Monat: Februar 2008

  • WebPlausch Ankündigungen müssen zielgruppenspezifischer sein

    Meine Überlegung, dass der WebPlausch zu mixxt wohl ein wenig zu unklar formuliert war, hat auch auch Eric im Forum von webplausch.info geäußert. Würde mich freuen, noch weitere Kritik bzw. Anregungen und Ideen zu lesen, wie man potentielle TeilnehmerInnen besser ansprechen kann.

  • WebPlausch zu mixxt – ein Rückblick

    Wie angekündigt fand gestern der WebPlausch zur Social Network Plattform „mixxt“ statt. Wir waren ein kleines Grüppchen von bekannten Gesichtern. Nachdem alle mit Social Networks Erfahrungen hatten, blickten wir natürlich gleich etwas tiefer in mixxt hinein, experimentierten und diskutierten. Der Feedback Knopf wurde von uns ein paar mal gedrückt und gleich Anregungen und Fragen an das mixxt Team weitergeleitet. Einige Antworten kamen innerhalb von Minuten andere wurden heute noch nachgereicht.

    Einige unserer Anregungen werden wohl im nächsten Update von mixxt beinhaltet sein, dass alsbald kommen soll. Nicht, dass die Mixxer so schnell reagieren, aber manches liegt auf der Hand und ist daher auch von mixxt her geplant.

    Ich fragte mich schon vor dem WebPlausch ob ich diesen überhaupt richtig angekündigt habe. Haben potentielle NutzerInnen überhaupt mitbekommen, dass dies vielleicht gerade die für sie richtige Plattform sein könnte? Gestern diskutierten wir auch für wen mixxt eigentlich gedacht sein kann. Der professionelle Web´ler, der alles selbst kontrollieren möchte, wird wohl Wiki, Forum und Co auf seinem eigenen Webspace oder Server installieren. Es sind daher zwei andere Zielgruppen, die meiner Meinung nach interessiert sein könnten.

    1. Der/die erfahrene Web User, der/die ein weiteres Netzwerk aufbauen möchte ohne sich den Stress der technischen Verwaltung, der Backups, etc. anzutun
    2. Der/die Laie, die für ihren jeweiligen Zweck, einen Terminkalender, ein Wiki, ein Forum online braucht, dieses rasch einrichten möchte und sich schon gar nicht um die Technik dahinter kümmern möchte oder kann.
    3. Oder gibt es vielleicht doch noch eine dritte Gruppe?

    Zu überlegen ist, was der Zweck für die in Punkt 2 genannten sein könnte. Hierzu muss mixxt sicherlich noch selbst Informationsarbeit leisten um diesen Mehrwert und Nutzbarkeit für spezielle Zielgruppen herauszustreichen.

    Auch wenn mixxt noch einiges an Möglichkeiten des besserens Austauschs der eigenen Profildaten zwischen den einzelnen mixxt Netzwerken tun möchte, so kommt hier doch eine andere Philosophie zum tragen. Wer will kann sich zwischen den einzelnen Netzwerken bewegen und „seine Spuren legen“. Wer das nicht will, hat fast mehrere Identitäten – mal der Business Mensch im einem und mal die Privatperson im anderen, jeweils mit unterschiedlichen Nicknames, Profilfotos,…

    Fotos vom WebPlausch gibt es in der WebPlausch Gruppe auf flickr. Nochmals ein herzliches Dankeschön an die Frauschaft von MAIN_Medienarbeit integrativ, die dem WebPlausch Unterkunft gegeben haben und auch für ein gar köstliches Buffet sorgten.

    Fazit: Nette Menschen, anregende Diskussionen, interessante Experimente in mixxt, gutes Essen,… ein – wie Max schon im vorhinein wußte 🙂 – angenehmer WebPlausch.

  • Volle RSS Feeds sparen Geld

    Wieder mal ein netter Titel 😉 Seit ein paar Tagen nutze ich Google Reader vermehrt über mein Mobiltelefon. Dabei bin ich immer froh, wenn der/die Blogbetreiberin seinen/ihren Artikel in voller Länge im Feed anbietet.

    Einerseits erspare ich mir das neuerliche Laden eine weiteren Website und andererseits – jetzt kommt der Titel ins Spiel – kann es Geld sparen. Denn im Feedreader wird allein der Text und ev. eingebettete Bilder geladen. Muss ich die Website / das Blog für den ganzen Artikel aufrufen so muss ich damit auch das „drumherum“ mitladen. Eine Headergrafik, Icons in der Seitenleiste und auch der restliche Text belasten mein Datenlimit. Jetzt habe ich ein 1GB Paket. Wer aber MByte weise zahlt, der/die merkt sicherlich den Unterschied.

    Nebenbei: Interessanterweise habe ich ein Blog im Feed, dessen Schrift recht groß dargestellt wird, sodas nur drei Zeilen ins Display passen. Ich muss mir mal ansehen, woher das kommt. Jetzt merke ich noch verstärkt, wie wichtig die richtige Gestaltung eines Blogs ist, wenn man per Handy liest…

  • Serendipity 1.3 Beta1 ist da

    Logo Serendipity

    Eine Vorschau auf Serendipity 1.3 bietet die neue Beta1. Diese Version wird zwar von den Entwicklern als Konsolidierung von Features bezeichnet, bietet aber einiges.

  • Erinnerung: WebPlausch zu mixxt

    Drei Tage zuvor noch eine kurze Erinnerung an meinen WebPlausch zur mixxt Social Network Plattform am Mittwoch, den 27. Februar 2008. Nähere Details gibt es in einem vorigen Beitrag, im Kalendereintrag auf webplausch.info und bei Facebook.

    Nachdem der WebPlausch im Vereinslokal von MAIN_Medienarbeit integrativ stattfindet, hat Beate Firlinger einen entsprechenden Blogeintrag im MAIN Blog geschrieben.

    Wie sie anmerkt ist mixxt nicht barrierefrei. Daher wollen wir uns beim WebPlausch auch der Frage widmen, wie man das verbessern könnte. Denn mixxt ist noch in der Entwicklung und daher können Ideen noch teilweise einfliessen. Für alle, die nur mal mixxt in Aktion sehen wollen, Fragen zur Anwendung haben: Keine Sorge! Dafür ist genügend Zeit und wird natürlich den Schwerpunkt bilden.

    Nochmals zum Ablauf. Ich bin ab 18.30 Uhr bis mindestens 21.00 Uhr im Lokal anwesend. Es gibt keinen Vortrag oder eine Beginnzeit. JedeR kann in dieser Zeit vorbeikommen. Ob es nur eine spezielle Frage ist oder wir uns etwas länger die Verwaltungsoberfläche von mixxt ansehen oder du mit mir und den anderen Anwesenden über die Anwendungsmöglichkeiten plaudern möchtest. Alles ist möglich.

    Danke noch an die MAIN´lerinnen, die uns neben dem Lokal auch Speis und Trank zur Verfügung stellen.

    PS: Web 2.0 Anwendungen und Accessibility (Barrierefreiheit) sind ein spannendes Thema. Mehr dazu gibt es in einem Buchprojekt – das ich schon mal erwähnte – das alsbald das Licht der Printwelt erblicken wird. Bald gibt es mehr dazu.

  • couch blogging

    Zu faul zu bloggen liege ich lieber auf der Couch. Nachdem ich nun auch meinem Handy einen Datentarif spendiert habe schreibe ich diesen Beitrag auf diesem als E-Mail.

    Vielleicht gibt es auch eine Blog Software für Series 60 Mobiltelefone. Langfristig wäre das komfortabler.

  • Am 12. Mai 2009 endet die Zeitansage

    Ich bin ein Mensch, der nicht immer „Früher war es besser“ sagt. Die heutige Meldung, dass mit 12. Mai 2009 die Zeitansage per Telefon (1503) abgeschaltet wird hat mich jedoch ein klein wenig traurig gestimmt.

    Wie oft habe ich dort angerufen, meine Uhren danach gestellt. Was mache ich am 13. Mai 2009? Hoffen, dass mein Teletext keine Zeitverzögerung hat, dass Apple an meinen Computer die richtige Zeit weiterleitet?

    Bis dahin werde ich wohl nostalgisch am Telefonhöhrer hängen und mir sagen lassen: „Mit dem Summerton wird es…“.

    Zum nachlesen die Futurezone (2006) zu den Tonbanddiensten.

  • Facebook rät zu Browserwechsel bzw. Upgrade

    Gestern bin ich mittels Internet Explorer 6.0 in Facebook eingestiegen. Siehe da! Facebook weist mich auf diesen Umstand hin und rät mir, dass ich – um Facebook besser nutzen zu können – auf die Version 7.0 upgraden soll. Aber auch Safari, Firefox und Flock werden mir als mögliche Alternative mit einem Link angeboten.

    Nachfolgend der entsprechende Screenshot:

    Hinweis in Facebook zum Browserwechsel oder zum Upgrade

  • Keine Spams mit Serendipity

    Gestern stellte ich meine Art mit Spams in meinem Blog umzugehen dar.

    Heute finde ich Lilianas „Dauerwerbesendung“ 😉 zur Spambekämpfung in [[Serendipity]]/S9y.

    Dies habe ich zum Anlass genommen die Spamversuche des letzten Monats genauer anzusehen. Automatisch abgewiesene Spam-Kommentare bzw. -Trackbacks kann ich nicht nachvollziehen. Was mich aber interessierte war der Grund warum S9y einen Kommentar, Trackback auf Moderation schaltete. Insbesondere wollte ich der Frage nachgehen inwieweit Akismet dabei noch eine Rolle spielt.

    Kein einziger Kommentar oder Trackback wurde von Akismet in die Moderation geschickt, denn die S9y „Bordmittel“ hatten diese vorab abgefangen. Natürlich muss ich ergänzen, dass meine Einstellungen eventuell etwas restriktiv sind. So werden Kommentare und Trackbacks bei Artikeln die älter als x Tage sind automatisch moderiert. Dies fängt dann vieles ab. Die zweite Funktion die zuschlägt ist der Check wieviele Links der Kommentar/Trackback enthält. Bei einer größeren Anzahl gehe ich von Spammern aus und lasse die Kommentare automatisch löschen. Ab zwei Links wird auf alle Fälle moderiert.

    Zusammen mit den anderen gestern geschilderten Maßnahmen fange ich derzeit (mit Betonung auf „derzeit“) fast jeden Kommentarspam ab. Anders als bei einer Vollmoderation wird fast jeder „ordnungsgemäße“ Kommentar auch gleich direkt gepostet und muss nicht auf meine Freischaltung warten.

    Mit etwas Feintuning und der kommenden Version 1.3 von Serendipity dürften die Anti-Spam-Maßnahmen noch effektiver sein, den eigenen Arbeitsaufwand verringern und Akismet eventuell überflüssig machen.

  • Peter Purgathofer zu Captchas

    Im Rahmen der A-TAG07 (ich berichtete) hat Dr. Peter Purgathofer einen interessanten Vortrag über die Entwicklung von Captchas gehalten.

    Auf der BIZEPS Website gibt es nun das Referat als Transkript. Auf alle Fälle lesenswert. Nachdenkenswert ist die Tatsache, dass wir uns auch hier in einer Spiral der Hochrüstung befinden. Hier kämpfen die Spambots (einfach gesagt „automatisierte Spamprogramme“) gegen die Spamabwehr.

    Dass sich unbedarfte Surfer als Spammithelfer „gewinnen“ lassen können zeigt Dr. Purgathofer ebenfalls auf, wie ich auch in meinem Beitrag „Unfreiwillige Spamhilfe“ berichten musste.

    Wer vielleicht vor ein paar Sätzen von Dr. Purgathofer stutzte, der/die sei darauf verwiesen, dass er seinen Vortrag mittels einer witzigen Präsentation hielt. Aber der gesamte Text sollte auch ohne diese Präsentationen gut verständlich sein.

    In meinem Blog setze ich (aus Gründen der Barrierefreiheit) keine Captchas ein sondern auf ein mehrstufiges Verfahren. Erstens werden einige Bots per .htacces abgewiesen. Die [[Serendipity]]/S9y eigene Spamabwehr fütter ich laufend mit Phrasen, die ebenfalls automatisch abgewiesen werden. Über weitere interne Routinen und das eingebundene Akismet filtere ich verdächtige Kommentare und Trackbacks aus den übriggebliebenen heraus. Über diese lasse ich mich per E-Mail informieren, was bedeutet täglich zwischen 5 bis 50 Mails kurz nach etwaigen Kommentaren durchzusehen die fälschlich als Spam verdächtigt werden. Das heißt täglich sind so 5 bis 10 Minuten Arbeitszeit dafür notwendig. Hin und wieder lösche ich die auf Moderation geschalteten Kommentare und Trackbacks auch aus S9y.