Monat: Februar 2015

  • Gestern war Blogger-Kommentiertag

    Schon vor ein paar Tagen habe ich vom 3. Blogger-Kommentiertag geschrieben, den Jürgen Koller wieder ausgerufen hatte.

    BloggerInnen meldeten sich auf Facebook dazu an und luden damit andere BloggerInnen und LeserInnen ein, doch bei Ihnen vorbei zu schauen und den einen oder anderen Artikel zu kommentieren.

    Ich habe gestern einige neue Blogs kennen gelernt, da und dort kommentiert und sogar ein paar in meinem Feedreader aufgenommen.

    Beim [Der:Die:Das] Blog entstand eine Diskussion über „Sinn und Unsinn von Lightbox Popups„. Beim betroffenen Datenschmutz Blog waren dafür die „6 1/2 LinkedIn Tipps“ stark kommentiert.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Ritchie Pettauer (Datenschmutz) hat als Conclusio zum Kommentiertag noch „aus dem Logbuch eine Wutbloggers“ geschrieben. Ritchie schreibt:

    Was zur Hölle ist bloß los mit der österreichischen Bloggerszene? Ist euch eigentlich klar, wie sehr wir alle davon profitieren – man könnte auch ohne allzu große Übertreibung sagen: abhängig sind davon, dass wir uns alle gegenseitig unterstützen?

    … und stellt dann die Frage:

    Könnt ihr mir also erklären, warum Jürgens Topblogs Liste 626 Einträge umfasst, warum die Facebook-Gruppe Österreichs Blogger 2.126 Mitglieder hat und trotzdem nur lächerliche 32 Blogs beim Kommentiertag mitmachen???

    Auch wenn ich nicht so zum wutbloggen neige, so denke ich auch, dass mehr Aktion untereinander gut täte. Vielleicht steht für den nächsten Kommentiertag schon eine Web-Plattform außerhalb von Facebook zur Verfügung. Vielleicht fördert dies das Interesse. Vielleicht …

    Der Kommentiertag ist eine gute Idee. Er ist bereichernd, da ich mal wieder was anderes lese, andere Sichtweisen kennenlerne. Und daher bin ich gerne dabei, diesen Tag auch weiter zu unterstützen.

  • Ich bin zu Gast beim AngryTeddy Podcast

    Vor einiger Zeit hat mich Daniel Friesenecker (TheAngryTeddy.com) für seinen Podcast interviewt. Die Ausgabe ist heute erschienen.

    Es geht um ganz allgemein ums bloggen (quasi als Lebenseinstellung 🙂 und findet sich hier zum reinhören. Die Ausgabe dauert rund eine Viertelstunde, ist also zwischendurch genießbar.

    Es war mir eine Ehre von Daniel eingeladen worden zu sein. Immerhin ist TheAngryTeddy bzw. der Podcast über 5 Jahre alt und mein Interview stellte somit die 114. Ausgabe dar. Da haben viele PodcasterInnen schon vorher aufgehört.

    Schön finde ich auch die Erklärung zum Wort „angry“:

    Den Teddy macht es also wütend, wenn Themen künstlich kompliziert geredet wird um über scheinbare Komplexität Kohle zu machen. Darum holt der Teddy jene vor den Vorhang die an ehrlicher, leidenschaftlicher Arbeit mit Online Kommunikation interessiert sind. Denn zu zeigen was die Guten machen freut den Teddy.

    Dann freut es mich, dass ich zu den „Guten“ gehörte 🙂 Da und dort hätte ich beim Interview etwas weniger herumreden sollen, aber es ist hoffentlich anhörbar. Daher freue ich mich über Feedback, Meinungen und Ergänzungen.

  • Mein Internet von A – Z

    Bei Christiane Link entdeckt:

    Dies ist ein älterer Artikel. Ich lasse daher die genannten URLs unverlinkt. Sie dienen nur mehr der Zeithistorie, auch wenn einige noch immer gut funktionieren.

    Kurzanleitung: Einfach in die Adresszeile des Browsers den Buchstaben eintippen und dann den ersten Vorschlag als Link nehmen — schummeln ist verboten! Der Browser schlägt besonders häufig besuchte Webseiten vor, die zu dem Buchstaben passen.

    Also, ich probiere es mal.

    A= http://amazon.de
    Nun, wird von mir doch genutzt.

    B=
    Wer mich genauer kennt, weiß welchen Zusammenhang es zwischen mir und der Website des Familien- und Jugendministeriums gibt.

    C= http://carousel.dropbox.com
    Nette Möglichkeit die in der Dropbox gespeicherten Fotos anzusehen und in Alben zu verwalten.

    D= http://docs.google.com
    Ist mir nicht unbedingt sympathisch, aber ich werde immer wieder zu kollaborativen Arbeiten eingeladen.

    E= http://ec.europa.eu
    Die Europäische Union ist auch in Österreich von Bedeutung.

    F= http://facebook.com
    Tja, dort bin ich nun auch einmal.

    G= http://grindhousewetware.com
    So oft war ich gar nicht dort. Ich sah nur eine Dokumentation über Bodymodification und Menschen, die sich in Cyborgs verwandeln wollen.

    H= https://web.archive.org/web/20190607072914/http://help.koken.me/
    Eine Fotoplattform, über die ich bald mehr berichten werde.

    I= http://icloud.com
    An sich nutze ich die Apps, aber manchmal ist der Browser praktischer.

    J= http://jugendportal.at
    Das Österreichische Jugendportal bietet Verweise zu vielen jugendrelevanten Themen.

    K= http://kollermedia.at
    Der Mann mit der Österreichischen Top-Blogs-Liste.

    L= http://leitfaden.werdedigital.at
    Der Leitfaden „Das neue Arbeiten“ war/ist ein spannendes Projekt an dem ich selbst beteiligt war.

    M= http://mindmeister.com
    Eine Mindmapsoftware, die man auch gemeinsam nutzen kann. Nutze ich immer wieder gerne.

    N= https://www.nic.at/index/
    Tja, man muss ja wissen, ob und wem die eine oder andere Domain gehört 😉

    O= http://www.oebb.at
    Wenn man dann doch mal wieder Bahnfahren möchte…

    P= http://podhost.de
    Hier wird das S9yCamp podcastmäßig gehostet.

    Q= http://www.queenelizabethcruises.net
    Da war ich jetzt überrascht, aber ich dürfte mal ein wenig rund um Kreuzfahrten gesurft haben.

    R=
    Ich bin ein Selbstaufrufer 🙂 Aber ich suche immer wieder ältere Artikel um darauf verweisen zu können oder kommentiere im Frontend.

    S= http://subscribe.wordpress.com
    Tut mir als S9y Nutzer weh 😉 aber es gibt doch einige, die WordPress nutzen.

    T= http://twitter.com
    Auch wenn ich Tweetbot lieber habe, so lockt doch mancher Link auf die Weboberfläche.

    U= http://www.uibk.ac.at
    Da wollte ich etwas wissen…

    V= http://www.vogue.de/?international
    Das war ein Link über irgendetwas in dem Magazin, was mit abstrusen Körperbildern etc. zu tun hatte.

    W= https://watchtower.agilebits.com
    Sicherheit im Web ist wichtig.

    X= https://www.xing.com
    Ich komme von dieser Plattform nie ganz los, da ich doch immer wieder Kontakte über XING finde.

    Y= https://www.youtube.com
    Eine unendliche Welt voller interessanter, obskurer, lehrreicher, witziger,… Videos

    Z= http://www.zoomsquare.com
    Nicht, dass ich eine Immobilie suche, aber das Startup und dessen Funktionalität hat mich einfach interessiert.

    Und das wäre es auch schon. Vielleicht erinnere ich mich 2016 an die Aktion und schaue, was sich dann in meinem Browser findet.

  • Quäntchencamp – Ein firmeninternes Barcamp

    In einem Tweet von Jan Theofel lese ich über das Quäntchencamp, einem firmeninternen Barcamp.

    So eine Form hat auch den Vorteil (Zitat)

    Ein positive Nebenwirkung von Internen Barcamps: Die Kollegen lernen sich besser kennen – gerade wenn sie in unterschiedlichen Bereichen oder an verschiedenen Projekten arbeiten. Sie verstehen einander besser.

    Wenn das nicht schon ein Grund ist …

  • Bloffice – gemeinsam bloggen

    Nur so eine Idee.

    andersdenken.at schreibt über Hoffice – änlich dem Co-Working bieten Home Office arbeitende einen oder mehrere Tage Menschen an, mit ihnen diesen Arbeitsplatz (also das eigene zu Hause) zu teilen.

    Wie wäre es dann mit „Bloffice“? Mal eineN BloggerIn nach Hause einladen. Gemeinsam ein wenig plaudern, „nebeneinander“ Artikel fürs eigene Blog schreiben oder vielleicht eine kleine gemeinsame Blogaktion durchführen.

    Nur so als Idee…

  • 3. Blogger-Kommentiertag Österreich (22. Februar)

    Jürgen Koller ruft zum 3. Blogger-Kommentiertag Österreich auf. Näheres beim Facebook Termin.

    Worum geht´s? Jürgen schreibt:

    Durchstöbern und KOMMENTIEREN wir einen Tag lang die vielen tollen heimischen Blogs und bringen wieder etwas Schwung hinein. Neue Blogs für sich entdecken & andere inspirieren, am 22. Februar 2015.

    Wer mag, der/die kann sein/ihr Blog in Facebook eintragen.

    Aber niemand muss sich outen. Wichtig ist das mitmachen. Schau zum Beispiel bei Jürgens „Österreichs Top Blogs Liste“:http://www.kollermedia.at/topblogs/ vorbei, sucht euch Blogs aus, lest dort und kommentiert.

    Oder ihr habt sowieso die Blogs, die ihr gerne lest. Dann streut mal das Salz in die Blogsuppe und kommentiert.

    Oft würde ich, täte ich,… und lasse es dann, verschiebe es auf später oder meine nicht so viel zu sagen zu haben. Aber jeder Kommentar zählt. Er kann etwas beitragen oder einfach eine Anerkennung sein, dass man selbst das Blog schätzt.

    Persönliche Anmerkung: Ich würde es ja lieber „Blog-Kommentiertag“ nennen, damit Bloggerinnen und Blogger gleichermaßen angesprochen sind. Aber die Diskussion führen wir mal woanders.

    Nächsten Sonntag: Blogs lesen, kommentieren, darüber twittern oder facebooken oder … ganz eine andere Idee verwirklichen.

  • ClubComputerCamp 2015 ab jetzt zur Anmeldung frei

    Der Club Computer gehört zu den Vereinen, die sich schon seit Jahrzehnten dem Thema Computer und der Digitalisierung unserer Gesellschaft widmen.

    Am 27. Juni veranstaltet der Verein sein drittes CC-Camp. Zum ersten (2013) habe ich damals dem Präsidenten des Vereins, Werner Illsinger, ein paar Fragen gestellt.

    Das Camp ist eine Mischform aus Barcamp (es stehen Slots für jederman/frau offen) und gezielten Einladungen der Organisator/innen an Expert/innen.

    Es gab 2013 schon die erste Diskussion, ob sich das Ganze dann Barcamp nennen soll/darf. Auf der Veranstaltungsseite finde ich 2015 den Begriff Barcamp nicht mehr.

    Fein, denn nicht jede gute Veranstaltung muss ein Barcamp sein.

    Die drei Schwerpunkte für 2015 des CC-Camp lauten

    • Gesellschaftliche und soziale Auswirkungen durch die Digitalisierung unseres Lebens
    • Informationssicherheit und Datenschutz
    • Aktuelle technische Entwicklungen

    Die Anmeldung ist somit offen. Ich trage es mal in meinen Terminkalender ein wage aber für Juni noch keine Prognose.

  • CreateCamp zum OpenDataDay in Wien (21.2.2015)

    Gerade auf meetup gefunden: Am 21. Februar 2015, gibt es von 14.00 bis 19.00 Uhr im Museumsquartier ein CreateCamp zum OpenDataDay – Nähere Details auf der Seite.

    Bei einem CreateCamp geht es darum etwas vor Ort zu entwerfen, zu programmieren. Jede Idee ist willkommen, die zum Thema Open Data passt. JedeR kann seine Idee vorstellen und wenn sie gefällt, dann gibt es Menschen, die gleich mitmachen. Natürlich wird nicht jedes Projekt fertig, aber ein CreateCamp kann auch Ausgangspunkt für weitere Schritte sein.

    Zwei Ansätze werden von Engagierten anscheinend auf alle Fälle beim CreateCamp gestartet:

    #GuteDaten-Sprint

    Es gibt viele Daten, die zwar offen sind – sprich sie sind auffindbar und verwendbar. Aber sie liegen in einer Form vor, dass sie nicht mittels eines Programms verwertet werden können. Beim Sprint werden die Daten aufbereitet und z.B. auch gleich eine Anwendung erstellt, die zeigt, wofür es gut wäre, wenn man die Daten maschinell lesen könnte.

    #SchoolofData – Citizen Sensors

    JedeR von uns produziert Daten und nicht alle davon wollen wir veröffentlicht sehen. Aber wir produzieren auch Daten bzw. könnten Daten bereitstellen, die hilfreich für uns alle sind. Z.B. kleine Wettermeßstationen im eigenen Garten. Manche Joggingdaten für die Verbesserung von OpenStreetMap, oder oder …

    Open Data – das immerwährende Mißverständnis

    Weil man es nicht oft genug sagen kann: Deine Sozialversicherungsnummer, deine Gesundsdaten sind nicht und können nicht „Open Data“ (im Sinne der Erfinder des Begriffs) werden. Offene Daten sind nur solche, die keinen Rückschluss auf den/die einzelnen bieten können. Budgetdaten, Funktionsfähigkeit von U-Bahn-Aufzügen, Geokoordinaten von WC-Anlagen und vieles mehr gehören dazu.

    Und natürlich gehört dazu auch die Diskussion, ob und welchen Einfluss die Nutzung von Open Data haben kann. Nutze ich Kriminalitätsstatistiken in Verbindung mit Bezirksangaben um über Immobilienpreise zu diskutieren oder biete ich damit eine Grundlage für gezielte Präventionsmaßnahmen?

    Denke, auch solche Diskussionen sind beim CreateCamp möglich und willkommen (hoffe ich zumindest).

    Was kann ich als Nicht-EntwicklerIn beitragen?

    Viel. Auch ein Open Data Projekte braucht Menschen, die mal eine Nutzungsidee haben. Es braucht Menschen, die das Produkt testen, die sich überlegen, wie man es präsentieren kann. Und oft gibt es niemanden, der auch eine Benutzungsanleitung schreibt oder die NutzerInnenoberfläche auch wirklich benutzbar macht.

    Das heißt, es braucht Menschen, die Ideen haben, die schreiben können, die designen können, die werben können, die … also jeden und jede, die gerne mal in das Thema zumindest hineinschnuppern möchte.

    Und ich? Bei mir wird es eng, aber wenn es sich ausgeht möchte ich zumindest vorbeischauen, den einen oder die andere interviewen, Fotos machen und das vertwittern, verbloggen,…

  • wünschen

    du darfst dir etwas wünschen

    dein wunsch werde wahr

    dein wunsch sei mir befehl

    ich bin wunschlos glücklich

    glücklich wer noch wünsche hat

    der wunsch zieht durch die welt

    der wunsch zieht durch die zeit

    wir wünschen uns viel für uns

    und wenn wir großzügig sind

    wünschen wir auch den anderen

    gesundheit wünschen wir uns

    und dem feind wünschen wir den tod

    den tod wünscht man an den fernen ort

    oder wünscht ihn in schmerz herbei

    ich wünschte ich könnte diesen text neu beginnen

    ich wünschte ich könnte das sagen

    was ich wirklich wünschen würde

    und dann gibt es den moment

    wo ich einfach nichts wünsche

    wunschlos bin

    das wünschen losgelassen habe

    denn manchmal ist wünschen eine pein

    sie quellen aus einem

    sie erdrücken

    sie schwemmen jede erfüllung hinfort

    und manchmal ist wünschen eine freude

    der wunsch dass ihr ein paar bleibt

    der wunsch dass dieses kind ein gutes leben hat

    der wunsch für eine gute ernte

    wir beginnen an einem augenblick

    wir blicken auf hoffnung

    und wünschen diesen zeitpunkt zu einer zeitlang

    und mancher wünscht

    dass dieser text endlich endet

    und ich wünsche mir

    dass der schlusspunkt sich hier geneigt fallen lässt

    und doch wünschen wir uns dass es weitergeht

    wir wünschen ein leben lang

    aufgewacht aus meinem wunschtraum

    wünsche ich euch einen guten morgen und eine gute nacht

    schließt die augen

    wünscht euch ein bild

    wünscht euch eine welt

    wünscht euch ein leben

    wer wünsche verwünscht

    der denke daran

    die denke daran

    dass ohne wunsch

    niemand den ersten schritt gesetzt hätte


    Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum zweiten Wort wünschen .

  • Ein Barcamp-Modell für Schulen

    Das Eichendorff-Gymnasium Koblenz schreibt über ein Barcamp im Schulstundenrhythmus.

    Will heißen, wie man das Barcamp-Format mit etwas Abwandlung in 45 Minuten Unterrichtseinheiten zerlegen kann.

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