Monat: September 2011

  • Evernote: Notizbuch oder Schlagwort

    Heute erhielt ich per E-Mail eine recht schwierig Frage. Nämlich wie ich in „Evernote“:http://evernote.com entscheide, ob ich für ein „Thema“ ein Notizbuch oder ein Schlagwort (Tag) anlege.

    Eine absolute Antwort darauf kann es nicht geben. Natürlich liegt es an einem selbst, mit welchen System man am besten arbeitet. Viele Notizbücher (die immer ersichtlich sind) und gar keine Tags, die man sich eh nicht merken kann. Oder nur zwei Notizbücher und viele Tags. Oder gar nix sortieren und einfach nur die Suche bemühen – aber das kann bei einigen tausend Notizen schon schwierig werden.

    Aber wie sieht meine Strategie aus? Wobei ich eher zweifle diese so zu nennen.

    (mehr …)

  • Top 10 of Nur ein Blog

    Nur mal schnell nebenbei ein Blick in meine BesucherInnenstatistik.

    Seit 1. Jänner 2011 wurden nachfolgende Artikel am meisten aufgerufen:

    * [[Wie macht das der Akinator]]
    * [[Facebook – meine ersten Erfahrungen]]
    * [[Facebook: Mitglieder auch ohne Account suchen]]
    * [[Ein Hörbuch für den iPod]]
    * [[Netlog]]
    * [[RSS Feeds in Twitter importieren]]
    * [[PDF-Dokumente in iTunes verwalten]]
    * [[Was sind Tags?]]
    * [[PDFs in iTunes importieren verwalten]]
    * [[XING: Aktive Benachrichtigungsadresse ändern]]

    Letztgenannter Artikel stammt dabei sogar aus dem Jahr 2007. Ich schliesse daraus, dass einige meiner Artikel doch eine längere „Haltbarkeit“ haben – zumindest sieht das Google so, über das doch die meisten meiner LeserInnen kommen. Folge ich dieser Statistik, dann sollte ich mich mehr Facebook, iTunes/iPod und weiterhin dem Akinator widmen. Aber da gibt es so viel Interessantes im Web, dass ich mich diesbezüglich nicht einschränken lasse 😉

  • Posterous, Tumblr, soup.io oder

    Gestern bekam ich eine E-Mail:

    bq. Sag mal wie findest Du das neue Posterous-space? Und ist das bei dir auch so langsam? Und ich finde es wenig selbsterklärend wenn man einfach ein Blog starten will… Kennst Du Tumblr oder sonst was ähnliches – leichtes – einfach zum starten?

    Hmm, nicht einfach zu beantworten. Aber ich versuche mal ein paar Gesichtspunkte zu beleuchten. (mehr …)

  • 2k11 – Ein neues Template für Serendipity

    Der bekannte „Matthias Mees“:http://yellowled.de hat mit 2k11 eine neues Template entwickelt bzw. ist er mitten in der Entwicklung. Das Template bietet dabei einige nette Features, wie die „2k11 Testseite“:http://2k11.yellowled.de zeigt.

    Wer sich darüber direkt selbst von Matthias etwas erzählen lassen möchte, der/die höre doch einfach in die „Ausgabe 9“:http://www.s9ycamp.info/archives/10-Ausgabe-9-2k11.html des S9y InfoCamp Podcast hinein. In dieser Spezialausgabe plaudern Matthias und ich allein über das Template, das vielleicht das neue Standard-Template von S9y wird.

    Für mich besonders hervor zu heben ist das Reponsive Design, dass es ermöglicht, dass das Blog auf 30 Zoll Monitoren und am Android Smartphone eine gute Figur abgibt. Richtig eingebunden werden auch dargestellte Bilder entsprechend skaliert.

    Eine eigene „Überblick Seite“:http://2k11.yellowled.de/ueberblick.html bietet eine gute Darstellung über die Features. Und wie geschrieben, im Podcasts gibt s zu jedem dieser Punkte noch vertiefende Erläuterungen bzw. ein wenig Diskussion.

    An dieser Stelle möchte ich Matthias nochmals für diese Initiative danken, die S9y ein modernes Template geben wird, dass als Grundlage für weitere Entwicklung dienen kann.

  • Posterous wird Google+ oder so ähnlich

    Mit dem „Schnipselblog“:http://schnipselblog.info betreibe ich ein eigenes Blog auf der Blogging Plattform „Posterous“:http://posterous.com. Hier im Blog habe ich schon öfters (siehe Tag „Posterous“:http://www.robertlender.info/blog/plugin/tag/posterous) über diese geschrieben.

    Wie schon in „Episode 68“:http://www.macpcnux.net/2011/09/05/episode-68-schon-wieder-diese-episode/ von macpcnux.net erwähnt, gab es im t3n Magazin einen Artikel „Sind Blogkommentare tot…“:http://t3n.de/news/blogkommentare-tot-google-bloggen-ersetzen-327370. Dabei wurde der nicht unbekannte Robert Scoble erwähnt. Dieser äußerte, dass Google+ insbesondere Blogplattformen wie Tumblr oder Posterous schaden wird, da Google+ dies genauso gut oder besser kann. Nämlich das rasche posten von Text- oder Bilderschnipseln.

    Posterous hat schnell reagiert und die „Circles“ von Google+ ein wenig kopiert. Mit „Spaces“ fokussiert Posterous stärker darauf, dass man gegenseitig anderen Posterous Blogs folgen kann. Spaces heisst nichts anderes, als das ich ab nun noch einfach ein Blog einrichte, für das ich genau definieren kann, wer es lesen oder sogar mit arbeiten kann.
    Posterous hat dazu auch gleich eine eigene Verwaltungsoberfläche gebastelt. Was freut ist, dass die „neue iPhone App“:http://itunes.apple.com/us/app/posterous/id394252521?mt=8 die gleiche Funktionalität mitbringt. So lassen sich über die iPhone App raschest neue Blogs einrichten. Mobile Blogging geht dann darüber wirklich einfachst.

    Ich werde ein wenig in die „Spaces“ von Posterous eintauchen und noch ein wenig ausprobieren und testen. Wer weiß, was ich noch entdecke…

    Mehr dazu im „offiziellen Blogartikel zu Spaces“:http://blog.posterous.com/introducing-posterous-spaces-the-easiest-way.

  • Ein Danke erfreut

    Auf meinem Webspace läuft seit rund zwei Jahren „YOURLS“:http://yourls.org/ – mein eigener URL-Verkürzer, siehe auch mein „Artikel aus dem Jahr 2009“:https://nureinblog.at/2933-YOURLS-Der-eigene-URL-Verkuerzer.

    Und YOURS läuft und läuft und läuft. Schön, wenn ein System keine Probleme macht. Daher dachte ich mir, dass gehört eigentlich mit einer Zahlung mittels Paypal (einer „Donation“) bedankt.

    Kaum schließe ich die Zahlung ab, erscheint eine große Grafik auf meinem Schirm:

    Thank You

    Das freut einem doch. Und heute kam dann in meiner Mailbox noch folgende E-Mail an:

    Hello there,

    I’ve just received a notice from Paypal telling me that you’ve tipped in, and I wanted to say: Thank You! This kind of generosity really motivates me to release free stuff!

    While I’m at it,
    – don’t miss another update or information on the „blog“:http://blog.yourls.org where I will post about main release and news
    – follow me on „Twitter“:http://twitter.com/ozh to get the latest infos on code and stuff I’m doing!

    By the way… As you may or may not know, I’m primarily interested in coding WordPress plugins and I wrote „a book on that subject“:http://amzn.to/plugindevbook. Check it out!

    Thanks again and have fun!

    Ozh

    Nun, dass bisschen Werbung für das eigene Buch sei erlaubt (auch wenn es nicht für [[Serendipity]] ist 😉 Und für soviel Dank möchte ich mit diesem Artikel wieder einmal auf ein gutes Stück Open Source hinweisen.

  • Was Pinboard kostet

    Ich nutze seit einiger Zeit Pinboard um meine Bookmarks zu verwalten.

    Jetzt finde ich gerade in meinem Feedreader den aktuellen Blogartikel des Pinboard Betreibers mit dem Titel The Costs of Bookmarking. Erstaunlicherweise bietet er auch ein Google Spreadsheet mit den Detailkosten für den Betrieb von Pinboard. So offen sind nur wenige Betreiber.

    Wer also einen eigenen Dienst starten möchte, der/die sollte sich die Tabelle genau ansehen…

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

  • Let us Mumble

    Nachdem ich die „VoiP Software Mumble“:http://mumble.sourceforge.net/ zuerst im Trockendock ausprobiert habe ([[Mumble oder Skype war gestern]], [[Mumble Teil 2]]) ging es diese Woche ans Eingemachte.

    Susanne Mandl und Robert Harm waren schneller und brachten gestern die „Episode 69“:http://www.macpcnux.net/2011/09/07/episode-69-get-ready-to-mumble/ des Macpcnux Podcasts mit dem Titel „Get ready to Mumble“ heraus. Susanne und Robert nutzten dabei erstmals Mumble für die Aufnahme.

    Matthias Mees und ich haben heute die „Ausgabe 8 von S9y InfoCamp“:http://www.s9ycamp.info/archives/9-Ausgabe-8-Allerlei.html veröffentlicht. Auch wir beide plauderten mittels Mumble und meinem kleinen gemieteten Mumble-Server.

    h2. Die ersten Erfahrungen?

    Mumble bietet sehr gute Audioqualität und das auch bei geringer Bandbreite. Der mitgelieferte Audiorekorder arbeitet brav vor sich hin.

    Dem Audioassistenten muss man sich wirklich widmen. Denn hier kann man einiges optimieren oder doch wieder an Störgeräuschen erzeugen. So zeigte sich, dass ich beim Gespräch ein Echo von mir hörte. Das kam u.a. davon, dass die Kopfhörer meines Gegenüber nicht ganz schalldicht sind und so sein Mikro meine Stimme aufnahm. Da hilft teilweise einfach die Lautstärke für den Kopfhörer runter zu drehen.
    So produzierte Matthias (nicht er selbst 😉 ein leichtes surren, fiepen oder wie man das nennen mag. Auch das könnte man wohl mit einem besseren Equipment beheben.

    Nur zur Klarstellung. Auch mein Headset ist sicherlich nicht das Beste… Will heißt, je mehr man auf die Audioqualität hört umso mehr merkt man, wie wichtig die Hardware ist.

    Die Nachbearbeitung einer Mumble Konversation ist um einiges einfacher. So gibt es von Haus aus zwei Audiostreams – jeweils einer pro Person, die man entsprechend schneiden kann.

    h2. Podcastgäste

    Schwierig wird Mumble ev. für Gäste im Podcast, sofern sie technisch nicht so versiert sind. Mumble zu installieren ist nicht kompliziert, aber doch eine Hürde. Auf alle Fälle muss man mit ihnen die Audioeigenschaften optimieren bzw. vertrauen, dass sie mit dem Audioassistenten zurecht kommen. Dieser ist an sich nicht schwierig zu verstehen – eigentlich ist alles ganz gut erklärt – aber man muss Regler bedienen und Balken so anpassen, dass sie bei Stille, Sprechbeginn und beim Reden entsprechend nicht ausschlagen.

    Das kann ich wohl nicht von jedem Gast verlangen.

    h2. Fazit

    Kein Verbindungsabbruch, prinzipiell gute Audioqualität und ein simpler und doch mächtiger Audiorekorder sind auf der Plusseite. Ebenso die Möglichkeit für Podcasts mit mehr als 2 Personen – sofern man einen freien Mumble Server findet auch ganz kostenlos. Auf der anderen Seite steht die Anpassungsarbeit für Mikro, Headset etc. Wen das nicht stört, dem kann ich einen Test von Mumble nur empfehlen.

  • We create a Camp

    Hinweisschild CreateCamp Wien

    Am 8. und 9. Oktober 2011 ist es wieder soweit. Das zweite CreateCamp findet in Wien (im Museumsquartier) statt.

    Ein CreateCamp ist eine Art Barcamp. Menschen treffen sich um an einem Wochenende ein Projekt zu entwickeln, zu initiieren, fertig zu entwickeln oder zumindest startreif zu machen. Projekt ist dabei jede Idee, die jemand im weiten Feld des Internet/Web umsetzen möchte. Und nicht nur eine Idee, mehrere Ideen sind gefragt.

    Wie mein Bericht vom „letzten Createcamp in Wien“:/blog/archives/3272-CreateCamp-Wien-2011-ein-kreatives-Wochenende hoffentlich zeigt, sind es große Projekte wie Datamaps.eu oder vorerst kleine Ideen wie der @gsundtweet, die so entstehen oder entwickelt werden.

    h2. CreateCamp ist Vielfalt

    Was, wer, wie unterstützt, das entsteht erst beim CreateCamp selbst. Alles ist flexibel, könnte man sagen. Ich selbst habe es als sehr konstruktiv empfunden, dass man bei einer Frage, bei einem Problem mal in die andere Gruppe geht und nachfragt. Außerdem dauern manche Projektentwicklungen oder Diskussion nur ein, zwei Stunden und dann wechselt man einfach woanders hin. Wunderbar ist, dass beim CreateCamp selbst – einfach mittendrin – dann weitere Ideen entstehen. So habe ich mit anderen ausprobiert ein Campvideo zu drehen – das nun sogar bei der „Ankündigung auf der Futurezone“:http://futurezone.at/netzpolitik/4768-experimentieren-mit-offenen-daten.php zum Einsatz kommt.

    Schwerpunkte des diesmaligen CreateCamp sind die Themen Open Data und Web Accessibility (also Barrierefreiheit im Internet). Das lässt sich gut verbinden. So sollten gerade Open Data Projekte barrierefrei sein. Und manches Accessibility Projekt greift auf Open Data, wie die „Toilet Map Vienna“:http://data.wien.gv.at/apps/wc.html zeigt, zu. Andere Themen sind natürlich auch Willkommen.

    Wer glaubt, er/sie hätte nichts, was er/sie einbringen kann – der/die irrt!! Wenn du nicht programmieren, designen,… kannst, dann kannst du vielleicht den einen oder anderen Text schreiben, ihn korrekturlesen. Du kannst zuhören und Feedback geben oder auch betatesten. Du kannst Interviews mit den TeilnehmerInnen führen und irgendeinen anderen Beitrag für eine umfangreiche Dokumentation leisten. Du kannst … ja, du kannst vieles tun. Und du kannst einfach mal vorbeikommen und ausprobieren, wie sich CreateCamp so anfühlt…

    Wer mehr als ein paar Minuten vorbeischaut, der hilft uns mit einer „Eintragung im Barcamp Wiki“:http://www.barcamp.at/CreateCampWien_a11y_opendata.

    h2. Links und UnterstützerInnen

    Robert Harm hat auch einen „Reminder“:http://www.open3.at/2011/09/reminder-createcamp-wien geschrieben – der Termin ist auch auf „webtermine.at zu finden“:http://www.webtermine.at/2011/create-camp-wien-mit-schwerpunkten-open-data-web-accessibility. Für Webtermine freut mich das CreateCamp ebenfalls, da wir dort (wenn alles gut geht) den Startschuss für einen designmäßigen Relaunch geben.

    Der Verein accessible media (Ein Zusammenschlus von Web Accessibility Förderern) „unterstützt das CreateCamp“:http://www.accessiblemedia.at/aktuelles/2011/09/01/2-createcamp-wien/ ebenfalls.

    Und wie so oft gibt es auch noch die BesucherInnen Aktion 🙂 Wer mich auf diesen Artikel beim CreateCamp anspricht, der/die erhält von mir einen Wunschartikel auf diesem Blog.

    *Ergänzung vom 2.10.:* Aufgrund eines Problems mit dem Registrar ist die Domain barcamp.at nicht erreichbar. Die Barcamp Seite ist jedoch weiterhin unter „barcamp.helge.at“:http://barcamp.helge.at aufruf- und bearbeitbar. Außerdem gibt´s auch noch „createcamp.at“:http://createcamp.at.