Monat: Mai 2015

  • Fassade

    das ist nur fassade
    hast du gesagt
    blick doch dahinter
    erkenne

    aber es ist die fassade
    die mir zugewandt ist
    die mich anblickt

    das ist nur fassade
    sagst du
    öffne die tür
    erblicke

    aber es ist die fassade
    die mich erfreut
    mit ihrer schönheit

    das ist nur fassade
    wirst du mir sagen
    die nichts trägt
    die nichts beinhaltet
    die scheint und doch nur dunkelheit verbirgt

    aber es ist die fassade
    werde ich sagen
    um die es mir geht

    ich will nicht wohnen darin
    ich will nicht durch zimmer gehen
    ich will nicht in besitz nehmen

    ich will nur das geheimnis spüren
    dass hinter dieser fassade
    vielleicht etwas sein könnte
    nur das geheimnis
    nicht das erkennen
    nichts erblicken

    nur die fassade


    Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum siebten Wort Fassade.

  • dein

    dein ist mein ganzes herz

    wenn dein mein ganzes herz ist
    dann bin ich wohl herzlos


    Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum sechsten Wort dein.

  • Alles Gute zum Geburtstag „Duftender Doppelpunkt“

    Das Literaturblog Duftender Doppelpunkt feiert seinen 10. Geburtstag.

    Ich bin vor längerer Zeit auf die beiden BetreiberInnen Petra Öllinger und Georg Schober gestossen. Beide waren – so wie ich – an barrierefreien Webdesign interessiert. Bei Photowalks kamen wir ins plaudern und so entstanden zwei Kooperationsprojekte zwischen dem Duftenden Doppelpunkt und Nur ein Blog:

    Petra und Georg gehen mit ihrem Blog einen geradlinigen Weg – aber sie probieren auch immer wieder etwas Neues. Das war mit dem Twitter-Literatur-Preis so und gilt auch für ihre neues Projekt, dem Wiener Bücherschmaus.

    Ich wünsche den beiden und ihrem Blog alles Gute und noch viele Jahre mit und für Literatur im Web (und auch außerhalb).

  • 2015 gibt es weiterhin 10 Fragen – 10 Antworten

    Das ist mein Blog und ich schreibe darüber, was mir Spass macht, mich interessiert und/oder bewegt.

    „Nur ein Blog“ ist auch dein Blog, der/die du hier liest, kommentierst, … und somit auch mein bloggen beinflusst.

    Um noch ein wenig direkter zu werden. Im Jahr 2014 habe ich die Aktion 10 Fragen – 10 Antworten weitergeführt.

    2015 geht die Aktion weiter.

    Ihr fragt – ich blogge

    Stellt mir einfach eine Frage und ich werde darüber bloggen. Warum ich das mache. Weil ich bei dieser Aktion schon einige interessante Anregungen erhielt, z.B. zu Open Science.

    Natürlich gibt es gewisse Grenzen: tiefergehendes zu meinem Privatleben, unmoralisch oder ungesetzliches könnte ihr ev. erfragen, aber bloggen werde ich darüber nicht.

    Update

    Ein Update vom 26.12.2025. Die Aktion heißt jetzt Blog das Robert

  • Könnte bitte jemand Twitter kaufen und was Gutes daraus machen

    Twitter war mal der Dienst, der seine API (Schnittstellen) offen anbot. Auf diesen bauten tausende Dienste auf. Irgendwann war es soweit, dass Twitter auch das Geld zurückverdienen sollte, dass Investoren rein gesteckt hatten.

    Man beschnitt die API, überlegt Werbung und ähnliches. Da Twitter nur Twitter hat, muss dieser Dienst das Geld reinbringen. Vor ein paar Tagen ist die Twitter Aktie wieder abgestürzt.

    Vor zwei Jahren schrieb t3n warum Apple Twitter kaufen muss. Natürlich kann man viel darüber streiten. Aber Apple wäre eine Firma, die mit Twitter kein Geld verdienen muss. Sie könnte den Dienst als eigenes „Social Service“ nutzen und ansonsten allen den Zugang so leicht wie möglich machen – ohne Werbung einzublenden oder ähnliches. Apple könnte, aber wollte und würde es auch? Keine Ahnung.

    Vielleicht liegt es nur an meiner „Twitter-Affinität“, dass ich mir eine gute Zukunft wünsche. Ihr könnt mir Facebook und Instagram abdrehen. Ich würde es ein wenig vermissen. Aber nichts durchdringt mein tägliches Social Media Leben wie Twitter. Facebook einen Sonntag vormittag zwei Stunden zu durchforsten – nie. Hunderte Fotos auf Instagram durchsehen – auch nicht. Aber in Twitter kann ich eintauchen, vielfältigen Meinungen folgen. Ich lese, ich retweete, ich schreibe selbst und kommentiere andere.

    Twitter ist schnell, kurzatmig und doch auch eine schöne lange Timeline, ein Fluss von Informationen, erfreulichem und ärgerlichem.

    Und wenn es dann mehr als 140 Zeichen werden sollen … Dann blogge ich und twittere schnell den Link zum Artikel 🙂

    Daher zum Schluss: Firmen können in Konkurs gehen, aufgekauft werden. Dienst können schliessen. Aber dann gibt es noch immer mein Blog. Und das ist gut so.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

  • Barcamp vs Open Space

    Eigentlich ist es kein Wettkampf zwischen „Veranstaltungsformen“. Open Space und Barcamps ähneln sich in einigen Punkten und haben doch Unterschiede.

    Darüber schreibt Falk Schmidt in seinem Firmenblog unter dem Titel Barcamp und Open Space – was ist der Unterschied?.

    Ich habe selbst im Vorjahr an einem Open Space teilgenommen und wollte schon längst darüber bloggen. Nun, dann ist dieser Artikel ein kurzer Aufreißer für einen kommenden Beitrag.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

  • 4 Fragen zum Barcamp Graz 2015


    Henriette Zirl und ich waren beide – so wie im Vorjahr – beim Barcamp Graz.

    Und wie im Vorjahr (Interview zum Barcamp Graz 2014) haben wir auch 2015 beschlossen, unsere kleine gemeinsame Aktion fort zu setzen.

    Die ist ganz simpel: Henriette stellte mir 4 Fragen, die ich im nachfolgenden beantworte. Meine Fragen und Henriettes Antworten gibt es in ihrem „Blog„.

    Henriette: Gibt es deiner Meinung nach ein Thema, das beim Grazer Barcamp zu wenig behandelt worden ist? Wenn ja, welches?

    Robert: Natürlich kann es nie so viele Slots geben, wie es mögliche Themen gäbe.

    Ein Thema, dass ich gerne behandelt hätte und das dann durch ein kleines Mißverständnis nicht zustande kam war „barcampen“ selbst. So eine Session sollte bei keinem Barcamp fehlen.

    Wie sehen wir die Zukunft von Barcamps, wie kann sich das Format weiter entwickeln? Braucht es wieder mehr klassisches Camps oder sind Themencamps die richtige Richtung. Wie können wir mehr Menschen für Barcamps begeistern? Sollen wir das überhaupt? Ab wann ist eine Veranstaltung kein Barcamp mehr? Sind drei Menschen schon ein Barcamp oder gehen Barcamps mit 300 TeilnehmerInnen gar nicht?

    Das wären nur ein paar Fragen, die ich gerne behandelt hätte.

    Könntest du dir den thematischen Mix des Grazer Barcamps auch für ein Barcamp Wien vorstellen?

    Natürlich. Die großen Barcamps der vergangenen Jahre (100 – 150 TeilnehmerInnen) in Wien waren klassische Barcamps und somit recht themenoffen – wenn auch mit Tendenz in Richtung technologische Themen. Dazwischen war aber Platz für Berichte über Schlauchbootfahrten auf der Donau und anderes.

    Daher würde ich mich freuen, wenn ein ähnliches Format wie das Barcamp Graz auch in Wien statt finden würde.

    Hmmm, wie wäre es mit „Barcamp Graz featuring Wien“ 😉

    Was hältst du von einem eigenen Barcamp zum Thema „Bloggen“?

    Sehr viel. Wie wir beim Barcamp Graz gesehen (und gehört haben) gibt es rund um das Thema „bloggen“ viele Fragen. Und es gibt Menschen, die gerne bloggen würden, aber noch Anregungen suchen, Motivation oder eine Unterstützung beim ersten Schritt.

    Allein aus dieser Session beim Barcamp Graz hätten wir zig weitere Sessions kreieren können:

    • Rechtliche Tipps
    • Wie installiere ich meine Blogengine
    • Welche Blogengines gibt es
    • Kreatives Schreiben
    • IronbloggerInnen, blogheim.at und anderes unterstützendes
    • Wir kreieren eine Blogaktion
    • Sind BloggerInnen die besseren JournalistInnen – oder ist eine solche Diskussion irgendwie vollkommen unnötig
    • Werbung in Blogs
    • Ethik des Bloggens
    • Open Blogging

    Wenn jemand so ein Blog-Barcamp (oder BlogCamp) starten möchte – ich bin gerne dabei.

    Wie stellst du dir das ideale Barcamp Graz vor?

    Ein Barcamp hängt von allen Teilnehmenden und von den organisatorischen Rahmenbedingungen ab. Zweitere lassen sich vor Ort noch ein wenig ändern. Und erstere kann man ebenfalls vor Ort noch durch eine gute Stimmung ein wenig motivieren – und manchmal durch ein gutes Buffet 😉

    Es gibt den „berühmten“ Spruch

    Barcamp ist das, was DU daraus machst.

    Das heißt, mein ideales Barcamp wäre das, bei dem ich gut gelaunt und ausgeschlafen, mit Ideen und gut ausgearbeiteten Sessionvorschlägen auftauche, gesprächig und kontaktfreudig bin und auf neue Ideen offen reagiere und mit anderen gerne weiterdenke.

    Zum Schluss: Es ist gut, dass es das Barcamp Graz gibt und dass die OrganisatorInnen immer wieder über kleine Änderungen und Neuerungen nachdenken. Denn ein ideales Barcamp ist das, dass sich immer wieder ein wenig neu erfindet…