Monat: Oktober 2013

  • Es XINGt ein wenig

    Nicht repräsentativ. Nur Subjektiv.

    Immer wenn ich glaube, dass XING keine Relevanz mehr hat … gibt es wieder Lebenszeichen.

    • In den letzten Tagen habe ich frühere Schulkolleg/innen nicht über Facebook – aber über XING – gefunden.
    • Meine Tweets erscheinen auch in meine „XING Timeline“ – und siehe da: In den letzten Tagen werden diese auf einmal als interessant markiert
    • Menschen (mit denen ich gerne in Kontakt trete) schreiben mich über XING an

    … über LinkedIN erhalte ich viel mehr Kontaktanfragen, zwei Drittel eher spammiger Natur. Außerdem ist mir deren Oberfläche noch immer mehr als überfrachtet.

  • 7. Internationaler Tag der Tastatur

    Leider bin ich dieses Jahr nicht dazu gekommen es mehr zu promoten. Aber erwähnen muss ich es schon.

    Heute, 15. Oktober 2013, war der „Internationale Tag der Tastatur“, den ich im Jahr 2007 zum ersten mal ausgerufen habe. Dazwischen lagen etliche Aktionen wie z.B. der Rückblick auf den Tag der Tastatur 2010 zeigt.

    Sinn: Die Maus auf die Seite legen und mit der Tastatur seinen Browser steuern und damit erkennen, wo Screenreader so ihre Schwierigkeiten haben und wo wir Webgestalter unterstützend sein sollten.

    Wie auch immer. Der heutige Tag ist der Auftakt zum „Blue Beanie Day„, der am 30. November 2013 stattfindet. An diesem Tag setzen Menschen weltweit blaue Mützen für Webstandards und barrierefreies Web auf. Und diesen Tag möchte ich mit euch wieder feierlich begehen und vielleicht den einen oder die andere ein wenig sensibilisieren.

  • Ein Twitter-Klassiker

    Nicole Kolisch (@nic_ko auf Twitter) schreibt im heutigen Kurier über österreichische Prominente und ihre ersten Tweets.

    Dabei erwähnt sie mich und eine meiner Twitterregeln 🙂 und twittert auch drüber:

    https://twitter.com/nic_ko/status/390000948619542528

    Eigentlich gibt es von diesen Regeln zwei, die sind aber ein wenig redudant. Wer sie nachlesen will, der findet sie im Artikel 5 Jahre auf Twitter.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

  • Ausgabe 21 des S9y InfoCamp Podcast

    Noch gar nicht hier erwähnt. Ausgabe 21 des S9y InfoCamp Podcast ist online. Der Titel „Metatron“ ist ziemlich geheimnisvoll, aber die Idee dahinter birgt einiges an potential.

    Wer also immer schon mal sein Serendipity Blog über eine Command Line Interface steuern wollte … und wer nicht, da kann zumindest mit uns 10 Jahre „Bestes Blogsystem von allen“ 🙂 feiern.

  • Mein erstes Barcamp

    Lanyard "Barcamp Klagenfurt, Robert Lender, robertlender.info/blog

    Cortex Digital ruft zu einer Blogparade Dein erstes Barcamp auf.

    Monika Meurer schreibt über ihr erstes Barcamp, nämlich das Barcamp Kärnten im Februar 2007. Dies war auch mein erstes.

    Der Weg dorthin war voller Zweifel, das Ergebnis mehr als positiv.Lange haderte ich mit mir. Ich war nur ein „einfacher“ Blogger, hatte keinerlei Fachkenntnisse mit Web 2.0, Programmierung, etc. Und dann soll man auch gleich etwas präsentieren. Die berühmte Hemmschwelle lag schon sehr hoch bei mir.

    Aber dann nahm ich mir einen Ruck und dachte mir, dass jedeR von jedem/jeder lernen kann und trug mich am Barcamp Wiki ein, fuhr nach Klagenfurt und war zumindest offen, was da kommen mag.

    An die Planung mit dem „Papierwiki“ kann ich mich fragmentarisch erinnern. Es war schon beeindruckend, was da an Themen kam, wie diskutiert wurde, was wann in welcher Session behandelt wird. Das allein war schon eine neue Erfahrung. Ansonsten wählte ich Veranstaltungen anhand des Programms und der Referent/innen, hier entstand das erst vor Ort.

    Die erste Session zur Wisdom of the Crowd ist mir nicht mehr sehr stark in Erinnerung.

    Den „Geist des Barcamps“ spürte ich dann in der Session von Franz Supersberger. Da saß einer vorne und präsentierte mittels Word und scrollen der Seiten. Er plauderte über sein Literaturblog, über seine Erfahrungen. Und da saßen Techno-Freaks, Geeks, Nerds (ich übertreibe jetzt mal) im Publikum, hörten interessiert zu und diskutierten über Länge von Blogartikeln, wie man mit Kommentaren umgeht,… Nie hätte jemand Franz zu einer klassischen Veranstaltung zum Thema Internet/Web als Vortragenden eingeladen …

    Da spürte ich es (ernsthaft): DAS ist Barcamp. Du musst nicht DER oder DIE Wissende sein, du bringst einfach das ein, was du weißt, was du tust, was du bist. Niemand ist ExpertIn überall, jedeR kann etwas dazu lernen. Wichtig ist der Austausch.

    Ohne Übertreibung. Nach dieser Session war ich Barcamp-Fan.

    Monika Meurers Session habe ich noch ein wenig im Kopf, ihr Mann Achim blieb mir mit „Ganz nah ran“ in seiner Session Fotografieren fürs Web für immer im Gedächtnis. Danach kam ich auch mit Photowalks in Kontakt und photowalke seither mit Begeisterung.

    Obwohl ich nicht darüber bloggte war die Session über Barrierefreies Web mein erster Kontakt mit Beate Firlinger und der Beginn von etlichen gemeinsamen Projekten bis hin zum logbuch accessibility.

    Damals hatte ich mir Notebook und WLAN-USB-Stick ausgeborgt um überhaupt ein wenig live zu berichten. Kurz nach dem Barcamp kaufte ich mir mein erstes Macbook.

    Nach diesem eindrucksvollen Samstag (mit noch weiteren interesssanten Sessions) entschloss ich mich sonntags selbst eine Session anzubieten. „Serendipity aus Sicht eines Nutzers“ war für mich sehr kribbelig. Da stand ich nun vor einigen Webentwicklern und präsentierte – mit wenig technischer Kenntnis – eine Blogengine. Was ich nicht wußte ergänzten andere oder wir schauten ins Web, ansonsten wurde diskutiert und ausgetauscht. Es war nach meinem Empfinden eine gute Session, die mich darin bestärkte, was Barcamp ausmacht.

    Fazit

    Mit etlichen der Menschen die ich damals kennenlernte bin ich noch immer in Kontakt. Barcamps selbst haben mich nicht mehr losgelassen. Neben weiteren Besuchen in Klagenfurt war ich auch in Wien, Linz, Graz, Vöcklabruck,… auf Barcamps bzw. wurde ich auch Mitorganisator.

    Barcamps sind noch immer lebendig, sie wandeln sich und eine Aussage hat noch immer ihre Berechtigung:

    Barcamp ist das, was du daraus machst!

    Eben. Also scheut euch nicht , einfach mal zu einem Barcamp zu gehen. Es ist nicht so schwer als man denkt, nicht mal DAS mit dem präsentieren 🙂

    … und wer es lieber optisch mag, findet noch mein Flickr Album zum Barcamp Klagenfurt 2007.