Monat: August 2006

  • Tageszeitung Express vom 19. November 1969

    Über eine Online-Versteigerung habe ich eine Ausgabe der Tageszeitung „Express“ vom 19. November 1969 erstanden. Dort gibt es einen längeren Artikel mit dem Titel „Heinz Conrads liest ´´In Wien, da weht ein eig´ner Wind“.

    Ich habe mir das bisschen Arbeit gemacht und den Artikel abgetippt:

    Heinz Conrads liest „In Wien, da weht ein eig´ner Wind“

    Repertoire von Strnadt über Weinheber bis Weigel

    Ein Debüt wird Heinz Conrads morgen abend (Konzerthaus, Mozartsaal, 19.30 Uhr) feiern – nämlich mit einem Abend, der unter dem Motto „In Wien, da weht ein eig´ner Wind“ steht. „Ich hab´so was noch nie öffentlich getan“, sagt Conrads, „sieht man von Lesungen im Rahmen meiner Rundfunk- und Fernsehsendungen ab. ich ließ mir auch lange Zeit dazu, Dr. Theo Cieplik wollte das schon vor eineinhalb Jahren mit mir machen, aber erst jetzt geht diese Soiree, als Gemeinschaftsarbeit mit Herrn Lieben von der „Kulturvereinigung der Jugend“, über die Bühne.“ Weigel: „Warum nicht?“ Das Motto des Abends kommt nicht von ungefähr: „Das Lied, komponiert von Robert Stolz, stammt aus dem ´Pfeifer von Wien´. Das war das erste Stück, das ich im Fernsehen – als Partner von Maria Emo – spielte. Seither hatte ich leider nie wieder Gelegenheit dazu. Obwohl ich´s liebend wieder einmal spielen würde.“

    Artikel mit Foto von Hein Conrads hinter eine TV-Kamera.

    Das Lese-Repertoir reicht von Georg Strnadt über Josef Weinheber und Christine Busta bis zu… Hans Weigel!

    Gerade Heinz Conrads, der nicht gerade als Weigel-Intimus gilt, liest denselben?

    „Warum nicht?“, meint H.C., „er ist für mich ein ganz Großer. Ich bringe von ihm ´Das macht den Wiener beliebt und sympathisch´. In diesem Titel haben Sie vielleicht die Antwort, warum ich Weigel lese. Zudem mag er Wien genauso wie ich. Nur vielleicht anders.“

    Der „Wurschtl“

    Dazu kommt eine größere Anzahl an Liedern: „Zwei eigene, zu denen Gustl Zelibor, die Musik geschrieben hat, Couplets von Netroy, ein von Heinz Humsberger vertontes Weinheber-Gedicht, ´vertonte Lebensweisheiten´wie etwa ´Suchst an Zwiefel, findst an Knofel´von Rudi Schipper und Josef Kaderka, sowie – natürlich – den ´Wurschtl´.“

    Spezielle Absicht des Heinz Conrads: „Ich will das Nörgelnde und Versöhnende dieser Stadt aufzeigen, im besonderen aber das Bestehende und das Überlebende.“

    Außerdem, so Conrads, ist es eine Gelegenheit, seinem „großen Traum“ zu huldigen: dem Theaterspielen. „Auch, wenn ich eine Brille und einen Abendanzug trage – jede Szene soll ein Werk für sich sein. Ich möchte nicht, daß ich ´halt auch einen Leseabend´ halte. Alles soll nicht nur gelesen und gesungen, sondern ebenso gespielt sein.“

    In Wien, da weht ein eig´ner Wind…- nicht doch ein sehr gestriger?

    Conrads: „Meine Antwort ist einfach. Ich gebe sie mit zwei Zeilen aus einem meiner Lieder, die ich an diesem Abend singe: ´…doch scheint es mir, ihr großen, gescheiten Leute – ohne Gestern gäbe es kein Heute…´“

    -l.h.-

  • Hermann Knöbl malt Heinz

    In einer deutschen virtuellen Galerie habe ich ein Gemälde mit Heinz Conrads gefunden, dass ein gewisser Hermann Knöbl 1995 malte. Kleiner Hinweis. Fährt man mit dem Mauszeiger auf das Bild erscheint eine Art Lupe mit der man das Bild genauer betrachten kann.

  • Kommentarlos…

    kho schreibt in einem Artikel über 10 Gründe warum Leser nicht kommentieren…
    Was ich zu sagen hatte, habe ich gleich dort kommentiert…

  • iPod als DVD-Datenbank 2

    Nachdem "iPod als DVD-Datenbank" von MacOrama erwähnt wurde, hat auch iPod-fun.de einen Artikel dazu verfasst. Das freut mich natürlich sehr – und spornt auch an!
    Nachdem iPod-Fun.de meinte,
    Wer für den Addressabgleich zwischen iPod und Rechner keine Verwendung findet bzw. gar kein Addressbuch benutzt (das dürften doch aber die wenigsten sein), kann statt dessen…
    möchte ich nur ein Missverständnis (falls ich den Satz selbst nicht missverstehe) aufklären. In iTunes lässt sich ja festlegen, dass nur bestimmte Adressgruppen gesynct werden sollen. So kann man weiterhin am Mac im Adressbuch eine Adressgruppe "Adressen" (nur so als Beispiel) verwalten und eine eigene Gruppe "DVD" und nur diese zweite mit dem iPod syncen. Leider werden im iPod alle Gruppen nur in einer Liste angezeigt, sodass hier eine Trennung nicht möglich ist.
    Jetzt wäre eigentlich interessant, ob das ganze mit dem Outlooksync auch funktioniert.
  • Floola – iPod Management auf allen Rechnern

    Damit niemand sagt ich wäre nur Mac-hörig. iPod-Fun.de legt seinen LeserInnen Floola ans Herz. Es sei zwar noch etwas buggy, aber Floola soll sich noch mausern. UND!!!! Floola läuft auf Windows 98 und höher, auf MacOS und auf allen Linux-Distributionen mit installiertem GTK.

    (mehr …)

  • Delicious Library

    Screenshot der Demodatenbank

    MacOrama hat meinen Artikel "iPod als DVD-Datenbank" aufgegriffen (danke!). Und gleich wurde ich von einem Besucher (auch dafür ein Danke) auf Delicious Library hingewiesen, dass dies alles viel besser könne. Nun, gleich die Seite besucht und das Programm downgeloadet.

    Der Download erlaubt nur 25 Titel aufzunehmen, für mehr muß man 40 Dollar bezahlen. Dafür bekommt man aber einiges. Bücher, Filme, Spiele und Musik lassen sich verwalten. Nach der Eingabe von Titel, ISBN oder sonstigem sucht das Programm etliche Datenbanken ab um die restlichen Daten selbständig zu ergänzen. Mittels iSight Kamera lassen sich ebenfalls DVDs, CDs etc. erfassen.
    All diese Daten kann man – lt. der Website (ich habe die 40 Dollar noch nicht gezahlt) – als Notes auf den iPod syncen.
    Ich wollte ja nie "meine" Idee als die Ideallösung verkaufen, eher als Anreiz über anderweitiges nachzudenken. Delicious Library ist natürlich hundertmal mächtiger – und auch grafisch sehr schön. Aber in der Kontakteanzeige (im iPod) sehen die erfassten DVDs, CDs etc. doch ein bisschen besser aus als in einer reinen Notizliste 😉
    Ich werde Delicious Library noch weiter ausprobieren. Sollte ich mein Konto mit einer Überweisung belasten, dann gibt es sicherlich einen längeren Bericht.
  • Wie grüßte Heinz Conrads

    hEinz Leser Wolfram hat mich auf die Heinz Conrads Seite von daswienerlied.at aufmerksam gemacht. Die Seite ist insbesondere aufgrund der zahlreichen Fotos von und rund um Heinz Conrads zu empfehlen.
    Wolfram machte mich aber auch auf das dortige Zitat von Heinz Conrads aufmerksam, dass er immer Samstagabend zur Begrüßung gebracht hat:

    Küß die Hand die Damen, Guten Abend die Herrn, Griaß euch die Madln, Servas die Buam!

    Auf meiner Begrüßungsseite findet sich das Zitat wie folgt "Guten Abend die Damen, guten Abend die Herren, guten Abend die Madeln, servas die Buam!". Ich habe aber nunmehr die ORF-Videokassette "Heinz Conrads … guten Abend die Madeln, servas die Buam" zu Rate gezogen. Diese beginnt der Begrüßung bei der Samstag Abend Sendung. Und zumindest auf dieser Aufzeichnung spricht Heinz Conrads genau so wie auf meiner Website zitiert. In seinem Buch "Meine ersten 60 Jahre" findet sich ebenfalls als Titel eines Kapitels zumindest "…guten Abend die Madeln, servas die Buam". Und nun wird es etwas detektivisch. Auf der H.C. Seite von daswienerlied.at findet sich auch eine H.C. Fotoseite. Auf dieser sieht man auch die Seite 1 des Manuskript der letzten Ausgabe der Radiosendung "Was gibt es Neues". Die Einleitung klingt dabei sehr nach der Einleitung seiner Samstagabendsendung – halt mit einem "Guten Morgen" davor:

    Guten Morgen, meine Damen, guten Morgen, meine Herren, guten Morgen die Madeln, servus die Buben!

    Es könnte natürlich sein, das H.C. doch eine gewisse Variation an den Tag gelegt hat (in immerhin 30 Jahren Fernsehgeschichte). Ich würde mich über weitere Hinweise freuen, da diese Frage immer wieder hEinz LeserInnen bewegt.

  • Theme SmallBiz01: Footer erweitern

    Nachdem ich mich mit dem Theme SmallBiz01 bezüglich Erweiterung der Seitenleiste beschäftigt habe, habe ich mich nun am Footer probiert und hier ist das Ergebnis (Hinweis: Das ganze gilt nur für Nutzer von Serendipity Version 1.1. und aufwärts). Ich bin ein absoluter Laie in solchen Dinge und lerne somit am Objekt – hoffe aber, dass es vielleicht für andere von Nutzen ist.

    (mehr …)

  • WC-Papier-Art

    Wie nennt man das, wenn einer am WC auf das Klopapier zeichnet. Nun, ein Kommentator nennt es "WC-Papier-Art". toiletten.blog.de ist erst seit ein paar Tagen aktiv und präsentiert eine Fortsetzungsgeschichte. Jeden Tag gibt es eine Zeichnung, die anscheinend eben auf Toillettenpapier gezeichnet wurde. Nachdem erst Folge 5 online ist, kann ich noch nicht abschätzen wie witzig, traurig, nachdenklich,… dies wird. Aber die Grundidee ist einfach so schräg, dass ich es erwähnen muß.
  • MP3 oder AAC

    MP3 und AAC sind zwei Audiocodecs die von iTunes und vom iPod abgespielt werden können. In iTunes lassen sich CDs in beiden Formaten importieren. Welchen aber jetzt wählen? Die Frage habe ich unter selbigen Titel "MP3 oder AAC" im macmini-forum gestellt. Mitdiskutieren ist herzlich Willkommen. Wer sich nicht anmelden mag, kann natürlich auch hier einen Kommentar abgeben.