Monat: April 2014

  • #notanappstore – ein neues alleinr Service


    Im Jahr 2007 startete alleinr.de in Deutschland und schenkte dem Land endlich mehr Ruhe im Netz. 2009 wurde ich Lizenznehmer mit der lokalisierten Version alleinr.at – siehe auch Endlich: regionalisierte Version von alleinr. Ein Jahr später – 2010 – konnte Alleinr Österreich den nächsten Coup landen: @alleinrat – Das verändert wie wir Twitter nutzen. Die neue API von Twitter hindert den Dienst leider derzeit sein Service voll anzubieten, aber ich arbeite an einer neuen und verbesserten Version um auch Twitter NutzerInnen mehr Ruhe und Stille zu verschaffen.

    Logo Alleinr Austria
    Logo Alleinr Austria

    Und heute, am 30. April 2014, startet !

    Bei Basic Thinking stieß ich im Artikel Genießt mal wieder… auf die Aktion Not on App Store. Menschen posten (mit einem Sticker versehen) Fotos von Dingen und Erlebnissen, die es nicht im App Store gibt. Eine löbliche Aktion. Für alleinr.at kommt das aber nicht in Frage. Wir wollen Menschen nicht aus dem Netz holen sondern ihnen mittendrin („Web – Tag & Nacht“) die nötige Ruhe und Erholung schenken.

    Be smart – do nothing

    Daher war es notwendig mit alleinr.at nicht nur den klassischen, überforderten Websurfer (und auch -surferin) zu erreichen. 2014 benötigen insbesondere die NutzerInnen von Smartphones Unterstützung. Dauernd muss eine neue App installiert werden, grübelt man über In-App-Käufe oder steht ein Update der installierten Apps an. Eine Alleinr App hätte sich angeboten würde aber die Idee ad absurdum führen. Daher startet alleinr unter dem Motto

    Nutzen Sie ihr Smartphone … für gar nichts

    mit heutigem Tag den Dienst Not an AppStore. Einfach mit dem Smartphone Browser (geht natürlich auch auf einem Schreibtisch-PC/Mac/..) auf die Seite surfen und nichts herunterladen!

    Um den Stresslevel nicht zu erhöhen wurde die Anzahl der „No App“ Buttons (die rein gar keine Funktion haben) auf drei festgesetzt. Der/die Benutzerin hat zumindest eine optische Auswahl – damit lässt sich die Ruhe und Entspannung leichter erreichen.

    Also, genießt das neue Service und gebt mir Feedback. Wer die Seite auch in anderen Sprachen anbieten möchte, der kann von mir gerne eine „Lizenz“ erhalten.

    Und jetzt noch ein wenig Entspannung – sponsored by alleinr.at.

    PS: Wer die ironischen Elemente im Artikel nicht erkennt … es gibt sie 😉

  • Hipstawalk in Wien: Ein Photowalk wird Hipsta

    Es gab eine Zeit vor Instagram da gab es für mein iPhone eine App namens Hipstamatic. Die tat so als wenn sie eine alte Kamera wäre. Am Smartphone Screen war nur ein kleines Guckloch zu sehen und nach Drücken des „Auslösers“ dauerte es eine Minute, bis das Bild entwickelt war. Es gab eine Unmengen an Farbfiltern, viele auch als In-App-Käufe. Die App hat sich weiter entwickelt … und hätte eigentlich das „Instagram“ des Jahres 2014 sein können.

    Aber das Netz ist gut genug für mehrere. So lebt die App weiter, hat sich auch weiter entwickelt und schart noch immer eine mehr oder minder große Fangruppe um sich. Und alljährlich gibt´s den #hipstawalk bei dem Menschen mit der Hipstamatic App Fotos schiessen und ins Netz stellen. Quasi ein „Photowalk“ mit einer App.Beim Photowalk Vienna 2013 habe ich mein altes iPhone rausgeholt, Hipstamatic installiert und den Schwarz-Weiß-Film eingelegt und etliche Fotos geschossen. Aber es gibt noch viel kreativere „Filter“.

    Chris Waikiki, Fotograf aus Wien, hat obige Einladung aufgegriffen und einen HipstaWalk Vienna am 10. Mai ausgerufen. Sofern es sich irgendwie ausgeht möchte ich gerne dabei sein und das ganz reduziert. Einen Film/Filter auswählen und mich dann nur mehr auf die Motive konzentrieren. Nur der Zusatzakku für das iPhone muss noch mit. Die Strecke klingt ja recht fein:

    Im Rahmen des weltweiten Hipstawalks versammeln wir uns um 17:00 Ortszeit auf der Strudelhofstiege in Wien und wandern dann mit unserer Hipstamatic App bewaffnet Richtung Liechtensteinpark und weiter zum Franz-Josefs-Bahnhof.

    Also, wer hipst ebenfalls?

    Ergänzung: Auf der offiziellen Meetup Seite von hipstamatic habe ich noch einen Wien-Termin gefunden. Geht sich aber gut aus, da dieser um 13.00 Uhr angesetzt ist. Die Organisatorin ist mir persönlich nicht bekannt.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

  • Meinen eigenen URL-Kürzer YOURLS aktualisiert

    Endlich habe ich meine YOURLS Installation aktualisiert. Die Software ist seit 2009 bei mir im Einsatz – siehe YOURLS: Der eigene URL Verkürzer]].

    YOURLS ist seither noch umfangreicher geworden und kann auch mit einer Vielzahl von Plugins aufwarten. Ebenso gibt es Bookmarklets für Twitter, Facebook und Tumblr um direkt auf einer Website, deren URL zu kürzen und auf den besagten Social Services zu posten.

    Kurz-URLs können für eine Website auch freigewählt werden. Das nutze ich z.B. auf meiner Visitenkarte. Dort steht roblen.at/visitenkarte. Auf roblen.at läuft meine YOURLS Installation. „Visitenkarte“ wird dort auf eine entsprechende Seite auf meinem Blog weitergeleitet.

    Praktisch ist dies auch bei Projekten. /projekt kann zu Anfangs auf einen Blogartikel verweisen und ganz am Ende auf die dokumentierende statische Seite.

    YOURLS braucht ein wenig Webspace, PHP und mySQL und ist auch für Installationslaien leicht zu implementieren.

    Wer mag kann seine YOURLS Installation offen anbieten und somit bit.ly und Co. Konkurrenz machen …

  • Braucht die „Hilfe“ Seite meines Blogs ein Update?

    Auf meinem Blog gibt es eine eigene Hilfe, die auch über die Navigation am oberen Rand meines Blogs erreichbar ist.

    Die Seite stammt aus 2009. Seither hat sich im Web vieles verändert.

    Jetzt stelle ich mir zwei Fragen:

    • Welche Fragen/Antworten sollten dort stehen? Was würde ihr als LeserIn meines Blogs gerne wissen?
    • Ist „Hilfe“ die passende Bezeichnung? Wäre z.B. „FAQ“ passender oder versteht das keiner?

    Vielleicht könnt ihr mir ein wenig weiter helfen oder eure Sichtweise als Kommentar hinterlassen.

  • Wir sollten Artikel im politischen Diskurs streichen

    Vor längerem war ich beim ParCamp #demokratiereform. Im Diskurs erwischte ich mich über „DIE Politik“ zu reden – wobei ich nicht der einzige war. Danach fing ich an einen Artikel zu tippen. Eigentlich ist er noch nicht fertig. Aber bevor ich ihn zu lange liegen lasse, drücke ich auf „speichern“ und warte, ob er von mir oder anderen weitergedacht wird.

    DIE Jugendlichen … als wenn alle Jugendlichen das gleiche denken, in den gleichen Umständen leben, die gleiche Bildung genießen (oder nicht)

    DER kleine Mann auf der Strasse … denkt nicht so wie der neben ihm stehende (und warum muss der eigentlich klein sein bzw. kann er nicht auch eine sie sein?).

    DAS

    DER, DIE, DAS [setze hier eigene Beispiele ein]

    Natürlich können wir nicht immer auf alle individuellen Ideen, Lebensweisen, Inhalte eingehen. Verallgemeinerung hilft uns. Aber sie kann auch zu viele Menschen und Sichtweisen an den Rand drängen.

    Lassen wir mal die Artikel weg. Vielleicht hilft das schon in der Debatte.

  • Lernen und diskutieren mit Tweets

    Gestern twitterte ich – im Rückblick auf das Barcamp Graz 2014 und die Diskussion über die Zukunft von Barcamps:

    Idee: #tweetcamp Zu einem Thema twittern alle Teilnehmenden Gedanken, Links,.. Organisation über passende Hashtags. Weiterdenken… #bcg14

    Darauf antwortete mir @mattsches:

    @RobLen Hast du schon von diesen Twitter-Chats gehört? Die funktionieren ähnlich, vgl. Educamp in Frankfurt

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Natürlich besuchte ich gleich mal #edchatde. Deren Kurzerklärung:

    #EDchatDE ist ein wöchentliches Twitterchat unter dem Hashtag #EDchatDE.
    Wir, Lehrerinnen und Lehrer, Bildungsinteressierte aus Deutschland und aller Welt treffen sich jeden Dienstag von 20-21 Uhr auf Twitter und diskutieren über 6-7 Fragen, die die Moderatoren Torsten Larbig und André Spang zu einem, von der Twittercommunity per “Poll” gewählten Thema entwickeln und im 10 Minuten-Takt twittern.

    So ein #edchatde läuft rund eine Stunde. Wer mitmachen will verwendet #edchatde als Hashtag in seinen Tweets. Am Anfang stellt sich jeder kurz per Tweet vor.

    Alle 10 Minuten twittern die Moderatoren eine neue Frage mit dem Zusatz F# – Statt der Raute steht natürlich eine Zahl, also Frage 1 ist F1, Frage 2 ist F2. Wer auf die Frage antworten will, twittert mit A#, also A1, A2 usw. Damit kann man besser zuordnen, wer auf was antwortet – denn manche Antwort kann natürlich auch nach mehr als 10 Minuten auf Twitter erscheinen.

    Das Ganze wird auch noch protokolliert, wie das „Tweetprotokoll zum Safer Internet Day 2014“ zeigt. Wie die Protokollierung funktioniert konnte ich adhoc nicht herausfinden. Wäre aber interessant, ob die Moderatoren das automatisieren konnten.

    Wer mehr dazu wissen will, der kann auch im #EDCHATDE Blog nachlesen.

    Das Ganz sieht schon sehr professionell aus. Das Grundprinzip ist aber sicherlich auch für spontanere Tweetsessions/diskussionen/camps verwendbar.

  • Alternativen zu IFTTT

    Im Jahr 2011 habe ich IFTTT für mich entdeckt: ifttt – ifthisthenthat – Webdienste-Baukasten. 2013 hatte ich ein wenig Bedenken einem einzigen Dienst all die Zugangsdaten zu meinen Webdiensten zu überlassen.

    Aber so manche Automatisierung wäre schon ganz praktisch – und so überlege ich schrittweise wieder in IFTTT zu starten.

    Nun erschienen in den letzten Tagen zwei Artikel zu Alternativen:

    * Im t3n Blog entdeckte ich Huginn: Das kann die Open-Source-Alternative zu IFTTT. Ein eigenes Tool wie Huginn wäre praktisch, selbst hosten aber immer so eine Sache.
    * In „Evernote für Pfiffige“ findet sich heute ein Artikel über Monitoring mit Evernote und Zapier. Zapier bietet eine kostenlose Version (eingeschränkt). Wer mehr machen will muss dafür zahlen.

    Zapier probiere ich aus. Besonders interessant finde ich die Möglichkeit direkt in eine mySQL Datenbank zu schreiben. Aber natürlich besteht auch hier immer die Frage, inwieweit man fremden Diensten seine Zugangsdaten in die Hand drückt.

  • BloggerInnenmotivation (Barcamp Graz 2014)

    Ich war beim Barcamp Graz – einen Rückblick zum Barcamp Graz 2014 gibt es dann ein wenig später. Zuerst möchte ich über einzelne Sessions bloggen.

    Am Samstag schlug ich eine Session über die Motivation von BloggerInnen vor.

    Die Session startete mit meiner Präsentation der Regeln des Blog Club – näheres dazu im damaligen Blogartikel.

    Weil es dazu Missverständnisse gab. Der „Blog Club“ ist kein wirklicher Club und auch nicht die Idee so etwas wie einen Verein zu schaffen. Es sind 8 Regeln, denen man folgen kann, die vielleicht ein wenig Inspiration sind oder auch Anregung zur Diskussion.

    Nachfolgend daher ein wenig die Diskussion – gegliedert nach den Regeln des Blog Club.

    1. Regel: Ihr verlinkt auf eure Quellen

    Der anwesende Journalist verwies natürlich darauf, dass Quellen nennen teilweise schon aus rechtlichen Gründen notwendig ist.

    2. Regel: Ihr VERLINKT auf eure Quellen

    Neben der rechtlichen Dimension ist es auch eine Frage der – sagen wir es mal fast pathetisch – Ethik. Ich lese einen Blogartikel in dem jemand auf ein interessantes Video hinweist. Rein rechtlich kein Problem in meinem Artikel allein auf das Video hinzuweisen. Aber es wäre doch ein freundliches Zeichen, wenn ich schreibe, in welchem Blog ich über das Video erfahren habe. Früher hat man das „Blogosphäre“ genannt.

    3. Regel: Wenn der Kopf Stop ruft, schlappmacht, abklopft, musst du nicht bloggen

    Manch eineR hat ein schlechtes Gewissen, wenn mal zwei, drei Wochen nichts im Blog erscheint. Dann wirkt das wie ein großer weißer Fleck, in dem man sich doch wiederum nicht traut einfach so etwas hinein zu schreiben. Und so vergehen wieder zwei, drei Wochen, in denen man nicht bloggt.

    Meiner einer hat dazu kein Rezept. Manchmal hilft es etwas ganz profanes, zwei oder drei Zeilen zu schreiben und zu veröffentlichen. Damit ist der Bann gebrochen.

    Passend dazu stellten sich In der Session auch die [IronbloggerInnen Steiermark](http://steiermark.ironblogger.at) vor.

    Iron Blogging? Die Regeln in Kurzfassung:

    • JedeR TeilnehmerInnen schreibt einen Blogpost pro Woche
    • Für jede Woche, in der man nichts schreibt, muss ein Betrag von 5 € entrichtet werden
    • 4 Wochen „Urlaub“ sind erlaubt
    • Von dem gesammelten Geld wird dann ein gemeinsames Treffen (Essen und Trinken) finanziert

    Ironblogger sind auch in anderen Ländern und Städten zu finden. Wofür man das Geld zusammenlegt – ob für Bier oder einen guten Zweck – ist jeder Gruppe selbst überlassen.

    Die anwesenden IronbloggerInnen sahen es nicht so sehr als Druck sondern als Motivation, als den entscheidenden wöchentlichen Stups, um ihre Ideen auch in die Tastatur zu tippen.

    4. Regel: Es bloggt nur eineR

    Es ist mein Blog, meine Entscheidung was veröffentlicht und was nicht. Das ist etwas was einige der Anwesenden bestätigten, was den Reiz des bloggens ausmacht. Niemanden fragen zu müssen, selbst über Inhalt, Frequenz und Aussehen zu entscheiden.

    5. Regel: Nur ein Artikel auf einmal

    Haben wir nicht direkt angesprochen. Was die Regel besagt ist, dass man sich irgendwann auf den einen Artikel konzentrieren sollte. Nicht einhundert Entwürfe schreiben, sondern irgendwann entscheiden, dass es jetzt der eine Artikel ist, den man fertig stellt und veröffentlicht.

    6. Regel: Keine Lügen, keine Phrasen

    Ein wenig Moral ist schon wichtig. Was dazu gehört ist auch der Umgang mit „bezahlten“ Beiträgen. Manch BloggerIn erhält hin und wieder Produkte zum testen. Die SessionteilnehmerInnen waren sich einig, dass man das auch kenntlich machen sollte, wenn man das Produkt im eigenen Blog bespricht.

    Was eine Phrase ist, was herumreden „um den Brei“, das muss jeder selbst überlegen. In meinem Blog kann ich mich klar ausdrücken … aber natürlich geht nicht alles. Auch hier stiessen wir ein wenig bei der Diskussion an die rechtlichen Fragen.

    7. Regel: Die Artikel sind genau solange, wie sie sein müssen

    Es gibt nicht die perfekte Länge. Manch eineR (auch seitens der TeilnehmerInnen) tüftelt lange an einem Artikel, recherchiert und schreibt und schreibt. Es werden lange und ausführliche Texte. Andere tippen quasi überlange Tweets – und beides kann interessant und lesenswert sein.

    8. und letzte Regel: Wer neu ist im Blog Club, muss bloggen

    Auch in der Runde zeigte sich. Es gibt die, die lange an einem eigenen Blog basteln. Mag es nur in Gedanken sein, in dem man lange Zeit überlegt, ob man soll oder nicht. Andere feilen am Design des Blogs über Monate hinweg und andere überlegen Konzepte: was wird gebloggt, wie wird gebloggt … Das mag passen. Aber manche sind so sehr darin „gefangen“, dass sie nie beginnen. Manchmal wäre es besser, einfach mal einen Artikel zu schreiben und dann den nächsten … und dann den nächsten … und dann …

    Manchmal entwickelt sich ein Blog erst im Schreiben, im Kontakt mit den Lesenden.

    Fazit

    Bloggen macht Freude. Aber die Schreibhemmung schlägt schon manchmal zu. Dann braucht man die richtige Motivation bzw. Anregung weiter zu machen.

    … und was sind eure Motivatoren?

  • Ich blogge schon seit 16 Jahren

    Jetzt bin ich selbst überrascht. Bei einem Blick in mein Blog Backend stellte ich fest, dass ich im Prinzip schon seit über 16 (!) Jahren blogge.

    In meinem Impressum steht für meinen zweiten Anlauf der 8. Mai 2005, 21:50 Uhr. Nun, dass sind in Kürze auch rund 9 Jahre. #schulterklopf 🙂 Das gilt aber nur für „Nur ein Blog“ mit der Blogengine Serendipity. Vorher verwendete ich kurz andere Systeme. Als ich – siehe auch Ich stehe zu meinen Anfängen – 1997 mit den „teXas News“ begann, waren diese mittels Word erstellt und auf eine statische Seite (ohne Kommentarmöglichkeit) reduziert.

    Aber es waren Neuigkeiten, eigene Meinung und LeserInnenkommentare – die ich mangels Kommentarfunktion – die ich in zeitlich umgekehrter Reihenfolge (also neueste News ganz zuoberst) brachte. Das zu einer Zeit als ich den Begriff „Blog“ bzw. „Weblog“ noch gar nicht kannte.

    Daher gestaltete ich ab dem 31. Oktober 1997 etwas was ich heute durchaus auch noch Blog nennen würde. Die erste „tExas News“ könnt ihr hier nachlesen. Warum sie auch hier zu finden ist: Ich habe die damaligen News mit viel Handarbeit im Jahr 2005 in das neue Blog übernommen.

    Was ich besonders schön finde ist, dass mir das Ganze nach über 16 Jahren noch immer Spass macht. Das was mich damals faszinierte ist immer noch ein Antrieb: Neues suchen, mit Menschen in Kontakt kommen, neue Ideen entwickeln und (teilweise) auch umsetzen und anhand des Themas und meines Blogs (damals Website genannt) auch Neues zu lernen.

  • Die Zukunft der Barcamps (Barcamp Graz 2014)

    Ich war beim Barcamp Graz – einen Rückblick zum Barcamp Graz 2014 gibt es dann ein wenig später. Zuerst möchte ich über einzelne Sessions bloggen.

    Am Freitag schlug ich eine Session über die Zukunft der Barcamps vor. Hintergrund waren die Diskussionen zuvor:

    Da kamen doch einige Fragen, Enttäuschungen und Hoffnungen zusammen, die es galt weiter zu diskutieren.

    Die rund 60 Minuten gingen „quer durch den Barcampgarten“, daher möchte ich nur ein paar Punkte aufzählen, die für mich so hängen blieben.

    Jede Bewegung hat die Gefahr der „Kommerzialisierung“ in sich – von Sport bis Musik. Dass das auch mit Barcamps passiert, sahen die meisten als nicht problematisch an – im Sinne, dass auch Firmen den Namen „okkupieren“ aber ohne auf freien Zugang, Gestaltung durch die TeilnehmerInnen etc. zu achten. Wichtig sei, dass es daneben noch eine Bewegung gibt, die den „Geist des Barcamps“ weiter lebt und Barcamps offen gestalten.

    Für mich neu war die Frage, ob Unis/FHs als Ort von Barcamps eine Hemmschwelle wären. Dies wurde aber dann doch von den meisten eher verneint. Die Schwierigkeit besteht noch dazu, dass man um wenig Geld (oder kostenlos) geeignete Räumlichkeiten erst mal finden muss.

    Zum Thema Bewerbung gab es zwei Anregungen:

    1. Mehr Offline Werbung: Plakate, Flyer, … aber auch das ist eine Frage des Geldes (zumindest teilweise)
    2. „Bring an offliner“ – Bring jemanden aus deinem Bekanntenkreis, der nicht so webaffin ist

    Ansätze, die man weiterdenken kann.

    Was immer wieder als Frage kommt ist die nach den 8 Barcamp Regeln. Für die einen sind sie zu strikt, halten Menschen vom Besuch ab, da sie unterschiedlich interpretiert werden können. Insbesondere „Wenn das ein erstes Barcamp ist musst du präsentieren“ gilt als abschreckend. Meiner einer hat dazu schon vor einiger Zeit mit Barcamp? Wie ist das mit dem präsentieren müssen? einen Versuch unternommen, diese zeitgemäß zu interpretieren.
    Schlussendlich überlege ich mir, ob wir doch einen Versuch unternehmen sollten die 8 Regeln ein wenig zu adaptieren – im Geiste der Grundidee – aber doch verständlicher. Aber so sicher bin ich mir dazu noch nicht.

    Eine No-Show-Diskussion hatten wir nicht. Auch wenn ich keinen Gesamtüberblick habe: Der Meeting Room war immer voll, die Sessions teilweise überbelegt (im Sinne von mehr Menschen als Stühle). Zumindest konnte man so nicht den Eindruck erlangen, dass zuwenige TeilnehmerInnen anwesend waren.

    Aber die Diskussion geht weiter. Und wie ich mal schrieb: „Barcamps müssen sich immer wieder neu erfinden“. In diesem Sinne ist es vielleicht gut, wenn man bei jedem Barcamp auch eine Session über Barcamps abhält. Solange diese nicht nur ein „braten im eigenen Saft“ sind sondern zumindest den Versuch unternehmen auch neue Ideen zu finden, wie man Barcamp gestalten kann.