Monat: September 2009

  • Literatur-Twitter: Preisverleihung und Lesung

    Am Montag, den 5. Oktober 2009, gibt es aber 19.00 Uhr die Preisverleihung des „Literatur-Twitter“:http://zumlink.de/lda (siehe auch [[Die Preisträger des Literatur-Twitter stehen fest]]) und noch einiges mehr.

    Der Abend startet im Rahmend der Preisübergabe bei GuterStoff, Glockengasse 8a, 1020 Wien. Danach geht’s weiter zur Twitterlesung im Lhotzkys Literaturbuffet, Rotensterngasse 2 (Ecke Taborstraße 28), 1020 Wien. Die beiden Veranstaltungsorte liegen zu Fuß eine Minute auseinander.

    Weitere Informationen gibt es beim „Duftenden Doppelpunkt“:http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2009/09/08/twitter-lesung-und-wanderung.

    An diesem Abend erhalten die PreisträgerInnen des Literatur-Twitter ihre Preise, lesen wir ihre Tweets und noch einige andere interessante Beiträge. Weiters gibt es noch die Sonderpreise der Jurymitglieder für jeweils einen ganz besonderen Tweet (außerhalb der Gewinnerränge).

    Es wäre fein würde „Guter Stoff“ und danach auch das Literaturbuffet vor Gästen überquellen. Gerne würde ich mit euch darüber plaudern, wie euch der Wettbewerb gefallen hat, was ihr besser machen würdet, was eure Lieblingstweets waren (bitte mitbringen),…

    Daher meine Bitte den Termin auch weiter zu bloggen und zu twittern.

  • webtermine.at – Soup.io oder Posterous

    Jetzt läuft seit ein paar Wochen „webtermine.at“ auf der Plattform „Posterous“: (danke an alle, die mitmachen) und ich habe einige Erfahrungen gesammelt. Nun habe ich mir auch „Soup.io“:http://soup.io näher angesehen und für webtermine.at recht interessante Features entdeckt. Um das Ganze auszutesten habe ich vorerst unter „webtermine.soup.io“ eine eigene Gruppe aufgemacht.

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    Aber was nun wählen?

    Nachfolgende Plus/Minus Liste ist nicht für alle Anwendungfälle gedacht sondern allein für den Anwendungzweck von webtermine.at. Es spricht also für

    Posterous

    • Jeder kann per Mail einen Beitrag posten (wobei der Admin moderiert – also freischaltet)
    • Aufgeräumte Oberfläche
    • Kommentieren ist möglich und (meiner Meinung nach) einfacher als bei Soup.io
    • Einfaches verteilen von Terminankündigungen an andere Dienste
    • Tags um Veranstaltungsarten und Orte zu sortieren. Laut dem Soup.io Support soll dies in bälde ebenfalls kommen

    Soup.io

    • Mit der Gruppenfunktion können ebenfalls mehrere AutorInnen mitwirken. Es gibt jedoch keine (oder?) Möglichkeit, dass man Beiträge per E-Mail einreicht, die durch den Admin einfach freigeschalten werden.
    • Es gibt ein eigenes Eingabeformular für Termine (mit Links, Ort, Bildern,…)
    • Unterstützung des ical-Formats
    • Unterstützung von Mikroformaten, die dann mit entsprechenden Browser Plugins (z.B. „Operator für Firefox“) in GoogleCalender oder in den Offline-Kalender geladen werden können.
    • Englisch- und Deutschsprachige Benutzeroberfläche

    Fazit

    Es spricht also einiges für den Umstieg auf Soup.io. Was ich mich jedoch frage ist, ob die Bedienung auf Soup.io so simpel ist wie auf Posterous? Wobei die Frage natürlich hauptsächlich denen gilt, die sich über neue Termine informieren wollen, ev. einen Kommentar hinterlassen – die „KonsumentInnen“ von webtermine.at.

    Ich möchte nicht allzulange parallel arbeiten und alsbald entscheiden ob ich auf Posterous mit webtermine.at bleibe oder auf soup.io übersiedle. Daher freue ich mich über jedes Feedback, welche Plattform eurer Meinung nach besser geeignet ist.

  • Ausweg S9y oder wie Featuritis Probleme machen kann

    Heute macht sich Gerrit auf praegnanz.de Gedanken darüber, ob und wann es bei WordPress zur Katastrophe kommt?

    Wie kommt er zu dieser Frage. Es sind die andauernden Updates, die anscheinend nur da und dort Sicherheitslücken stopfen aber nicht grundlegend den Code sicherer machen. Auch sei das Backend so „vollgestopft“ mit Funktionen, dass es sehr langsam sei.

    Zusammengefasst kommt Gerrit zu folgendem Schluss:

    Die WordPress-Gemeinde ist bestrebt, alle kulturellen und technischen Trends, Möglichkeiten und Ideen, die auch nur entfernt mit Blogging zu tun haben, mit ihrer Software erschöpfend abzudecken, ohne dabei allzuviel Rücksicht auf Bedienbarkeit, Performance oder Sicherheit des Systems zu nehmen.

    Trotzdem sieht Gerrit nicht Serendipity oder Textpattern als Alternative für alle:

    Wie sieht die Lösung aus? Alle auf Textpattern oder Serendipity umsteigen? Sicher nicht, denn natürlich ist WordPress mit seinen Funktionen und seinen Entwicklern einzigartig. Aber ich sehe inzwischen kaum eine andere Möglichkeit als einen kompletten Re-Write des Core-Systems, ähnlich wie es TYPO 3 derzeit unternimmt.

    Ich bin kein Programmierer und kann daher die Sicherheit von Serendipity nicht abschliessend beurteilen. In den 4 Jahren seit ich es verwende gab es nur selten Sicherheitslücken, die wenigsten waren schwerwiegend und wurden rasch behoben.

    Abgesehen vom (auch deutschsprachigen) Support und die Community in Serendipity schätze ich die stringente Weiterentwicklung.

    Natürlich kann jedeR ein Plugin für Serendipity entwickeln. In das Pluginverzeichnis – das dann auch über Spartacus online abrufbar ist – kann aber nicht jedes. Es ist die allgemeine Pluginpolitik, dass es für eine Lösung nur ein Plugin geben soll. Ein gutes Beispiel ist der Microblogging Plugin. Hier gab es zwei Entwickler mit unterschiedlichen Ansätzen. Nach kurzer Diskussion wurden die Entwicklung zusammen gelegt und ein mächtiges Plugin geschaffen. Die Devise heisst: Nicht ein neues Plugin mit ähnlichen Funktionen entwickeln sondern ein bestehendes nehmen und verbessern.
    Natürlich gibt es einige Plugins, die auch so keine Weiterentwicklung erfahren, aber für viel verwendete ist dies ein guter Ansatz immer aktuell zu bleiben.

    Auch auf die Abwärtskompatibilität wird viel wert gelegt. So kam es bei mir ganz selten vor (ich glaube nur einmal), dass nach einem Update ein Plugin seinen Dienst versagte. Ob eine Abwärtskompabilität irgendwann bedeutet, dass man zu viele Altlasten mit nimmt, ist natürlich ebenso eine Frage.

    Einen Geschwindigkeitsvergleich zwischen Serendipity und WordPress möchte ich nicht anstellen, das hängt wohl sehr vom Server ab und vielen anderen Details. S9y ist Plugin-basiert. Das bedeutet, dass die Grundinstallation nur Basisfunktionen bereit stellt und somit auch ein aufgeräumtes Backend (Verwaltungsoberfläche) bietet. Wem das zu wenig ist, der/die findet dann doch eine erkleckliche Anzahl an Plugins.

    Gerrit schreibt:

    Vielleicht ist es aber auch eine Chance, die uneingeschränkte Feature-Hörigkeit der WordPress-Gemeinde ein wenig zu bekämpfen und eine Kultur zu schaffen, die mehr auf Qualität als auf Quantität setzt.

    Das kann uns in allen Blogsystemen nicht schaden. Es gibt bei mir Zeiten, da installiere ich Plugin auf Plugin, erweitere die Seitenleiste um immer mehr Informationen … und dann merke ich, dass es für 99 Prozent meiner LeserInnen wohl keinen Sinn macht. Diese wollen gute Artikel, wollen die schnelle Info, wenn sie über eine Suchmaschine kommen.

    Die Frage ist, ob in Zeiten wie diesen ein Blog noch alle Funktionalitäten bieten muss. Muss mein Blog auch alles einbinden, was ich so in Delicious, Twitter, Posterous, … erstelle. Oder reicht es nicht – und dazu bedarf es keines Plugins – einfach auf diese Dienste und meine Accounts zu verweisen. Dazu habe ich aber schon in Gut gemischt, sauber getrennt geschrieben.

    Schlusssatz: Natürlich ist auch bei Serendipity nicht alles Gold was glänzt, aber wer einmal etwas anderes ausprobieren möchte…

  • Gemeinsam abnehmen

    Man könnte es übertiteln

    • Gemeinschaftsgefühl 2.0
    • Gegenseitiges bestärken 2.0
    • Outen 2.0

    aber das Blog heisst „Abspecken 2.0“. Blogger versuchen gemeinsam abzunehmen – und dies öffentlich.

    Am 30. August hat Carsten Knobloch das Blog gestartet. Am 31. August berichtete er in einem Artikel Fettoholiker Selbsthilfegruppe, dass sich aufgrund dieses Aufrufs schon 7 Mitmachende gefunden haben. Heute Abend sind es schon 26.

    Das Blog wird mit „Posterous“ betrieben. Daher braucht es für das mitmachen/bloggen nur eines Mailaccounts.

    „Abspecken 2.0“ habe ich zum mitlesen abonniert, mitbloggen werde ich aber nicht. Mir erscheint das einfach zuviel Privatsphäre nach außen tragen. Auch wenn ich verstehe, dass das öffentliche bloggen auch Motiviation bringen kann und das gemeinsame bloggen Bestärkung und Unterstützung.

    Auf alle Fälle ein interessantes Experiment. Ähnliches habe ich im Web schon gefunden, jedoch noch nie mit einer so großen Gruppe. Mal sehen, wie lange das Ganze läuft und wie es sich weiter entwickelt.

    Wer Interesse hat: Weitere AbspeckerInnen 2.0 sind laut Carsten Willkommen.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

  • Serendipity 1.5 Beta läuft

    So. Seit gestern läuft dieses Blog unter „Serendipity 1.5 Beta“:http://blog.s9y.org/archives/209-Serendipity-1.5-beta1-released.html. Es gab ein kleines Problem mit der Suchfunktion. Dank eines „Tipps“:http://board.s9y.org/viewtopic.php?f=10&t=15729 von „Garvin Hicking“:http://supergarv.de habe ich die aktuelle „Nightly“ (eine nochmals überarbeitete Version) installiert und nun scheint alles tadellos zu funktionieren.

    Sollte jemand etwas auffallen, so ersuche ich um einen Kommentar. Denn jeder Hinweis hilft die endgültige Version 1.5 noch stabiler und sicherer zu machen.

  • S9y Microblogging Plugin 1.16 – wichtiges Update

    Das Microblogging Plugin 1.15 für Serendipity hat leider einen Bug, der in manchen Blogs sogar den Zugriff verhindern kann. Grischa Brockhaus hat nunmehr die „Version 1.16“:http://blog.brockha.us/archives/404-Microblogging-Plugin-Fix-1.16.html veröffentlicht.
    Über Spartacus dürfte das Plugin erst morgen downloadbar sein. Wer es dringend braucht findet das Plugin im Downloadbereich von Grischas Blog.