnehmer:innen noch weiter diskutieren wollen, dann steht uns am Sonntag der Raum für weitere Sessions zur Verfügung.

    Wie kann ich mir ein „Subcamp“ vorstellen?

    Eigentlich wie ein Barcamp mit nur einem Raum für Sessions – niemand hindert dich aber, in irgendeiner Ecke eine weitere parallele Session abzuhalten. Die Grundidee des Barcamps Graz ist, dass durch die Subcamps unterschiedliche Menschen angesprochen werden und damit die Gesamtteilnehmer:innenzahl größer wird.

    Wer kann mitmachen?

    Jede und jeder, der/die bloggt, einmal bloggen möchte oder sich nur mal über das Thema bloggen informieren möchte. Du kannst hauptberufliche:r Blogger:in sein oder es nur zum reinen „Zeitvertreib“ machen. Alle sind willkommen, sofern sie Interesse am Austausch mit anderen haben.

    Kann ich nur am Blogcamp teilnehmen?

    Ja, natürlich. Bei der Anmeldung zum Barcamp Graz kannst du angeben, an welchen Tagen du kommen wirst.

    Kann ich vom Blogcamp zu einem anderen Subcamp wechseln?

    Natürlich. Bei der Anmeldung kannst du angeben, welches Subcamp du bevorzugst. Aber das bindet dich kein bisschen. Du kannst nach jeder Session (oder – es ist ja ein Barcamp – auch währenddessen) das Subcamp wechseln, wenn dort ein Thema für dich interessanter ist.

    Nebenbei: Das Thema Bloggen passt auch gut in andere Subcamps, wie das „wpcamp“ ;), das Wissenscamp oder das Politcamp.

    Kann man Session-Themen schon vorher einbringen?

    Bei der Anmeldung zum Barcamp Graz kannst du schon eine Idee einbringen. Henriette Zirl (meine Co-Organisatorin des Blogcamp) hat auch ein paar Ideen gesammelt, was so an Sessions möglich wäre. Wenn du etwas einbringen willst, würde ich mich natürlich freuen, schon vorab von dir zu hören – vielleicht lassen sich Ideen kombinieren.

    Schlussendlich zählt aber nur die Sessionplanung vor Ort.

    Muss ich etwas präsentieren und wenn ja, was?

    Darüber habe ich vor längerem in „Barcamp – Wie ist das mit dem präsentieren müssen“ geschrieben.

    Kurz gesagt: Es wäre gut, wenn du dich einbringst – mit einer Session-Idee oder in der Diskussion. Und präsentieren heißt nicht unbedingt, mit einer fertigen PowerPoint aufzutauchen – es kann auch eine Idee, eine Frage oder eine Anregung für eine Diskussion sein.

    Wo melde ich mich an?

    Direkt auf der Anmeldeseite zum Barcamp Graz. Dort kannst du – wie geschrieben – angeben, an welchen Tagen du teilnimmst und ein präferiertes Subcamp wählen. Es kann das Blogcamp sein (würde uns freuen) oder ein anderes. Hauptsache ist, du kommst beim Barcamp im Blogcamp vorbei 🙂

    Wenn ich noch eine Frage habe?

    Dann findest du auf der Blogcamp-Seite die Mailadressen und Twitter-Namen von Henriette Zirl und mir. D.h. du kannst einen von uns kontaktieren und deine Frage stellen oder Anregungen geben. Gerne kannst du auch allgemeine Fragen über das Barcamp stellen.

    So, und jetzt noch ein „Man blogcampt sich“.


    Im Rahmen des „Barcamp Graz 2016“ findet zum ersten Mal ein „BlogCamp“ statt. Henriette Zirl und Robert Lender sind die Initiator:innen des Blogcamp. Bis dahin schreiben sie im Vorfeld ein wenig über das BlogCamp bzw. über das Thema „Bloggen“.

  • ORF Legenden: Heinz Conrads – wieder im Fernsehen

    Gerade entdeckt.

    Die Dokumentation in der Reihe „ORF-Legenden“ zu Heinz Conrads ist wieder im ORF zu sehen.

    Ausstrahlungstermine:

    • Samstag, 26.3.2016, 20.15 Uhr
    • Samstag, 26.3.2016, 23.50 Uhr
    • Sonntag, 4.5.2016, 09.15 Uhr und
    • Montag, 5.5.2016, 00.50 Uhr

    Aus der Ankündigung

    Die Dokumentation reflektiert sein Schaffen und zieht Verknüpfungen in die Gegenwart. Der wichtigste Spannungsbogen dabei ist die Welt zwischen der bekannten und veröffentlichten Medienperson und dem Menschen Conrads. Gezeigt und zu Gehör gebracht werden ausgewählte Highlights aus seinem Schaffen.

    Interviewt wurden u.a. die Witwe Erika Conrads, sein Sohn Michael Conrads, die Autorin Trude Marzik, Schauspieler Peter Fröhlich, Regisseur Günther Tolar, Sängerin Birgit Denk oder der ehemalige ORF-Hörfunkintendant Othmar Urban.

    Wieder eine Gelegenheit in alte Zeiten zu wandern.

  • Interview: Europe Direct Informationszentrum Steiermark zu Snapchat

    Heute gibt es Interview Nr. 3 in der Reihe: Vier Fragen an Menschen, die Snapchat intensiver nutzen.

    SnapCode Steiermark

    Diesmal antwortet das Europe Direct Informationszentrum Steiermark und damit nicht nicht eine Einzelperson sondern eine Institution, die auf Snapchat aktiv ist.

    Zuerst einmal ein paar Infos zum Informationszentrum (Selbstbeschreibung): Das Netzwerk der Europe Direct Informationszentren (EDIC) ist eines der wichtigsten Instrumente der Europäischen Union zur Information der Bürgerinnen und Bürger Europas über die EU und zur Förderung einer partizipativen Bürgerschaft auf lokaler und regionaler Ebene. Es gibt mit uns insgesamt 12 solcher EDIC in Österreich und in jedem Bundesland.

    Ziel ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern einfachen Zugang zu Informationen zu verschaffen und ihnen die Gelegenheit zu bieten, ihre Meinungen zu Themen aus allen Tätigkeitsbereichen der EU mitzuteilen und auszutauschen, insbesondere zu denen, die das tägliche Leben der Menschen betreffen. Mittels sozialer Medien funktioniert das inzwischen schon sehr gut und sind wir daher auch auf Facebook, Twitter und Instagram zu finden. Auch WhatsApp nutzen wir für die Kontaktaufnahme (0676 8666 2200).

    Wie seid ihr zu Snapchat gekommen?

    Antwort: Bei einer Recherche im Internet, welche sozialen Medien die einzelnen europäischen Institutionen nutzen, sind wir auch auf das Europäische Parlament gestoßen, das Snapchat nutzt. Das hat uns neugierig gemacht und schon wurde das App heruntergeladen. Einige Jugendliche haben uns dann die Funktionen erklärt 🙂 Und bei #COP21 haben wir dann das volle Potential erkannt, als Snaps direkt aus Pariser Verhandlungsräumen zu sehen waren.

    Was ist für euch das interessante bzw. wie nutzt ihr Snapchat?

    Bei einem Seminar in Brüssel hat uns kürzlich Philippe Félix von ICF Mostra erklärt, dass es die moderne Form von Storytelling ist, die Snapchat so interessant macht. Jede/r mag Geschichten. Bildergeschichten sowieso (Comics, Bilderbuch, Filme…). Schon die Menschen in der Steinzeit nutzten Bilder, um ihre Geschichte(n) zu erzählen. Also nutzen wir jetzt Snapchat, um unsere Geschichte des Tages zu erzählen – Einblicke von Veranstaltungen, Interessantes über unsere Angebote, Hinweise auf Aktuelles… Interessant wird es dann, wenn man die gemachten Bilder und Videos runterlädt und in andere soziale Medien einbindet, was in nur wenigen Minuten gelingt. Erst snappen, die Bilder dann mittels Layout auf Instagram stellen, mit Text und Link versehen und dann wiederum auf Facebook und Twitter teilen. Selbiges geht mit Videos und dabei nicht auf Youtube vergessen, oder Google+ wers mag :).

    Welchen Tipp habt ihr für Menschen, die Snapchat ausprobieren wollen?

    Wie bei vielem, was Smartphones angeht: Jugendliche habens voll drauf. Lass dir Snapchat von den Jungen erklären. Und dann einfach ausprobieren.

    Welchen drei SnapchatterInnen folgst ihr am liebsten?

    Natürlich einmal dem Europäischen Parlament (European Parliament) und der Europaparlamentarierin Elisabeth Köstinger (Elli Köstinger). Von ihnen bekommt man wunderbare und vor allem lustige Einblicke über die Arbeit in der Europäischen Union. Europäische Politik kann auch Spaß machen. Sehr cool ist auch das Weiße Haus (The White House). Manchmal den amerikanischen Präsidenten direkt zu begleiten kann schon was.


    Ich suche weitere Menschen, die sich mehr oder minder intensiv mit Snapchat auseinandersetzen und mir diese vier Fragen beantworten möchten. Denn eine Anwendung wie Snapchat lässt sich wohl am Besten durch gute Beispiele erklären. Wenn du der/die bist oder jemanden kennst, einfach eine Nachricht an mich oder via Snapchat an treborrednel.

  • Interview: Chris Waikiki zu Snapchat

    Heute gibt es Interview Nr. 2 in der Reihe: Vier Fragen an Menschen, die Snapchat intensiver nutzen.

    Diesmal antwortet Chris Waikiki. Er schreibt über sich selbst:

    Ich bin ein begeisterter USA-Fan. Vor allem die Natur im Land der unbegrenzten Möglichkeiten fasziniert mich schon seit Kindheit. In den 90er Jahren verbrachte ich deshalb meine Urlaube hauptsächlich dort. Die vielen Reiseeindrücke brachte ich in Diaform in die Heimat zurück. Die zusammengestellten DiaShows kamen so gut an, dass ich meiner Leidenschaft für’s Fotografieren mehr und mehr Zeit widmete. Vor einigen Jahren kam zur Reise- die Studio- und Portraitfotografie dazu. In zahlreichen Workshops holte ich mir den letzten Schliff, sodass ich Anfang 2015 meinen Beruf als Businessfotograf antrat und mich damit selbständig machte. Heute arbeite ich hauptsächlich mit KMU’s zusammen und entwickle mit diesen ihre Bilder mit Persönlichkeit. Das Portraitieren von Leuten und Inszenieren von Shootings ist der zweite Teil meines Schaffens. Mein Blog zeigt ein paar Reportagen. Bin auch auf Twitter aktiv. Ebenso findet ihr mich auf Facebook, Instagram sowie auf Tumblr.

    Und jetzt zu den Fragen und Antworten.

    Wie bist du zu Snapchat gekommen?

    Chris:
    Aus reiner Neugier! Wollte wissen, was dieses neue gehypte Medium alles kann.

    Was ist für dich das Interessante bzw. wie nutzt du Snapchat?

    Chris:
    Ich nutze die App, um Fotos von Wien, von Reisen, Menschen, von Events und Veranstaltungen und vielem mehr zu zeigen. Auch jede Menge Schabernack lässt sich mit den eingebauten Facefiltern, die übrigens fast täglich erneuert werden, treiben. Malen geht übrigens auch mit der Auswahl oben rechts. Farbe wählen und mit dem Finger einfach losmalen. Snaps bleiben nur 24h online, lassen sich aber vor jedem Upload speichern. So gehen die eigenen Snaps nicht verloren. Snapchat ist cool!

    Welchen Tipp hast du für Menschen, die Snapchat ausprobieren wollen?

    Chris:
    Probiert alles an Gesten! Drückt, schiebt, markiert, pitcht Eure Bilder/Videos, bis sie Euch am besten gefallen. Das Programm hat 6 User-Screens und eine Userinfo sowie einen für die Einstellungen von Snapchat selbst. Da die App permanent im Hintergrund Snaps eurer gefolgten User aktualisiert, ist es gut, die Hintergrundaktualisierung auszuschalten. Das spart Datentraffic und schont den Handyakku.

    Welchen drei SnapchatterInnen folgst du am liebsten?

    Chris:

    Ich suche weitere Menschen, die sich mehr oder minder intensiv mit Snapchat auseinandersetzen und mir diese vier Fragen beantworten möchten. Denn eine Anwendung wie Snapchat lässt sich wohl am besten durch gute Beispiele erklären. Wenn du der/die bist oder jemanden kennst, einfach eine Mail oder via Snapchat an treborrednel.

  • Interview: Jochen Hencke über Snapchat

    Snapcode "rauriser" von Jochen HenkeNachdem ich seit kurzem „Snapchat ausprobiere“:/blog/archives/4065-Ich-fuehle-mich-gesnapchatet starte ich nun eine kleine Interview-Serie. Vier Fragen an Menschen, die Snapchat intensiver nutzen.

    Die ersten Antworten kommen von Jochen Hencke. Er beschreibt sich selbst:

    Ex-Exil Deutscher jetzt mit Wohnsitz in Minga. In Berlin geboren, in Österreich studiert, gearbeitet und zum Onliner des Jahres 2014 gewählt worden. Seit 2007 ein „eigenes Blog“:http://schneeengel.de/blog/ und als „schneeengel“:https://twitter.com/schneeengel im Web unterwegs – bei Snapchat allerdings als „rauriser“ zu finden. Im Oktober 2015 verschlug es mich nach München, dort arbeite ich als Content Konzeptioner bei der Agentur d.Tales (uns gibt’s übrigens auch auf Snapchat).

    Und jetzt zu meinen Fragen und seinen Antworten. (mehr …)