Monat: Februar 2007

  • Franz Supersberger: Schlagloch

    Franz Supersberger ist kein Techniker, kein Web 2.0 „Freak“. Franz hat vor vier Jahren Weblogs entdeckt und nutzt seither diese Möglichkeit um seine Gedanken einer breiteren Öffentlichkeit (beim BarCamp Kärnten) zu präsentieren. Schlagloch nennt Franz sein Blog. Der Name ist auch Inhalt, er stellt die Schlaglöcher des Lebens, die Strecken, die Umfahrungen nötig machen, oder einen stolpern lassen, vor. Schlaglöcher sind dabei aber auch die Möglichkeit, seine Geschwindigkeit zu verringern und dabei die Umgebung näher an sich heran zu lassen, als nur rasant über die Strasse des Lebens zu fahren.

    Franz erzählt über seine Art zu bloggen. Einträge sollen 15 Zeilen (um technisch zu sein: rund 900 Zeichen) nicht übersteigen. Lieber bleibt er dafür an einem Thema dran und schreibt mehrmals darüber. Er nennt dies Minigeschichten (Miniaturen) schreiben.

    Als das „Schlagloch“ eines Tages (aufgrund Versionsumstellung der Blogengine) kurzfristig nicht in Google zu finden war, verglich er dies „als hätte man seine Geburtsurkunde verloren“. Für ihn stellt das Blog DIE Möglichkeit dar seine Gedanken an LeserInnen heranzubringen und dabei auch direktes Feedback zu erhalten.

    Ich muss mich selbst erst durch das Schlagloch etwas durchlesen. Blogger wie Franz zeigen mir wieder einmal, dass bloggen nicht für Technikinteressierte allein sondern auch für Menschen gedacht ist, die einfach nur etwas sagen/schreiben wollen und über ein Blog eine einfache („simpel“ im besten Wortsinn) Möglichkeit erhalten. 

    Wobei Franz auch über das Internet einiges zu sagen hat. So schreibt er im Jänner 2007:

    Manche Warnrufe über die Gefahren des Internet erinnern mich an die Warnungen meiner Mutter, als in den sechziger Jahren in Österreich das Radioprogramm Ö3 (Popsender) gestartet wurde. „Diese verrückte Musik“, sagte die Mutter, „werde den Radioapparat kaputt machen und das Gehirn zerstören“. Der Radioapparat funktioniert noch heute und die Musik hat das Denken verändert.

  • Matthias Lux: Wisdom of the Crowds

    Erster Vortragender am BarCamp Kärnten – sozusagen als Einstieg – ist Mathias Lux mit Wisdom of the Crowds. Ausgehend von Web 2.0 widmet sich Mathias dem Begriff „Folksonomy“ und damit auch dem Mehrwert, den die Sammlung von Wissen, Informationen, Daten und die Vernetzung dessen durch „Viele“ im World Wide Web.

    Ich belasse es bei dem kurzen Beitrag (da ich aufgrund der Vorträge kaum zum bloggen komme). Der Vortrag wird (unter der Creative Common Linzenz) in Bälde downloadbar sein. Dann werde ich diesen gerne noch kommentieren.

  • BarCamp: Ich bin da

    Stehe nun vor der Uni Klagenfurt und das erste Banner begrüßt mich zum BarCamp.

  • Auf dem Weg

    Der Zug nach Klagenfurt steht bereit. Ich bin somit auf dem Weg zum BarCamp Kärnten.